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Problem mit Liftschranke und Fließbandeinstieg

Ja ja, wir Liftangestellten sind schon faule Säcke.... hängen nur Dumm rum und sind Futzis und was was ich, was Du noch für Namen für uns hast. Danke.

Was das mit dem Thema Schranken und Förderbänder zu tun hat wüsste ich gerne. Ist schon wieder Sommerloch?

Zurück zum Thema;
Ich wurde anscheinend falsch verstanden als ich sagte wenn die Schranken manuell aufgemacht werden geht die Anlage aus. ich kann die Schranken über die Steuerung jederzeit öffnen, und dann geht die Anlage sofort mit Haltsignal aus.
Zum Thema aufdrücken;
Es gibt einige verschiedenen Systeme,die nicht alle gleich Arbeiten. Wir haben z.B. einen Eldro, der alle 4 Schranken über ein Hebelwerk öffnet und ziemlich viele Gelenke und Hebelwege hat. Den kann man mit etwas Druck schon selber öffnen. Aber wenn sich 4 Skifahrer anlehnen, dann bleibt er schon zu.
Ausserdem darf er nur einen bestimmten Druck haben, denn wenn es einen Fahrgast einklemmt, darf der sich natürlich nicht verletzen.
Bei Leitneranlagen wird sehr darauf geachtet, dass sich Kinder ihren Kopf nicht Quetschen können, deshalb gehen die eher leicht auf.

Zu Rotti;
Wenn Du wie ein verrückter(sorry) auf den offenen Schranken im Wartebereich zufährst, brauchts Dich nicht wundern wenn Du über den sich schliessenden Schranken drüberbretterst.
Natürlich muss der Schranken wieder zugehen bevor der nächste Sessel kommt, denn es ist ein Zusteigeeinteiler und der funktioniert wie eine Ampel.
Lieber nicht so Rücksichtslos fahren, sondern mit Köpfchen! :wink:
 
seilbahner schrieb:
Ja ja, wir Liftangestellten sind schon faule Säcke.... hängen nur Dumm rum und sind Futzis und was was ich, was Du noch für Namen für uns hast. Danke.

Was das mit dem Thema Schranken und Förderbänder zu tun hat wüsste ich gerne. Ist schon wieder Sommerloch?

Wie oben schon meinerseits geschrieben, eine sehr grobe Verallgemeinerung, die sicher nicht unwidersprochen stehengelassen werden kann. Ausnahmen bestätigen die Regel, das wissen wir alle, allerdings frage ich mich immer, wieso immer von den Ausnahmen auf die anderen, ihren Job mit Sorgfalt verrichten, rückgeschlossen wird. Das kann es ja wohl nicht sein. Und einige User brauchen sich dann nicht wundern, wenn sich die Profis, die wir hier im Forum haben, aus unserer Gemeinschaft verabschieden (wenn ihnen des öfteren derartige Verallgemeinerungen vorgehalten werden).
Und ja, das Sommerloch scheint wieder zu kommen (ist schlimmer als das Ozonloch anscheinend.... :( )

MFG Dachstein
 
Zu der Beckenprellung kann ich nur sagen: selber Schuld. Die Arme Mechanik!
Wie Seilbahner schon sage, die Schranken sind wie eine Ampel zu sehen.
Ich fahre auch nicht bei Rot über die Kreuzung und wundere mich dann wiso mir einer in die Seite reinfährt.

Ach ja, dass Liftler "Faule Säcke" sind ist mal wieder so richtig BILD-Zeitung Niveau. Ich finde man sollte sich erstmal Gedanken darüber machen wie viel Verantwortung die "Faulen Liftler" haben, bevor man das subjektiv bewertet.
 
Zur Absicherung der Schranken: Es kann ja nicht wirklich viel passieren, wenn so eine Schranke mal irrtümlich aufgeht. Ausser ein paar Prellungen vielleicht. Die Wahrscheinlichkeit für irreversible Verletzungen ist meiner Meinung nach ziemlich gering.
Zudem kommt ja noch, dass man als Skifahrer auch ein bisschen aufpassen kann. Falls ich merken würde, dass die Schranken fälschlicherweise aufgehen, würde ich nie hinduchfahren sondern mich einfach an der Schranke festhalten. :wink:

Natürlich könnte man die Schranken (und vieles andere) von der steuerungstechnischen Seite sicherer bauen (Redundate Abfragen usw.), aber dann würden sich wahrscheinlich auch die Skipasspreise verdoppeln. Mir wäre es das Geld nicht wert. :(

Ich kann auch verstehen, dass ein Liftler nicht den ganzen Tag zu 100% aufpassen kann. Aber dafür gibt es ja auch Gefahr-Aus-Schalter an den Bahnen. Wenn ich sehen würde, dass irgendwas nicht richtig läuft und es der Liftler nicht sieht, würde ich die Bahn sofort abschalten. :idea:
 
Das würde ich so nicht sagen, man könnte eingeklemmt werden wenn der Liftmensch nicht aufpasst. Und überleg dir mal, was passiert wenn bei einer Fixen bahn mit Förderband die Schranke im falschen Moment auf geht.
 
Das Problem in unserer Medienwelt ist halt: Über Mord, Totschlag und negative andere Dinge lässt sich wunderbar berichten.

Negative Artikel werden mehr geschrieben als positive.


Oder wie oft steht in der Zeitung:
"Liftler stoppte Lift bevor das Kind, welches sich nicht richtig hingesetzt hatte, rausviel".



Und wie heißt es so schön. Du kannst 100x was richtig machen, aber machst Du einmal was falsch, wirst du gleich gelüncht. :?

100 Liftler passen auf, einer nicht => Ah diese Liftler wieder. :!:
 
@Actros,
bei unserer Bahn mit S7 ist auch die Schrankensteuerung Redundant und wird mit einem Doppelbero überwacht. Das ist Standart.

Das Problem sind hier eher die Schranken bei Anlagen, die relativ alt sind.

Nur noch mal zu unserer Schrankensteuerung;
Auslösung über die Beros
Schrankenmechanismus über Hydraulikeldro
Auslösung der Schrankenöffnung über Lichtschranke
Der Öffnungszeitpunkt lässt sich nach Beroauslösung um bis zu 6 Impuls verzögern.
Die öffnungsdauer lässt sich zehntel Sekundengenau digital einstellen.
Der Schliessdruck lässt sich einstellen.
Die Öffnungs und Schliessgeschwindigkeit lässt sich einstellen.

Wenn man sich vor Saisonbeginn einen Tag Zeit nimmt und die Anlage komplett kontrolliert und einstellt, was eigentlich jeder machen sollte, dann dürfte es auch im betrieb keine Probleme geben.

Meine Anlage läuft seit 4 Jahren absolut zuverlässig.
 
Ich kann mich noch an die Einstiegsschranke der DSB Ahorn am Brauneck erinnern (jetzt 4SB) der Antrieb der Schranke machte einen gigantischen Lärm. Außerdem war die Schließmechanik extrem stark, man wurde mit einer wucht förlich nach hinten geschleudert wenn man im letzten Augenblick durchhuschen wollte. Außerdem war die Schranke extrem ruckartig.

Was mir auffällt, dass die Schranken bei Tangenzial-Einstiegen (bei 8KSB und 6KSB) oft Verwirrungen bei den Gästen hervorruft. Die meisten sind es einfach gewohnt, dass die Schranken alle gleichzeitig aufgehen und nicht in einer Reihe.
 
Tribal schrieb:
Was mir auffällt, dass die Schranken bei Tangenzial-Einstiegen (bei 8KSB und 6KSB) oft Verwirrungen bei den Gästen hervorruft. Die meisten sind es einfach gewohnt, dass die Schranken alle gleichzeitig aufgehen und nicht in einer Reihe.

Jup, das stimmt. Geht mir aber auch so...ich denk dann meistens, dass meine Schranke klemmt... :D
 
Mir fällt noch ein lustiges Erlebnis bei der 4SB Hochfügen 2000 ein.
Die Bahn war damals eine der ersten mit einem Förderband. Wir sind gerade auf das Förderband nach der Schranke draufgefahren, als die Bahn einen Notstop hatte. Die Bahn stand still aber das Förderband fuhr weiter...solange bis die Station zu Ende war. Anscheinend musste man damals das Förderband seperat ausschalten.
 
@ Einführung Förderband: Dazu fällt mir noch ein, dass anfangs die Förderbänder teilweise noch nachliefen (so um und bei 1 Sek.), so dass man teilweise wieder rückwärts auf dem Band laufen musste als der Lift anfuhr, damit man nicht in die Grube am Förderbandende fiel.

@Ram: Böser Schreibfehler
"Liftler stoppte Lift bevor das Kind, welches sich nicht richtig hingesetzt hatte, rausviel".
:lol: Aber da hast Du Dich sicherlich nur in der Buchstabenreihe geirrt :wink:
 
ups "rausviel". :oops:

Seht Ihr lieben Schüler, auch dem Admin passiert ein Schreibfehler.

raus fiel. fiel kommt von Fallen. Merken Ram-Brand. :!:
 
seilbahner schrieb:
@Actros,
bei unserer Bahn mit S7 ist auch die Schrankensteuerung Redundant und wird mit einem Doppelbero überwacht. Das ist Standart.
Das hätte ich nicht gedacht, dass die auch Redundant ausgeführt sind. Wäre meiner Ansicht nach nicht unbedingt notwendig.

Aber: Wenn die Schranken zur falschen Zeit aufgehen hat da ja eigentlich nichts mit der Überwachung zu tun. Es müsste dann ja auch die Auslösung redundant ausgeführt sein. Wenn das so ist, kann es meiner Meinung nach nur noch ein Bedienungsfehler sein, wenn die Schranken zur falschen Zeit öffnen.
 
Ich habe mich da vielleicht etwas unglücklich ausgedrückt.
Ich wollte sagen, dass bei Anlagen nach CEN Norm dieser Fall nicht passieren sollte. Bei älteren Bahnen könnte schon ein Steuerungsproblem vorliegen, wobei ich trotzdem glaube, wie schon erwähnt,dass eher ein Bedienungsfehler und Falscheinstellung vorliegt.
 
Das ist schon klar, dass das bei älteren Anlagen anders sein kann. Und da es nicht so "gefährlich" ist, denke ich auch, dass da bei alten Anlagen nichts nachgerüstet werden muss.
 
Und da es nicht so "gefährlich" ist, denke ich auch, dass da bei alten Anlagen nichts nachgerüstet werden muss.

bist du mal von einem sessel überfdahren worden mit snowbord/ski an den füßen? ich habe mal einen unfall gesehn, bei der einer holländerin bei aussteigen der bügel ins gesicht geschnappt ist. klar die war ko und hatte die nase durcher als durch, blos 2 andere denen nix passiert war wurden vom noch fahrenden sessel überfahren, als sie die frau aufgefangen hatten. einer war so unglücklich umgeknickt dabei dass das bein (ich weis nich genau was, aber hubi musste kommen) schwer verletzt wurde. ok das war eine 96er 6ksb (uni-M) von dm, die wäre sicher angehalten wenn der sessel blockiert hätte, (die 2 hatten sich geduckt um drunter herzukommen, dabei is der 2te unfall passiert) aber bei einer alten fixgeklemmten 2-3-4sb seh ich da schwarz... der sessel wird dich einfach weghauen oder mitschleifen wenn du dich verharkst.

ich wüsste bei ner alten sb auch garnicht was man da nachrüsten sollte. alte ksb sollten bedingt durch die ganze technick die entsprechenden sensoren etc haben.

sowas kann eigentlich nur durch einen fehler entstehen...zb ist fahrgeschwindigkeit = anders als soll fahrgeschwindigkeit. ich denke mal da reicht ein zehntel oder hunderstelabweichung um die schranke en meter zu früh aufgehen zulassen.
 
Das ganze hat mit soll/ist überhaupt nichts zu tun. Bei keiner Bahn.
 
Seilbahner, hat doch geschrieben, dass die Schranken über ein Bero "aktiviert" werden. Das bedeutet doch, dass die Schranken nur dann aufgehen, wenn auch ein FBM die Beros auslöst. Und da die Zeit zwischen Aktivierung des Eingangs ín der Steuerung (Bero wird durch FBM aktiviert)und aufgehen der Schranke durch die Steuerung proportional zur Geschwindigkeit geschaltet wird, ist es egal wie schnell die Bahn läuft. Also läuft die Bahn schneller, dann sind die Intervalle zwischen Aktivierung und Öffnung der Schranken kürzer als wenn die Bahn langsam läuft (weil se ja mehr Zeit brauch um die gleiche Strecke zurückzulegen.

(So hat mir das mal ein Seilbahnmitarbeiter erklärt.)


Man möge mich verbessern, wenn ich da was durcheinandergebracht habe.
 
Ob die Bahn fix oder kuppelbar ist von heute oder damals, spielt keine Rolle.

Wenn der Bedienstete nicht Not-Aus drückt fährt der Sessel dich um und auch weiter.
 
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