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Pulver-Pracht und Strahle-Sonne

Vadret

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Pulver-Pracht und Strahle-Sonne
Tausende stürmten Schweizer Pisten
Die Schweizer Wintersportorte haben am Wochenende einen frühen Saisonstart nach Mass erlebt. Das strahlende Wetter und die weissen Pisten lockten Tausende in die Berge.

Die starken Schneefälle hatten in fast allen Teilen der Schweiz einen vorgezogenen Saisonstart ermöglicht. «Unsere Erwartungen wurden übertroffen,» sagte der Geschäftsführer der Bergbahnen Engadin/St. Moritz, Dieter Bogner, auf Anfrage.

Früher Saisonstart hat sich gelohnt

«Dass wir den Saisonstart um zwei Wochen vorgezogen haben, hat sich auf jeden Fall gelohnt,» fügte er hinzu. Dieser Entscheid ist gemäss Bogner vergangenen Dienstag nach dem Wintereinbruch gefallen. Somit wurde ein Teil des Skigebiets innert dreier Tagen präpariert.


Viele Wintersportler waren auch auf den Pisten bei Zermatt zu finden. «Es lief super», sagte eine Sprecherin der Zermatter Bergbahnen. Allein am Samstag wurden rund 2000 Personen - Wanderer sowie Wintersportlerinnen und -sportler - gezählt.

Sehr gut angelaufen ist die Saison auch in der Jungfrauregion im Berner Oberland. «Das ist sicherlich einer der besten Saisonstarts», sagte Kathrin Nägeli, Sprecherin der Jungfraubahnen. Genaue Besucherzahlen gab das börsenkotierte Unternehmen wie üblich nicht an.

Gefahr durch Gleitschneelawinen

Wie das Eidgenössische Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) schreibt, ist der Schneedeckenaufbau günstig. Gleitschneelawinen stellten momentan vielerorts die Hauptgefahr dar und könnten zu jeder Tages- und Nachtzeit spontan abgleiten.

Am Alpennordhang, im Wallis, im nördlichen Tessin sowie in Nord- und Mittelbünden und im Engadin ist die Lawinengefahr mässig. Frische Triebschneeansammlungen sollten aber vorsichtig beurteilt werden, schreibt das SLF.

Gering ist die Lawinengefahr im mittleren Tessin und in den Bündner Südtälern. Für den Dienstag und Mittwoch wird in der Folge starken bis stürmischen Südwestwindes mit frischen Triebschneeansammlungen gerechnet. Im Wallis wird oberhalb von etwa 1500 bis 2200 Metern Neuschnee erwartet. Die Lawinengefahr steigt an.

quelle:www.sf.tv
 
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