Mit Pistenfahrzeugen habe ich bisher immer nur recht mittelbar zu tun gehabt, da ich aber für etliche Firmen einige LV(und weiteren Kleinkram

) erstellen sollte, hatte ich mit einigen Produzenten zu tun(ist aber länger als ein Jahr her, vielleicht hat sich mittlerweile bei den Herstellern bezüglich Anfragenbeantwortung etwas geändert).
Meine Erfahrungen: Kässbohrer Geländefahrzeug AG antwortet umgehend und falls schon in der ersten Anfrage gestellte Fragen nicht beantwortet werden konnten, dann gibt es zumindest den Verweis auf Ansprechpartner(bzw. die kompetenten Fachleute/Techniker/...). Mit Prinoth war es geringfügig umständlicher, aber die hier aufgeführten negativen Erfahrungen kann ich nicht bestätigen; mein Eindruck(nach Rückfrage bei einigen anderen Büros) ist folgender: Wenn Prinoth-Sterzing eine E-Mail aus Dtl. erhält, in der lediglich angefragt wird, was denn das Fahrzeug "xyz"(also bspw. der Husky) kosten soll, dann landet diese E-Mail bei denen in der "Ablage P" :lol: ; wenn die Anfrage dann von einer Privatperson "nur mal so aus Interesse" kommt(bzw. der Absender keine vollständige Anschrift/Tel.-Nr. etc. angegeben hat), dann landet die auch da; wenn die Leute in Sterzing den Eindruck haben, daß da ein 16jähriger Schüler(am besten noch aus dem Flachland) nur "Prospekte abfassen" will, dann beantworten sie die E-Mail auch nur sporadisch. Auf eine Anfrage aus Dresden, wo der Absender seine volle Anschrift u. Tel.-Nr. angegeben hatte, in der auch das zukünftige Einsatzgebiet des Fahrzeuges angegeben war und in der auch nach einem Vertriebs- bzw. Service-Partner in der Einsatzregion gefragt wurde(bzw. angefragt wurde, ob es da überhaupt eine Partner-Firma/Händler... gibt

), wurde innerhalb weniger Tage umfassend geantwortet und es wurde auch ein Kontakt für evtl. Rückfragen angegeben. Da ich mit dem weiteren Verlauf dann nichts mehr zu tun hatte, weiß ich nicht, welche Fahrzeuge von welchen Herstellern dann gekauft wurden(da ich in dem Gebiet aber hin und wieder mit den schmalen Brettern unterwegs bin, kann ich im kommenden Winter ja 'mal aufpassen, ob ich da das Ding sehe). In Erinnerung blieb mir aber die Frage der Techniker des zukünftigen Nutzers des Pistenfahrzeuges, muß es immer ein OM sein(also muß es immer ein Mercedes-Diesel sein?), mein Eindruck war, daß den Technikern ein Perkins-Diesel oder ein Deutz-Diesel(es waren auch noch andere Hersteller im Gespräch) viel lieber gewesen wäre. Da Kässbohrer Mercedes bevorzugt(wenn man mal den kleinen TDI von VW-Industriemotoren vernachlässigt) und auch Prinoth bevorzugt OM's von Mercedes verbaut(neben MAN bzw. Scania) waren die Techniker von beiden Herstellern nicht riesig begeistert(bei den technischen Leistungen der Raupenfahrwerke sahen sie keinen so großen Unterschied, daß nur einer von beiden Herstellern in Betracht kommen könne; die Kabinengestaltung wurde bei beiden Fabrikaten als angenehm empfunden).
Übrigens war der "zuständige" Prinoth-Händler in Thüringen, ist zwar nicht gerade um die Ecke, aber die Kommunikation verlief sehr gut; alle weiteren Details konnten da geklärt werden.
Wenn man von Prinoth etwas will und in Dtl. wohnt bzw. für ein in Dtl. angesiedeltes Unternehmen/Ski-Gebiet ein Fahrzeug erwerben will, dann wäre es, aus meiner Sicht, vielleicht besser, wenn man sich an einen dt. Händler wendet. Die Händler findet man ja auf der Prinoth-Seite.
Aber ich habe da nur Erfahrung wie Prinoth in Dtl. agiert; keine Ahnung wie es in Österreich bzw. in der Schweiz ausschaut.
Rajiv