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QuickJet im Skiliftkarussell Winterberg

@Ram, ich kann nur für Leitner reden, da ich kein DM Fachmann bin.
Wenn die Referenzgondel oder der Sessel einen defekt hat, dann wechselt man das Blech, das den referenzbero in der station betätigt einfach aus.
das geht so; man Schraubt das Blech an der Gehängestange des defekten Sessels ab und Schraubt es an den Sessel der die referenzfunktion ausführen soll. Das kann jedes beliebige FBM sein.
Aber die FBM regulierung von Leitner und DM ist auch Grundverschieden und kann nicht miteinander verglichen werden.
 
DANKE, seilbahner!! Und wieder einmal schließt sich eine Wissenslücke über eine Frage, die ich mir schon seit jahren immer wieder aufs neue stelle :D .
 
Weiss jemand, ob RFID (Transponder) Systeme eingesetzt werden? Damit könnte die Steuerung jeden Sessel (od. Gondel) automatisch bei Stationseinfahrt u. Ausfahrt sowie Garagierungsvorgänge absolut unverwechselbar identifizieren. Zudem könnte dies für die Datenaufzeichnungen und Wartung von Vorteil sein. Heute gibt es Industrielösungen, die nicht so teuer sind. Allerdings ist RFID nicht sicherheitsorientiert (z.B. im Sinne von SIL 3), bin aber nicht sicher, ob die Referenzerkennung sicherheitsortiert erfolgt, das sie im Grunde genommen keine Sicherheitsfunktion darstellt (wichtig ist lediglich der Mindestabstand).
 
Die Sessel werden über Beros (Berührungslose Sensoren) erkannt.

Sessel 1 löst in der Station einen extra Bero aus. Dann weiß die Steuerung das Sessel 1 in der Station grad einfährt.
Und nach Sessel 1 kommt der Logik nach der zweite Sessel. Wobei die Nummer die dran steht egal ist. usw.

Man kann auch FBMs markieren. (Elektronisch)
Kommt dann dieses FBM in die nächste Station gibt es eine akustische Meldung und der Bedienstete weiß bescheid.

Das ermitteln erfolgt aber über Impulse. Die Steuerung weiß genau wieviel Impulse ein FBM benötigt von einer Station zur nächsten.
 
Es gibt aber auch ein RFID System von Leitner.

Habe ich mal in der ISR 2001 gesehen.
Ich weiß nur nicht ob das tatsächlich irgendwo im Einsatz ist.

Damit kann man dann nicht nur sehen ob die Klemmkraft ok ist, sondern auch wie stark sie abweicht seit dem letzen Kuppelvorgang usw.
 
Das hat sich aber nicht sehr durchgesetzt.
 
Eine Absolute Identifizierung der FBM wäre sicher von Vorteil und würde ebenfalls einer modernen Leittechnikphilosophie entsprechen.

Der Kostenaufwand wäre durchaus vertretbar. Allerdings muss man die richtige Produktewahl treffen ansonsten gibt's nur Probleme da sich bei weitem nicht alle RFID Systeme für diesen Einsatzbereich eignen. Barcodes wären ebenfalls denkbar, jedoch weniger zuverlässig wegen der optischen Abtastung und zudem sind industrielle Laserscanner ziemlich teuer.

@Seilbahner:
Weiss Du, ob das System eingesetzt wurde oder wurde es nur präsentiert?
 
Es wurde an einigen Anlagen in Südtirol und Österreich eingebaut, aber ich kann echt nicht sagen wo überall.
 
Danke für Deine Antwort.

Irgendwie wäre eine absolute und automatische FBM Identifizierung schon von Vorteil, vermutlich wird halt immer mehr überall gepart, man sieht dies z.B. auch an Kunststoffkabelverschraubungen, Kabelschutzschläuche usw., alles kleine Spardetails die sich meist später irgendeinmal rächen. Aber wenn kümmert's? Investitions-Budgets sind massgebend, für den dringenden Unterhalt findet man immer das Geld da ansonsten die Anlage steht.
 
Ich verstehe nicht wieso eine Seilbahn ein RFID System für exakte Sesselermittlung braucht.
Wieso überhaupt?

Ist doch sch.. egal welcher Sessel da grad ist Hauptsache Platz frei und er bringt die Leute nach oben. :)
Was soll man auch noch mehr Technik einbauen die keiner braucht. Alles störungsanfällig.
 
RFID ist nicht als Jux zu betrachten. Eine absolute Kennzeichnung kann durchaus nützlich sein. Somit ist ebenfalls eine sichere Rückführbarkeit gewährleistet, z.B. im Fall von einer langsam atypisch abweichenden Klemmkraft bei der Durchlaufmessung.
 
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