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Richtig Buchen mit Booking.com

Ich finde Booking auch sehr praktisch, nutze es immer wieder mal und hatte noch nie Probleme. Und der Service passt auch. Früher machten wir das immer über Expedia, aber nach einigen Ärgerlichkeiten wechselten wir dann zu Booking.
 
Letzten Sommer hab ich übrigens einmal (und wohl nie wieder) über Agoda gebucht, da sie die einzigen waren, die in der gewünschten Gegend (Südkorsika) zwei Tage vorher noch eine passende und für uns preislich akzeptable Unterkunft für uns hatten. Wir bekamen eine Buchungsbestätigung und das Geld wurde auch abgebucht. Ein Tag später kam dann die Stornierung mit einer Auswahl an Möglichkeiten:
1. Rückerstattung des Geldes + Guthaben von einer Extra-Nacht in Agoda-Cash (was man nur für assoziierte Unterkünfte nutzen kann)
2. Suche einer Alternativunterkunft.
Selbstverständlich wollten wir eine Alternativunterkunft, aber angeblich hat der Kundendienst nix passendes gefunden. Gut, unsere Unterkunft wäre in einem Dorf gewesen, wo es kaum Alternativen gab, aber ich bin mir sicher, dass irgendetwas in nem Radius von 15 - 20km möglich gewesen wäre, das wäre Agoda dann aber vermutlich deutlich teurer gekommen.

Notgedrungen haben wir uns dann doch für Version 1 entschieden. Mit dem rückerstatteten Agoda-Cash ham wir dann sogar ne Unterkunft für 1 Nacht gefunden, die uns an sich zu teuer gewesen wäre und zudem noch ein Bungalow auf einem Campingplatz war, was wir eigentlich nicht wollten. Die zweite Nacht haben wir dann immerhin spontan etwas weiter weg verbracht, was im Nachhinein sogar ganz gut war, denn das war ein richtiger Glücksgriff.
 
Ich hatte schon diverse Anrufe von Hoteliers bei denen ich bei Booking.com gebucht habe. Ich wurde darum gebeten die Reservierung zu stornieren um mir dann ein besseres Angebot zu machen.
Auch habe ich schon beim Auschecken gehört, dass man sich beim nächsten Besuch direkt melden soll um zu Buchen.
 
^ Selbes hatte ich auch schon einmal. Finde ich nicht ganz in Ordnung. Finanziell profitieren zwar erstmal beide, also Gast und Hotelier, aber zustande kam der Kontakt über die Plattform Booking.com. Dieser Plattform jetzt Ihren Profit wegzunehmen ist in dem Fall unfair vom Hotelier.

Und beim nächsten mal direkt melden ist schön, aber zumindest bei meinem Buchungsverhalten (=kurzfristig) sähe das dann mit hoher Wahrscheinlichkeit so aus, dass der Gastgeber sagt "Nö, hab nichts mehr frei". Um dieses herumtelefonieren zu ersparen, und zu sehen was wirklich frei ist, deshalb nutze ich Booking.
 
Heute mal wieder erlebt, dass man halt immer vergleichen muss.

In den Sommerferien soll es für ein paar Tage nach Berlin gehen, vorher (der Tochter zuliebe) ins Tropical Island.

Tropical Island (irgendein Kaff da in der Nähe) Zimmer im 3 Sterne Haus zu gleichen Konditionen wie auf booking auf der Hotelpage rund 30 Euro (ca. 20%) billiger.

Berlin (mittendrin): auf booking.com mit Upgrade zur eigentlich gebuchten Kategorie 40 Euro (33%) und zur UpgradeKategorie 80 Euro (50%) billiger als auf der Hotelseite... das macht bei 4 Nächten schon einiges...
 
Man muss eben immer vergleichen. So habe ich dissen Winter immer den günstigsten Preis bekommen. Hier ein paar Beispiele:
  • Im Zillertal am besten auf der offiziellen Webseite des Tals buchen. Gab ein Einzelzimmer in Vorderlanersbach für 27 Euro inklusive Frühstück.
  • In St. Moritz in der Jugendherberge am besten direkt auf deren Webseite buchen, speziell mit Jugendherberg Karte (auch ausländische Karten gelten). Gab das Bett inklusive Frühstück für 47 Franken, und damit auch den Hotelskipass für 45 Franken.
  • In Disentis ging es am besten auf Booking.com. Das Einzelzimmer inklusive Parkplatz gab es für 35 Franken.
 
Wie schon so oft geschrieben spart man mit direkter Buchung überhaupt kein Geld. Gefühlt wird mir in mehr als 50% der Fälle vom Hotel teuerer offeriert als von booking.com. Dann nehme immer Booking.com, da die Möglichkeit zur negativen Bewertung die meisten Gastgeber bezüglich Kundenfreundlichkeit etwas diszipliniert. Bei kurzfristigen Buchungen sind Buchungsportale zudem eine Garantie, dass man am Schluss auch wirklich ein Dach über dem Kopf hat.

Und man muss sagen, dass beim Buchen mit Booking.com dank den Bewertungen grössere Reinfälle meist ausbleiben.

Nur einmal bin ich in Chile in einer üblen Abstiege gelandet, obwohl die Booking-Bewertungen alle sehr gut waren. Keine Ahnung, vielleicht haben die mit Fakebuchungen Bewertungen gefälscht.
 
hausi24 schrieb:
Man muss eben immer vergleichen.

Richtig so sehe ich das auch. Entweder man hat das Geld und sagt sich ob der Urlaub jetzt 1500€ oder 2000€ ist mir egal und den zusätzlichen Aufwand nicht wert, oder man will halt so viel wie möglich für sein Geld bekommen und hat vielleicht auch nur ein begrenztes Kapital und nimmt sich entsprechend die Zeit um etwas zu recherchieren oder auch mal zu telefonieren.

Oft hilft einem schon minimalster Aufwand um zumindest 5-10% zu sparen.

Gilt beim online Bestellen genau so, ich hab schon oft einiges gespaart, indem ich über Amazon oder Ebay einfach mal direkt auf die Seite des dortigen Anbieters gegangen bin. Da sind oft nochmal deutlich bessere Preise möglich.
Meist gilt je direkter man an den eigentlichen Anbieter/Hersteller kommt desto günstiger. Ist ja meist auch logisch.
 
starli schrieb:
Kamikatze schrieb:
(Fazit: In Zukunft wenn möglich Hotel mit Bezahlung über booking.com selber)
.. leider auch nicht immer so reibungslos. Heuer 2 Fälle diesbezüglich gehabt:
- In Nordmazedonien wollte der Hotelbedienstete, dass ich ihm die Mail weiterleite, wo ich die Bezahlungsbestätigung hatte, weil er das sonst nicht bekommt oder damit zur Bank muss, damit er das Geld bekommt (?!)
- in Schweden hatte die eine auf ihrem System nicht erkennen können, dass ich via booking bezahlt hatte. Da ich in dem Hotel ein paar Tage blieb, war es am letzten Tag (und nachdem ich die booking-Hotline angemailt hatte) wohl doch OK.

Aber auch für den umgekehrten Fall hatte ich heuer schon einige Probleme, zB einmal, als mir die Bedienstete nicht den genius-rabattierten Preis verrechnen konnte, weil sie sich mit dem Hotel-EDV-System nicht auskannte. Da auch als ich daheim war noch keine Korrekturbuchung auf meiner Kreditkarte zu finden war, mailte ich das Hotel an und bekam zu Antwort, ich solle Kreditkartennummer + CVC mailen, damit sie's zurückbuchen können. Ja ne is klar. Auf mein Paypal-Konto wollten sie es wohl nicht überweisen. Irgendwann war's mir um die 9-10 € dann zu blöd.
Grundsätzlich ist es leider so, dass viele Angestellten in der Branche leider nicht die notwendigen Kenntnisse haben. Aber das wird noch viel schlimmer werden. Die wirklich guten Leute wandern Dank Corona längst in andere Branchen ab. Bleiben tun oft die, die woanders keine Perspektive hätten.
 
Wie schon so oft geschrieben spart man mit direkter Buchung überhaupt kein Geld.

Das würde ich jetzt nicht unterschreiben.
Habe bei einer Direktbuchung auch schon den selben Preis wie auf Booking bezahlt und dafür auch mehr Leistung erhalten.

Im Angebot von Booking hätte man das Frühstück zusätzlich buchen müssen, bei der Direktbuchung war es im Preis inbegriffen.

Da ich aber im Frühstücksraum nicht nach der Zimmernummer gefragt worden bin, kann es natürlich auch sein, dass es ein Trick der Hotelkette war um die Leute zur Buchung auf dem eigenen Portal zu animieren. Und man hätte somit auch die AGB von Booking eingehalten ;)
 
Buche seit Jahren viel und regelmäßig bei Booking.com oder über Accorhotels.com (wo ich als Mitglied) auch immer wieder Rabatte bekomme.
Manchmal weiche ich noch auf HRS aus, aber nur für Regionen oder Zeiträume in Städten, wo ich über die beiden anderen Plattformen nichts mehr bekomme, was in die Planung passt, oder jenseits von Gut und Böse ist.
Habe bei Booking.com einen gewissen Genius-Status wo man dann auch Rabatte oder Upgrades bekommt und habe in den letzten Jahren im Vergleich nur 1 x mehr als bei einer Direkbuchung gezahlt.
Dies war letzten August, als ich 1 Tag vor Abfahrt mein Tagesziel am Zürichsee wegen einer Plan-Änderung aufgrund Corona umbuchen musste, da ich nicht sinnlos durch die Gegend fahren wollte. Schlußendlich habe ich da 10 Franken mehr über Booking bezahlt, bei gleicher Buchung, als über das Hotel selbst, womit ich aber Leben konnte.

Ich achte auch sehr wohl auf gewisse Bewertungen bei Booking.com und habe auch einen gewissen Standart, der dabei einfließt.
So richtig war ich über Booking noch nie daneben gelegen, was aber auch meistens an der Hotel-Kategorie liegt, da ich seit ein paar Jahren ausschließlich nur noch 4-5 Sterne buche und manchmal auch auf 3 Sterne zurückgreife, was aber auch immer gepasst hat.
Frühstück spielt für mich keine Rolle, den Kaffee kann man sich meistens in diesen Hotel-Klassen auf dem Zimmer machen, oder in unmittelbarer Nähe ist auch ein Bäker zu finden. Wenn es im Preis dabe ist und dieser passt, dan nehmen wir es gerne mit.

Was aber im Umkehrschluss auch nicht heißt, dass wir weil wir es uns inzwischen leisten können, auch nicht auf die Preise schauen und innerhalb des Portals/der Portale vergleichen.
Und ein weiterer große Vorteil ist einfach die Lokalisierung und der Vergleich auf den Landkarten der Städte oder Regionen.

Bin seit Jahren ein zufriedener Kunde der Plattform und als wir letzten September aufgrund, des Urlaubsabruchs aus beruflichen Gründen nach 3 Nächten abreisen mussten, war das betreffende Hotel und auch die Plattform flexibel und hat unsere Teil-Stornierung ohne Murren akzeptiert.
 
Man kann bei booking den account mit Amazon Prime (für deutsche und evtl AT Kunden) verknüpfen und bekommt dann nochmals 10% als Guthaben ausbezahlt. Das läppert sich recht schnell.(zusätzlich zum Genius rabatt)
 
Über einen Milliardenkonzern wie booking.com, der praktisch kaum Steuern zahlt, brauchen wir uns wirklich keine Sorgen machen, wenn wir mal über booking.com suchen und dann mit Direktbuchung etwas sparen und damit dem Vermieter etwas mehr zukommen lassen.

Direktbuchung ist bei mir natürlich immer günstiger als über booking.com oder AirBnB. Zu gewissen Zeiten biete ich auch gar nicht an über diese Plattformen. Und leider gibt es auch massenhaft Stornierungen bei booking.com.
 
Was mich bei der Thematik immer wundert ist der Umstand, dass man bei einer Buchung über eine Plattform praktisch immer die Möglichkeit hat, auch kurzfristig kostenfrei zu stornieren *1). Bucht man dagegen direkt beim Hotel, dann werden entweder Kreditkartennummer oder Vorauszahlung verlangt und die Möglichkeit, kostenfrei zu stornieren, sind meist gegenüber den Buchungsplattformen eingeschränkt. Gerade in den letzten Jahren war dies für mich ein Grund, bestimmte Hotels aus dem Kreis der engeren Wahl auszuschließen. Aber mit diesem Beharren auf alte Gewohnheiten drängt man die Nutzer geradezu auf die Plattformen.

*1) zum Teil werden dann unterschiedliche Preise genannt, einen für eine verbindliche Buchung und einen mit Stornooption
 
Das mag ja sein, aber die Hotels bieten kostenlose Stornierungen bei Direktbuchungen selten an. Für mich auch DER Grund, meistens auf Booking zu buchen.
 
leogang.rocks schrieb:
Die Stornokonditionen stellt der Vermieter auf Buchungsplattformen ein und nicht booking.com, etc.

Wenn das so ist, dann ist es um so unverständlicher, dass Storno auf booking.com möglich ist, aber bei Direktbuchung nicht.

Ebenso hatte ich gerade einen Fall, bei dem der Gasthof 2 Tage Mindestaufenthalt fordert, aber bei booking auch einzelne Tage möglich sind. Drei mal dürft ihr raten, wo ich die Einzelübernachtung gebucht hab.
 
Im Endeffekt ist das alles Marketing. Auf booking.com will der Vermieter vielleicht mit anderen, die ebenfalls gratis Storno anbieten, mithalten und verlangt nur mehr Geld dafür. Wenn der potentielle Gast schon auf der eigenen Webseite ist, dann ist die Buchung wahrscheinlicher trotz schlechterer Konditionen. Glauben zumindest Marketingexperten zu wissen.
 
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