Seilbahnfreund
Nebelhorn (2224m)
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Gefunden bei http://www.tirol.com/tt :
Das Projekt der auf Schienen geführten Rodelbahn in Imst steht auf der Kippe. Sicher ist nur eins: Die geplante Eröffnung im November ist gestorben.
Von GERHARD JÄGER
IMST. Es spießt sich zwischen den Betreibern (Imster Bergbahnen und Sparkasse Imst) und dem Grundbesitzer (Agrargemeinschaft Unterstadt). Die fordert nämlich einen Sitz in der neu zu gründenden Gesellschaft, in der derzeit die Gemeinde und der TVB vorgesehen sind. Beide haben eine Kapitaleinlage von zusammen etwa 36.000 Euro und jeder zusätzliche 290.000 Euro in das Projekt eingebracht.
Josef Neururer, Chef der Agrargemeinschaft, versteht die Probleme nicht. "Wir sind Grundbesitzer also wollen wir auch mitreden. Wir sind auch bereit anteilsmäßig das Gesellschaftskapital einzubringen. Außerdem funktioniert das genau auf diese Weise schon jahrelang in der Gesellschaft der Bergbahnen. Wieso das hier nicht gehen soll, ist mir schleierhaft."
Franz Krismer, Geschäftsführer der Bergbahnen, der auch Geschäftsführer der neuen Gesellschaft für die Rodelbahn werden soll, versucht die Schleier zu lüften. "Es geht nicht nur um das Gesellschaftskapital, die Gemeinde und der TVB haben auch sonst noch Geld in das Projekt hineingesteckt. Außerdem ist das bewusst so gemacht. Wenn das Projekt futsch geht, hängen weder die Bergbahnen noch die Agrargemeinschaft drinnen." Außerdem bekomme die Agrargemeinschaft als Grundbesitzer 6000 Euro jährlich plus Prämien bei über 70.000 Fahrten. "Das ist ja nicht nichts", sagt Krismer. "Das ist kaum der Rede wert", sagt Neururer und verweist auf die vielen Einschränkungen für Weide, Jagd und Forst.
Verhinderer sei man aber nicht. "Wir stehen zu dem Projekt, aber nur wenn wir einen Sitz in der Gesellschaft bekommen", stellt Neururer klar, der sich seinen Kurs auf einer Versammlung der Agrargemeinschaft absegnen ließ. Neururer will nun die Forderungen den Betreibern schriftlich zukommen lassen. Krismer kann sich auch vorstellen, im Gegenzug die Stellung der Agrargemeinschaft bei den Bergbahnen stimmmäßig aufzustocken, was aber vermutlich nicht im Sinne der Agrargemeinschaft sein wird. "Dann rodeln wir eben in Jerzens oder Leutasch, die stehen für ein solches Projekt schon Gewehr bei Fuß", droht Krismer.
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Bin mal gespannt ob die das 2003 auf die Reihe bringen.....
Gruß Thomas
Das Projekt der auf Schienen geführten Rodelbahn in Imst steht auf der Kippe. Sicher ist nur eins: Die geplante Eröffnung im November ist gestorben.
Von GERHARD JÄGER
IMST. Es spießt sich zwischen den Betreibern (Imster Bergbahnen und Sparkasse Imst) und dem Grundbesitzer (Agrargemeinschaft Unterstadt). Die fordert nämlich einen Sitz in der neu zu gründenden Gesellschaft, in der derzeit die Gemeinde und der TVB vorgesehen sind. Beide haben eine Kapitaleinlage von zusammen etwa 36.000 Euro und jeder zusätzliche 290.000 Euro in das Projekt eingebracht.
Josef Neururer, Chef der Agrargemeinschaft, versteht die Probleme nicht. "Wir sind Grundbesitzer also wollen wir auch mitreden. Wir sind auch bereit anteilsmäßig das Gesellschaftskapital einzubringen. Außerdem funktioniert das genau auf diese Weise schon jahrelang in der Gesellschaft der Bergbahnen. Wieso das hier nicht gehen soll, ist mir schleierhaft."
Franz Krismer, Geschäftsführer der Bergbahnen, der auch Geschäftsführer der neuen Gesellschaft für die Rodelbahn werden soll, versucht die Schleier zu lüften. "Es geht nicht nur um das Gesellschaftskapital, die Gemeinde und der TVB haben auch sonst noch Geld in das Projekt hineingesteckt. Außerdem ist das bewusst so gemacht. Wenn das Projekt futsch geht, hängen weder die Bergbahnen noch die Agrargemeinschaft drinnen." Außerdem bekomme die Agrargemeinschaft als Grundbesitzer 6000 Euro jährlich plus Prämien bei über 70.000 Fahrten. "Das ist ja nicht nichts", sagt Krismer. "Das ist kaum der Rede wert", sagt Neururer und verweist auf die vielen Einschränkungen für Weide, Jagd und Forst.
Verhinderer sei man aber nicht. "Wir stehen zu dem Projekt, aber nur wenn wir einen Sitz in der Gesellschaft bekommen", stellt Neururer klar, der sich seinen Kurs auf einer Versammlung der Agrargemeinschaft absegnen ließ. Neururer will nun die Forderungen den Betreibern schriftlich zukommen lassen. Krismer kann sich auch vorstellen, im Gegenzug die Stellung der Agrargemeinschaft bei den Bergbahnen stimmmäßig aufzustocken, was aber vermutlich nicht im Sinne der Agrargemeinschaft sein wird. "Dann rodeln wir eben in Jerzens oder Leutasch, die stehen für ein solches Projekt schon Gewehr bei Fuß", droht Krismer.
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Bin mal gespannt ob die das 2003 auf die Reihe bringen.....
Gruß Thomas