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Rosshütte (Seefeld) | 11. März 2018

Rosshütte (Seefeld) | 11. März 2018

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Bereits seit Anfang des Jahres war ich mir sicher, dass es in den Semesterferien in die Schweiz zum Skifahren gehen sollte. Über die Jahre haben sich immer mehr Skigebiete auf meiner Wunschliste angesammelt, sodass es längst überfällig war, davon mal einen Teil "abzuarbeiten". Ziele gab es natürlich ohne Ende, die Zeit war allerdings auf eine gute Woche begrenzt, da danach noch einige Sachen zu Hause zu erledigen waren und anschließend der Familienurlaub an der Nordsee anstanden (in dem ich mich gerade befinde ;)). Aus diesem Grund schieden für mich einige Skigebiete im Wallis aus, da sich die Anreise dann für vielleicht 2-3 Skitage nicht wirklich gelohnt hätte. Dorthin geht es dann lieber nochmal gesondert für eine ganze Woche. Der Großteil meiner Ziele lag dann schlussendlich in Graubünden, was auch der sehr guten Schneelage dort geschuldet war.

Drei Tage nach der letzten Klausur ging es schließlich am Sonntag den 11. März los. Am Tag zuvor hatte ich noch ein paar Sachen in München zu erledigen, unter anderem mussten Vignetten gekauft werden, sowie Proviant, da ich nicht wusste, wie oft ich mir Essengehen bzw. ein Abendessen in der Jugendherberge leisten wollen würde.

Ziel für den ersten Tag war die Rosshütte oberhalb von Seefeld, da dort im Sommer der Ersatz der Jochbahn ansteht. Außerdem liegt das Skigebiet bestens auf dem Weg von München Richtung Vinschgau, wo ich in der ersten Nacht Quartier bezog. Bei meiner Ankunft war die Jochbahn erst noch geschlossen, sodass ich mich an der Hochanger- und Reitheralmbahn aufhielt, die leider beide sehr langsam unterwegs waren. Gegen Mittag öffnete dann auch die Jochbahn, die allerdings auch sehr langsam fuhr, sodass ich es bei einer Fahrt beließ.
Der Rest des Gebietes hat mich jetzt auch nicht wirklich umgehauen, die SL mit den Kurven sind ganz nett, aber es war auf den Pisten insgesamt doch auch immer mal etwas mehr los (viele Gäste waren noch vom Andreas Gabalier Konzert am Abend zuvor im Ort und auch im Gebiet), und so gut gefallen haben mir die Pisten insgesamt auch nicht. Nur das Panorama über den Ort fand ich wirklich schön.

Am Nachmittag fuhr ich dann noch weiter nach Burgusio kurz hinter den Reschenpass in eine kleine Pension, in der ich mir für 38€ ein kleines EZ inkl. Frühstück genommen habe. Im Oberinntal habe ich dann auch nochmal vollgetankt und ordentlich nachgedrückt, sodass ich weder in Italien noch in der Schweiz tanken musste. Ich kam dann sogar mit dem Tank bis nach München zurück, waren ca. 990 km ab dem Oberinntal.

Wetter:
Bewölkt, ab Nachmittag mehr Sonne und weniger Wind, deutliche Plusgrade

Pisten/Schneequalität:
Zu Beginn hart, später dann sehr weich und sulzig

Pistenplan:
https://www.seefeld-sports.at/bergbahnen-rosshuette/winter-1/pistenplan

Offen/Geschlossen:
Alle Lifte und Pisten waren geöffnet

Wartezeiten:
Mal 1-2 Sessel bzw. Bügel, an der SSB auf die nächste Kabine

GPS-Daten:
Höhenunterschied Pisten: 12.004 m
Höhenunterschied Lifte: 12.011 m
Höhenunterschied gesamt: 24.015 m

Strecke Pisten: 57,1 km
Strecke Lifte: 41,8 km
Strecke gesamt: 98,8 km

minimale Höhe: 1.225 m
maximale Höhe: 2.069 m

maximale Geschwindigkeit: 78,3 km/h

GPS-Track


Bilder:

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^^Reitheralmbahn, leider sehr langsam unterwegs und die Piste war auch sehr hart

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^^Das Panorama auf der Abfahrt war jedoch ganz nett

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^^Schwarze Verbindungsabfahrt zum Rosshütten-Express

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^^Jochlift, der die beste Abfahrt des Tages erschloss

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^^Jochlift und die Stütze der Jochbahn

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^^Blick von der Bergstation des Jochliftes Richtung Seefeld

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^^In der Hochangerbahn, rechts unten das Kinderland

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^^Blick aus dem Brandllift zur Hochangerbahn

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^^Brandllift mit SSB, die ich nur einmal gefahren bin

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^^Endlich war die Jochbahn in Betrieb, ich hatte schon die Befürchtung, umsonst nach Seefeld gefahren zu sein

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^^Bergstation der PB

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^^Panorama

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^^Blick von der Rückseite

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^^Und der Blick in Richtung Deutschland

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^^Jochlift und -bahn

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^^Dito

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^^Kurve am Jochlift

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^^Gegen Nachmittag besserte sich das Wetter und es kehrten frühlingshafte Verhältnisse ein, die ich deutlich lieber als zu harte Pisten habe

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^^Kaltwasserlift mit der Trasse der SSB

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^^Kurve des Kaltwasserliftes, die rechte Abfahrt war auch am Nachmittag noch in wunderbarem Zustand

Fortsetzung dann unter Schneeberichte Schweiz.
 
Naja ich war schon am 1. Weihnachtsfeiertag dort. bei starkem Föhn ists da nicht unüblich, dass langsamer gefahren wird oder gar nicht. Oben ziehts da gerne mal. Die Jochbahn wird jedoch nicht komplett durch eine neue Bahn ersetzt, sondern wie die Härmelekopfbahn, vor Jahren "nur" umgebaut. Es bleibt also bei der Pendelbahn, das Oldschool-Flair dürfte aber mit der Modernisierung verloren gehen.

mFg Widdi
 
Na gut, das wird wohl der Grund gewesen sein, auch wenn bei der Hochangerbahn nur ein ganz laues Lüftchen geweht hat. Danke für die Erläuterung, aber wie du ja auch sagst, es war trotzdem gut, dass ich sie in diesem Zustand noch erlebt habe.
 
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