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Rosskofel, 2239m, 11. 7. 2015

Am vergangenen Samstag war das Wetter in den Südalpen für eine leichte Tour brauchbar, es war sonnig und noch nicht allzu heiss (im Klartext: im Tal zwischen +25 und +28 Grad). Weil, das habe ich inzwischen gelernt, wenn es einmal im Tal mehr als 30 Grad sind, dann habe ich auch im Gebirge nichts verloren, wenigstens nicht in Höhenlagen zwischen 1500 und 2500 m wo ich die meisten Touren mache (Gletschertouren mit Ausgangspunkt auf fast 3000m sind ne andere Geschichte, aber davon spreche ich jetzt nicht). Da ich in dieser Saison noch keine 'meiner' 3 Baustellen besucht habe, sind wir nach Tröpollach gefahren und dann die Schotterstrasse zur 1621 m hoch gelegenen Rudnigalm. Von dem Rosskofel habe ich bereits vor 9 Jahren (wer will raten warum gerade vor 9 Jahren :wink: ) einen Bericht geschrieben, siehe http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=52&t=18202.

Alles was ich damals von der Auffahrt geschrieben habe ist immer noch aktuell, die Schotterstrasse mit etwas Vorsicht mit jedem normalen PKW befahrbar, nur das verrostete Fahrverbotsschild - das schon damals keiner beachtet hat - ist nun entfernt worden, stattdessen steht am Strassenrand eine gelbe Tafel mit dem Hinweis Bärengebiet :? . Von der Rudnigalm geht es anfangs auf einer Schotterstrasse entlang:
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Man kreuzt die Baustelle der neuen 6KSB (Bilder im entsprechenden News-Topic), dann die Piste und ehemalige Schleppertrasse:
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Links des alten Schleppers geht man dann im naturbelassenem Gelände hinauf zum Karnischen Kamm ... :
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... welchen man am 1942 m hohen Rudnig Sattel erreicht, hier Blick Richtung Westen zum Trogkofel:
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Blick nach Norden mit einem der Speicher im Vordergrund und Hochalmspitze am Horizont:
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Nach dem Sattel geht der Weg sofort recht steil im groben Blockwerk hinauf, da und dort muss man ganz kurz auch die Hände zur Hilfe nehmen:
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Teil des Skigebiets von Nassfeld, unser Ausgangspunkt ist am linken Bildrand zu erkennen:
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Weiter geht's hinauf im leichten Fels:
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Nochmals Westpano mit Trogkofel und Baustelle der neuen Piste:
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Oberhalb etwa 2100 m wird das Gelände dann zunehmend leichter:
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Madritschen (vorne) und Gartnerkofel (hinten):
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Das breite Gipfelplateau mit SO - Pano, zu sehen die Gipfel der westlichen Julischen Alpen (Wischberg, Montasch und etwas rechts davon, mit Schneeresten, die Nordseite des Kanin):
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NW - Zoom, ich meine rechts sollte der Glockner sein und der weisse Gipfel links der Venediger, sicher bin ich aber nicht:
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Das ganze ohne Zoom mit interessanten Schleierwolken am Himmel:
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Madritschen gezoomt:
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Südpano mit interessant aussehenden, aber generell unbekannten Bergen der östlichen karnischen Alpen mit exotisch klingenden friulanischen namen (Zuc dal Bor, Creta Grauzara, Mt. Sernio):
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Viel Platz zum geniessen am Gipfelplateau. Wir blieben fast 2 Stunden oben, Gewittergefahr fast Null und Tage sind ja in dieser Zeit unendlich lang:
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Nun geht es den selben Weg runter:
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Die Froschzähler sollen sagen was sie wollen, aber für meine Begriffe sind diese beiden blauen Speicher eine Augenweide in der sonst eher kargen Landschaft ... :
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Den Trogkofel haben wir auch schon lange in Planung, da gibts zwei interessante Klettersteige hinauf:
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Den Abstieg haben wir uns ein wenig verlängert, wir sind ein wenig am Grat entlang am 'Alta via C.A.I. Pontebba' entlang gegangen ... :
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Man kommt bis knapp an die Wand des Trogkofels:
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Blick zurück zu unserem heutigen Ziel:
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Typisch Alpenverein: statt den Weg auf die Skipiste zu markieren, wird man in grossem Bogen rund um die Trogkofelbahn (und Piste) herumgeführt um dann über meterhohes wackeliges Blockwerk zu kraxeln :evil: . Absolut nicht zu empfehlen! Wenn wir einmal von der Rudnigalm zum Trogkofel über die italienische Ferrata hinaufgehen, dann benutzen wir definitiv die Piste:
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Noch ein wenig über Steinfelder:
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Ganz am Ende geht der Weg dann endlich über normales Gehgelände, dafür aber ein wenig bergauf ... :
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... und unten geht man dann sowieso auf der Piste bzw. am Fahrweg am Pistenrand gen Tal:
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Fast geschafft. Auf der Alm gibt es übrigens sehr gute und riesige Brettljause mit solch riesigen Speck-, Wurst und Käsestücken dass wir beide es nicht geschafft haben ein Brett leerzubekommen :P :
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Fazit: nette kurze und nicht allzusehr anstrengende Tour (600 HM, inkl. vieler Baustellenfotos 5 Stunden Gehzeit; ohne den Bogen am Ende wäre es noch ne halbe Stunde weniger). Auch der Trogkofel ist in etwa gleich lang, aber etwas schwieriger (italienische Ferrata B/C, die österreichische A/B). Und trotz Ferien + Kaiserwetter war relativ wenig los, wir waren zwar nicht alleine am Berg, aber mehr als 15 Personen sind wir in den 7 Stunden nicht begegnet und die Hälfte davon kam von der italienischen Seite auf der Ferrata Contrin auf den Rosskofel. Empfehlenswert!
 
Toller Bericht,
habe schon einmal eine ähnliche Tour gemacht, bin allerdings mit dem Millenium-Express hochgefahren. Auch den Rückweg übers Geröll haben wir gemacht.Auch auf den Trogkofel habe ich es leider auch noch nie geschafft....
 
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