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Rotenfluebahn: Gondel abgestürzt

sr99

Vogelsberg (520m)
https://www.nau.ch/news/polizeimeldungen/rotenfluebahn-gondel-bei-bergfahrt-abgesturzt-niemand-verletzt-65601173

Rotenfluebahn-Gondel bei Bergfahrt abgestürzt - niemand verletzt

Eine Gondel der Rotenfluebahn von Rickenbach ob Schwyz auf die Rotenflue ist am Sonntagvormittag kurz nach 11 Uhr bei der Bergfahrt abgestürzt.

Eine Gondel der Rotenfluebahn ist am Sonntagvormittag abgestürzt.
In der Gondel befanden sich keine Personen, verletzt wurde niemand.
Eine Gondel der Rotenfluebahn von Rickenbach ob Schwyz auf die Rotenflue in der Mythenregion ist am Sonntagvormittag kurz nach 11 Uhr bei der Bergfahrt abgestürzt. In der Gondel befanden sich keine Personen, verletzt wurde niemand.

Einsatzkräfte seien vor Ort, schreibt die Schwyzer Kantonspolizei auf Twitter.

Sie stellte weitere Informationen in Aussicht. Die Bahn aus dem Jahr 2014 überwindet über 16 Stützen eine Höhendifferenz von 958 Metern. Die über 20 Kabinen fassen je acht Personen.
 
Wenn es tatsächlich der Wind war, dann wäre es bei einer besetzten Kabine zumindest mal unwahrscheinlicher, dass diese sich derart aufschaukelt.
 
Klassisches Problem, würde ich mal vermuten: starke Föhnlage, zu Beginn ruhig, dann plötzlicher Föhndurchbruch. Nicht untypisch für diese Region. Sehr schwierige Situation für die Betreiber.
 
Nach dem zitierten Text im Tagblatt
Passiert ist das Unglück gegen 11.10 Uhr im Gebiet Rästigs, wie die Polizei später mitteilte. Eine 8-er Gondel der Rotenfluebahn Mythenregion AG sei auf der Talfahrt rund 20 Meter abgestürzt.
befand sich die Gondel auf der Talfahrt. Vermutlich deshalb zum Glück leer.

Dass die Klemme einer frei am Förderseil schwingenden EUB-Gondel alleine durch Windeinwirkung versagt, halte ich für sehr unwahrscheinlich. So, wie der Aufschlagort in den Bildern der Kantonspolizei zu sehen ist, tippe ich mal darauf, dass die Gondel zuvor durch starkes seitliches Auspendeln mit dem Stützenschaft der bergwärts oberhalb befindlichen Stütze kollidiert ist. Über jede andere Ursache würde ich mich sehr wundern.
 
Talabfahrer schrieb:
Nach dem zitierten Text im Tagblatt
Passiert ist das Unglück gegen 11.10 Uhr im Gebiet Rästigs, wie die Polizei später mitteilte. Eine 8-er Gondel der Rotenfluebahn Mythenregion AG sei auf der Talfahrt rund 20 Meter abgestürzt.
befand sich die Gondel auf der Talfahrt. Vermutlich deshalb zum Glück leer.

Dass die Klemme einer frei am Förderseil schwingenden EUB-Gondel alleine durch Windeinwirkung versagt, halte ich für sehr unwahrscheinlich. So, wie der Aufschlagort in den Bildern der Kantonspolizei zu sehen ist, tippe ich mal darauf, dass die Gondel zuvor durch starkes seitliches Auspendeln mit dem Stützenschaft der bergwärts oberhalb befindlichen Stütze kollidiert ist. Über jede andere Ursache würde ich mich sehr wundern.
Sowohl in der Unterzeile
Eine Gondel der Rotenfluebahn [...] ist am Sonntagvormittag [...] bei der Bergfahrt abgestürzt. [...]
des Artikels als auch in dem Tweet der Kantonspolizei
Rickenbach/SZ (20.10.2019): Am Sonntagvormittag [...] ist eine Gondel der Rotenfluebahn bei der Bergfahrt abgestürzt. [...]
steht, dass die Kabine sich auf der Bergfahrt befand... Da ist der Redaktion wohl ein Fehler unterlaufen, denn in der Unterzeile steht es richtig...
 
ski-chrigel schrieb:
Klassisches Problem, würde ich mal vermuten: starke Föhnlage, zu Beginn ruhig, dann plötzlicher Föhndurchbruch. Nicht untypisch für diese Region. Sehr schwierige Situation für die Betreiber.

Im Hochybrig war heute seit dem morgen nur noch die PB Weglosen in betrieb wegen der Föhnlage. Somit ist klar das es eine anspruchsvolle Wetterlage heute war. Denn im Hochybrig wird weniger oft wegen dem Föhn der betrieb der Sesselbahnen eingestellt als auf dem Stoos SZ.

Ausserdem auf 20 min gibt es weitere Bilder zum Unfall.

Laut dem Bericht auf Tele Züri war zum Unfallzeitpunkt die Räumung der Gondelbahn mit 50 Personen in gang. Ein teil der Personen auf der Bergfahrt musste in der zwischen Station aussteigen.

20min: https://www.20min.ch/schweiz/zentra...bahn-Gondel-stuerzt-bei-Bergfahrt-ab-26067533
 
Offizielle Information: Die Ursache des Gondelabsturzes ist geklärt. Es war eine Verkettung von unglücklichen Ereignissen: Eine aussergewöhnlich massive Windböe traf seitlich auf die leere Gondel, die sich direkt vor einer Stütze befand, worauf diese so auspendelte, dass sie mit der Stütze kollidierte und in der Folge abstürzte.
Zum Zeitpunkt des Vorfalls war das Personal bereits am Abstellen der Anlage. Es dauert maximal 20 Minuten, bis alle Gondeln geleert sind, in dieser Zeit ist der Zwischenfall passiert.
Zur Zeit wird das Seil durch den Seilhersteller kontrolliert, weshalb die Anlage vorübergehend noch geschlossen ist.
Quelle: Nachricht aus dem Facebook

Ausserdem:

In einem Beitrag auf Telezüri wurde die Windfrage gestellt in der heutige Sendung (21.10.2019).
 
Hier sind noch die Windmesswerte (Windböen) von der Kachelmann Wetterstation auf der Rotenflue (1571 m).

Ich habe Messwerte welch über 50 km/h sind fett markiert bis zum Unfallzeitpunkt.

20.10.2019, 11:50 Uhr 52km/h
20.10.2019, 11:40 Uhr 70km/h
20.10.2019, 11:30 Uhr 65km/h
20.10.2019, 11:20 Uhr 70km/h
20.10.2019, 11:10 Uhr 89km/h
20.10.2019, 11:00 Uhr 89km/h
20.10.2019, 10:50 Uhr 61km/h
20.10.2019, 10:40 Uhr 59km/h

20.10.2019, 10:30 Uhr 46km/h
20.10.2019, 10:20 Uhr 41km/h
20.10.2019, 10:10 Uhr 61km/h
20.10.2019, 10:00 Uhr 37km/h
20.10.2019, 09:50 Uhr 33km/h
20.10.2019, 09:40 Uhr 15km/h
20.10.2019, 09:30 Uhr 20km/h
20.10.2019, 09:20 Uhr 24km/h
20.10.2019, 09:10 Uhr 17km/h
20.10.2019, 09:00 Uhr 20km/h
20.10.2019, 08:50 Uhr 37km/h
20.10.2019, 08:40 Uhr 41km/h
20.10.2019, 08:30 Uhr 35km/h
20.10.2019, 08:20 Uhr 31km/h
20.10.2019, 08:10 Uhr 31km/h
20.10.2019, 08:00 Uhr 57km/h
20.10.2019, 07:50 Uhr 33km/h
20.10.2019, 07:40 Uhr 37km/h
20.10.2019, 07:30 Uhr 41km/h
20.10.2019, 07:20 Uhr 50km/h
20.10.2019, 07:10 Uhr 37km/h
20.10.2019, 07:00 Uhr 50km/h
20.10.2019, 06:50 Uhr 65km/h
20.10.2019, 06:40 Uhr 54km/h
20.10.2019, 06:30 Uhr 54km/h

20.10.2019, 06:20 Uhr 48km/h
20.10.2019, 06:10 Uhr 56km/h
20.10.2019, 06:00 Uhr 52km/h



Zum vergleich die Windmesswerte vom Klingenstock (1928 m) Stoos SZ.

20.10.2019, 11:50 Uhr 133km/h
20.10.2019, 11:40 Uhr 133km/h
20.10.2019, 11:30 Uhr 119km/h
20.10.2019, 11:20 Uhr 139km/h
20.10.2019, 11:10 Uhr 139km/h
20.10.2019, 11:00 Uhr 126km/h
20.10.2019, 10:50 Uhr 126km/h
20.10.2019, 10:40 Uhr 113km/h
20.10.2019, 10:30 Uhr 120km/h
20.10.2019, 10:20 Uhr 120km/h
20.10.2019, 10:10 Uhr 113km/h
20.10.2019, 10:00 Uhr 113km/h
20.10.2019, 09:50 Uhr 102km/h
20.10.2019, 09:40 Uhr 119km/h
20.10.2019, 09:30 Uhr 119km/h
20.10.2019, 09:20 Uhr 104km/h
20.10.2019, 09:10 Uhr 109km/h
20.10.2019, 09:00 Uhr 109km/h
20.10.2019, 08:50 Uhr 104km/h
20.10.2019, 08:40 Uhr 131km/h
20.10.2019, 08:30 Uhr 131km/h
20.10.2019, 08:20 Uhr 111km/h
20.10.2019, 08:10 Uhr 122km/h
20.10.2019, 08:00 Uhr 141km/h
20.10.2019, 07:50 Uhr 141km/h
20.10.2019, 07:40 Uhr 120km/h
20.10.2019, 07:30 Uhr 107km/h
20.10.2019, 07:20 Uhr 107km/h
20.10.2019, 07:10 Uhr 115km/h
20.10.2019, 07:00 Uhr 117km/h
20.10.2019, 06:50 Uhr 122km/h
20.10.2019, 06:40 Uhr 122km/h
20.10.2019, 06:30 Uhr 115km/h
20.10.2019, 06:20 Uhr 113km/h
20.10.2019, 06:10 Uhr 124km/h
20.10.2019, 06:00 Uhr 124km/h

Windmesswert vom Goldau-Tierparkturm (578m) es gibt noch andre Wetterstationen aber die Messwerte sind nur als Stundenwert abrufbar.

20.10.2019, 11:50 Uhr 31km/h
20.10.2019, 11:40 Uhr 35km/h
20.10.2019, 11:30 Uhr 35km/h
20.10.2019, 11:20 Uhr 39km/h
20.10.2019, 11:10 Uhr 39km/h
20.10.2019, 11:00 Uhr 33km/h
20.10.2019, 10:50 Uhr 33km/h
20.10.2019, 10:40 Uhr 35km/h
20.10.2019, 10:30 Uhr 35km/h
20.10.2019, 10:20 Uhr 26km/h
20.10.2019, 10:10 Uhr 33km/h
20.10.2019, 10:00 Uhr 33km/h
20.10.2019, 09:50 Uhr 31km/h
20.10.2019, 09:40 Uhr 30km/h
20.10.2019, 09:30 Uhr 19km/h
20.10.2019, 09:20 Uhr 26km/h
20.10.2019, 09:10 Uhr 26km/h
20.10.2019, 09:00 Uhr 19km/h
20.10.2019, 08:50 Uhr 19km/h
20.10.2019, 08:40 Uhr 22km/h
20.10.2019, 08:30 Uhr 22km/h
20.10.2019, 08:20 Uhr 20km/h
20.10.2019, 08:10 Uhr 24km/h
20.10.2019, 08:00 Uhr 26km/h
20.10.2019, 07:50 Uhr 26km/h
20.10.2019, 07:40 Uhr 33km/h
20.10.2019, 07:30 Uhr 33km/h
20.10.2019, 07:20 Uhr 37km/h
20.10.2019, 07:10 Uhr 37km/h
20.10.2019, 07:00 Uhr 30km/h
20.10.2019, 06:50 Uhr 26km/h
20.10.2019, 06:40 Uhr 26km/h
20.10.2019, 06:30 Uhr 30km/h
20.10.2019, 06:20 Uhr 30km/h
20.10.2019, 06:10 Uhr 26km/h
20.10.2019, 06:00 Uhr 28km/h
 
SUST Bericht ist erschienen

Link: https://www.sust.admin.ch/inhalte/BS/2019102001_SumB_Rickenbach_D.pdf

Expertenbericht: Heftige Windböen brachten Seilbahngondel der Rotenfluebahn zu Fall

Die leere Gondel der Rotenfluebahn ist im Oktober aufgrund von einer starken Windböe abgestürzt. Dies haben Experten der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle Sust festgestellt. Die Böe kam demzufolge derart unvermittelt, dass die Bahnbetreiber darauf nicht mehr reagieren konnten.
 
Wieder mal so ein Sust-Bericht, den man sich hätte sparen können. Nichts Neues. Gleich wie beim Flugzeugabsturz am Lopper.
 
Na ja, nichts neues.

Weshalb man nicht systematisch Ultraschall-Windmesser einsetzt ist unlogisch, die sind zuverlässiger als die mechanischen Antiquitäten, weisen keine beweglichen Teile auf und zudem können kurze Windboën erfasst werden. Sind übrigens schon lange auf dem Markt.
Das Interfacing ist meist seriell (z.B. NMEA oder irgendein herstellerspezifisches ASCII Protokoll), z.T., jedoch seltener, auch Analog (z.B. 4-20 mA). Zu beachten ist ggf. die relativ hohe Heizleistung bei vereinzelten Typen.

Beispiel hier (siehe auch zahlreiche andere Hersteller):
https://www.deif.com/products/wss-rec
https://www.thiesclima.com/db/dnl/THIES-Katalog-Wind-d-9-2014.pdf

Ferner sollte eine Videoüberwachung der gesamten Strecke zumindest bei Neuanlagen zwingend vorgeschrieben werden.

Grundsätzlich könnte man Fahrzeuge von Umlaufbahnen mit 2-Achs-Inklinometer ausstatten und Alarme und/oder Messwerte per Funk übertragen (z.B. Strecke mit Industrie-WiFi ausstatten). Stromverbrauch wäre sehr gering, Solarzellen zusammen mit Supercaps oder Li-Ion Akkus würden ausreichen.

Über eine Erhöhung der Querpendelfreiheit könnte man endlos streiten (konstruktiv aufwendig, da gewisse Teile neu konstruiert werden müssten und dazu käme noch der ganze Zulassungskram).

Problematisch bei der EN ist allerdings, dass die Auflagen für Maximal-Auslenkwinkel lediglich getrennt für Quer- und Längspendelung erfüllt werden müssen. Dies ist m.E. ein Normierungsfehler: Sinnvoll wäre eine Worst-Case Kombination mit gleichzeitiger maximaler Pendelung sowohl in Längs- wie auch in Querrichtung.

Zusätzliche Überwachungen, um ein Hängenbleiben eines Fahrzeugs zu erkennen könnten u.U. sinnvoll sein (siehe Zwischenfall beim Wimbachexpress).
 
Lagorce schrieb:
Na ja, nichts neues.

Weshalb man nicht systematisch Ultraschall-Windmesser einsetzt ist unlogisch, die sind zuverlässiger als die mechanischen Antiquitäten, weisen keine beweglichen Teile auf und zudem können kurze Windboën erfasst werden. Sind übrigens schon lange auf dem Markt.
Das Interfacing ist meist seriell (z.B. NMEA oder irgendein herstellerspezifisches ASCII Protokoll), z.T., jedoch seltener, auch Analog (z.B. 4-20 mA). Zu beachten ist ggf. die relativ hohe Heizleistung bei vereinzelten Typen.

Beispiel hier (siehe auch zahlreiche andere Hersteller):
https://www.deif.com/products/wss-rec
https://www.thiesclima.com/db/dnl/THIES-Katalog-Wind-d-9-2014.pdf

Ferner sollte eine Videoüberwachung der gesamten Strecke zumindest bei Neuanlagen zwingend vorgeschrieben werden.

Grundsätzlich könnte man Fahrzeuge von Umlaufbahnen mit 2-Achs-Inklinometer ausstatten und Alarme und/oder Messwerte per Funk übertragen (z.B. Strecke mit Industrie-WiFi ausstatten). Stromverbrauch wäre sehr gering, Solarzellen zusammen mit Supercaps oder Li-Ion Akkus würden ausreichen.

Über eine Erhöhung der Querpendelfreiheit könnte man endlos streiten (konstruktiv aufwendig, da gewisse Teile neu konstruiert werden müssten und dazu käme noch der ganze Zulassungskram).

Problematisch bei der EN ist allerdings, dass die Auflagen für Maximal-Auslenkwinkel lediglich getrennt für Quer- und Längspendelung erfüllt werden müssen. Dies ist m.E. ein Normierungsfehler: Sinnvoll wäre eine Worst-Case Kombination mit gleichzeitiger maximaler Pendelung sowohl in Längs- wie auch in Querrichtung.

Zusätzliche Überwachungen, um ein Hängenbleiben eines Fahrzeugs zu erkennen könnten u.U. sinnvoll sein (siehe Zwischenfall beim Wimbachexpress).

Gerade auf die Schweiz bezogen: Bei Pendelbahnen fordert das BAV genau den nachweis maximal Längs und Quer ausgependelt eigentlich schon gibt auch ein Merkblatt dazu
Bin mir aber gerade nicht sicher ob das für Umlaufbahnen auch gilt und auch nicht seit wann da müsste ich nochmal nachsehen.
 
In dem Bericht fehlen so viele Angaben, welche zweifelsfrei vorhanden sind und zum Teil auch sehr relevant sein könnten, so dass man ihn gleich getrost in den Müll werfen kann. So schaut ein Bericht halt aus wenn der Schuldige schon vor dem Beginn der Ermittlungen fest steht. So was sollte man gleich gar nicht veröffentlichen.
 
Eine Textpassage versteh ich nicht. Hier mal als Zitat aus dem SUST:

Auf verschiedenen Stützen sind Lautsprecher vorhanden, über die im Falle einer Evakuation Durchsagen an die Fahrgäste erfolgen können. Durchsagen können jedoch nur erfolgen, wenn die Anlage ausgeschaltet ist. Im vorliegenden Fall wurde die Anlage zwar durch die Seillage-überwachung automatisch gestoppt, jedoch nicht ausgeschaltet. Die Fahrgäste konnten somit nur in den Stationen vom Personal direkt zum Aussteigen aufgefordert werden.
 
Versteh ich jetzt ehrlich gesagt auch nicht ganz wie die das meinen, am ehesten könnte gemeint sein dass man die Steuerung ausschalten muss damit der Verstärker eingeschaltet werden kann.
Ich kann nur etwas dazu beitragen was für Sisag Steuerungen zutrifft, hier ist aber Frey drin so wie es aussieht.
Bei Sisag kann man sehr wohl Durchsagen während laufendem Betrieb machen, es kann aber in unregelmässigen Abständen vorkommen dass dann plötzlich die Bahn von selber Stopt und zwar mit der Seillageüberwachung auf einer Stütze. Es kann auch sein, dass wenn man die Durchsagen bei stehender Bahn macht man nachher die Stützenüberwachung quittieren muss.
Ist das gleiche quittieren wo man in den Revisionen z.B. auch braucht wenn zum abheben des Seiles die Bruchstäbe entfernt wurden. Es wird immer die selbe Stütze angezeigt, bei uns ist es die 2.
Das spielt hier aber gar keine so grosse Rolle. Im Tal und im Berg wollte glaub eh jeder raus, es betraf also nur die Bergseitige Mittelstation.
 
Bei den Umlaufbahnen, die ich technisch etwas kenne ich dies auch der Fall. Bin zwar kein Umlaufbahn-Experte.

Möglicherweise gab es frühere Steuerungen, bei denen die Streckenüberwachung für den Betrieb des PA (Public Address) Systems ausgesetzt werden muss. Was genau zutrifft müsste man anhanden der Schaltunterlagen und Betriebsanleitungen überprüfen.

Irgendwie findet man halt doch allerlei Kuriositäten bei früheren Bahnen.
 
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