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Saalbach - 24.02.2018 - Gewöhnungsbedürftig

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Während des Skitages wollte ich als Berichtstitel eigentlich "Für die Tonne" wählen. Eine Nacht darüber geschlafen, entschied ich mich aber nun für "Gewöhnungsbedürftig".

Was war schlecht? Es lässt sich recht kurz zusammenfassen:
- Pisten eisig
- Viele Leute
- Falsche Wetterprognose
- Und: Mein erster Schweizurlaub in Arosa-Lenzerheide (Link dazu in meiner Signatur) hat die Messlatte einfach zu hoch gelegt.

Aber jetzt von vorne:
Nach mittlerweile längerer Abwesenheit in dem Skigebiet, das bei uns vor ca. 7 Jahren noch als das Non-Plus-Ultra galt (weil wir sonst kaum Gebiete kannten), wollten wir wieder einmal auf einen Höhenmeter-Fresser-Tag vorbeischauen und das gesamte Gebiet so weit es geht abfahren. An Bettenwechsel-Tagen sollte es ja in der Regel etwas ruhiger sein.

Deshalb starteten wir pünktlich um 8:00 in Leogang und uns erwartete nach den ersten beiden Bergfahrten dieses tolle Nebelmeer.
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Die Abfahrt war im oberen Teil pulvrig und fürs Salzburger Niveau gut präpariert.
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Danach tauchten wir ins Nebelmeer ein. Zu diesem Moment wussten wir noch nicht, dass wir nicht mehr all zu oft "auftauchen würden".
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Ab der Mittelstation war die Abfahrt leider nicht mehr so prickelnd präpariert und hatte bereits eisige Stellen.
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Wieder oben starteten wir die Runde mit der Asitz-Gipfelbahn.
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Zwei recht volle Abfahrten später haben wir wieder unsere Ruhe auf der Schönleiten-Talabfahrt.
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Noch sind wir an den Bergstationen über den Wolken.
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Magic 6er. Ganz in Ordnung, leicht eisig und an verschiedenen Stellen wegen seiner Verbindungsfunktion voll. Man musste stets links und rechts gucken. Es war einfach stressig.
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Über eine einzige Eispiste fuhren wir nach Saalbach und waren unter den Wolken.
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Es dauerte bis zum Reiterkogel-Gipfel, ehe wir die Sonne wieder erblickten.
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Das Salzburg-Tirol-Verbindungstal war fast wolkenlos. Deshalb verweilten wir hier länger.
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Die Vierstadlalm-Piste war nur etwas eisig und damit eine der besten Pisten des Tages.
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Die beste war im Prinzip die Reckmoos-Nord-Abfahrt, welche wir ein paar Mal wiederholten. Bereits jetzt stand fest, dass nicht mehr genug Zeit war, um alle eingeplanten Abfahrten zu fahren. Aber wozu auch, wenn diese komplett in den Wolken hingen oder vereist waren. Also lieber die guten Abfahrten öfter fahren.
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Auch die Reckmoos-Süd war ganz gut zu fahren.
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Zurück am Reiterkogel verirrten wir uns im Nebel auf die schwer zu findende rote 36. Hier hatten wir fast eine Erstbefahrung.
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Auch die Fortsetzung über die 39 ins Tal war ganz ordentlich und vor allem: leer :D Die Kombination aus 36 und 39 war kurz vor 12 Uhr die erste Piste, wo annähernd das tolle Gefühl vom unserem Arosa-Urlaub wieder auflebte.
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Hasenauerbahn. Gut ausgelastet und eisig. In meinem Schweizbericht schrieb ich bei einem solchen Bild noch von kompletter Überfüllung. Heute war das eher der Normalzustand. Die "Wiedereingliederung" in ein Österreich-Skigebiet fällt mir nicht leicht. Ich will wieder in die Schweiz! :twisted:
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Weiter ging es mit dem Hochalm-Bereich, der leider aufgrund der fortgeschrittenen Tageszeit zu kurz kam. Ich könnte mir vorstellen, dass diese Pisten hier gut gewesen wären. Leer sah es hier zumindest aus. Hätten wir fahren sollen - war ein Fehler!
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Bereits am Zwölfer angekommen nahmen wir noch die im oberen Teil nur zu ca. 50% vereiste Weltcup-Abfahrt; unten raus dürften es dann 90% gewesen sein.
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Viel besser war es aber an der Zehnerbahn. Man kann sogar sagen, dass diese Piste gut war. Mittlerweile konnte ich behaupten, dass mir das Skifahren hier mehr und mehr Spaß machte.
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Zeitsprung zur Jausernabfahrt. Oben gut...
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... unten im für den späten Nachmittag üblichen Zustand. Menschenslalom über Blankeisflächen und Crushed-Ice-Buckel. Seltsamer Weise machte das sogar Spaß.
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Das nächste Ziel - die 8 KSB Polten - wird gerade vom Wolkenmeer umschlungen.
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So sah es dann im Asitz-Gipfelbereich aus, aber damit hatte ich ja letzte Woche schon Erfahrung.
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Es hat sich aber gelohnt, noch nicht sofort aufzuhören. Denn die Abfahrt zur Steinbergbahn war noch sehr gut zu fahren - Moment: Was schreibe ich hier? Sie war größtenteils eisig. Aber ich hatte mich mittlerweile einfach daran gewöhnt und war schon froh, wenn die Piste einigermaßen wenig befahren und nicht komplett vereist war.
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Im selben Zustand war dann auch die letzte Talabfahrt zur Asitzbahn.
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Fazit:
Es tut mir fast leid, so schlecht zu schreiben über ein Skigebiet, das ich im Grunde gerne mag - auch wenn es nicht mehr zu meinen Favoriten zählt.
Aber der heutige Tag bekommt leider nicht mehr als :D :D :) von :D :D :D :D :D :D
 
Diese Erfahrungen machte ich auch, aber ich traue mich schon gar nicht mehr was negatives zu schreiben über Saalbach. Ich wünsche dir, dass kein Shitstorm über dich hereinbricht, manche Saalbach-"Überfans" können nämlich keine Kritik ertragen :?
Danke für den Bericht und über realistische Einschätzungen.
 
Wibbe schrieb:
Die Abfahrt war im oberen Teil pulvrig und fürs Salzburger Niveau gut präpariert.
Gut???
Hallo?!?!?!

Nachdem du offensichtlich nicht weißt, wie man einen Saalbach-Bericht schreibt hier eine Anleitung:
1. Sämtliche Fotos die du postest sind nur aus der ersten Stunde des Skitages, denn nur da gibt es leere Pisten (vom restlichen Skitag hast du keine Fotos gemacht weil es zwischen den Menschenmassen und den Buckeln einfach so geil zu fahren war)
2. Die Pistenpräparierung ist "perfekt", "traumhaft" oder in sonst einem Superlativ zu beschreiben, auch wenn man zwischen braunen Flecken Slalom fährt und/oder viele Pisten mangels Schnee gar nicht geöffnet sind
3. Falls 30cm Neuschnee gefallen sind, dann sind 1 Meter Powder und in Rinnen die nur Insiderexperten kennen bis zu 1,5 Meter Powder vorhanden
4. Auch wenn du offpiste bei jedem zweiten Schwung Bodenkontakt hast, kann man traumhaft Tiefschnee fahren (du bist schließlich Insiderexperte und deshalb kennst nur du Tiefschneeabfahrten die 30 Meter neben der präparierten Piste verlaufen)
5. Falls es dein Bericht dann immer noch nicht auf die Facebook-Seite des Skigebiets schafft und du vom Skigebiet auch keine Tageskarte geschenkt bekommst, postest du deinen Bericht auch in Foren in denen Berichte aus Industrieskigebieten nichts verloren haben, erntest dann Kritik dafür, bist dann beleidigt und postest in diesen Foren nie wieder etwas bzw nur unter anderem Namen

Danke für den realistischen Bericht :top:
 
Auch von mir Danke für den Bericht!

Wir hatten auch überlegt am 22. oder 23.2. von Zell am See aus einen Abstecher nach SHLF zu machen. War dann offensichtlich die richtige Entscheidung in die andere Richtung zu fahren.
 
Wibbe schrieb:


Während des Skitages wollte ich als Berichtstitel eigentlich "Für die Tonne" wählen. Eine Nacht darüber geschlafen, entschied ich mich aber nun für "Gewöhnungsbedürftig".

Was war schlecht? Es lässt sich recht kurz zusammenfassen:
- Falsche Wetterprognose

Was kann denn das Skigebiet für die "falsche Wetterprognose" ? Es war tatsächlich für diesen Tag sonniges Wetter bei vielen Wetterdiensten in der Vorhersage. Das einzige Gebiet was durchweg Sonne hatte war in der Region das Kitzstenhorn. Ich war am Hochkönig, da war der Nebel noch dichter, als hier auf Deinen Bildern, aber das Skigebiet selber kann da ja eigentlich nix dafür.

Und im Februar ist es erfahrungsgemäß voll und zwar überall, war es am Hochkönig auch. :mrgreen:
 
Er gibt ja nicht dem Skigebiet die Schuld, sondern stellt einfach fest das der Skitag dadurch nicht so toll war.
Ich war in der Zillertal Arena. Gleiches Wetter, vielleicht durch die höhere Lage noch etwas besser als in Saalbach wenn ich das so sehe. Aber war auch etwas enttäuscht nach der guten Prognose. Naja, shit happens...
 
Haha :lach: coole Kommentare!

@snowstyle: Der Bericht war genau so gemeint wie David es schreibt. Ich habe nirgends geschrieben, dass ich SHLF dafür die Schuld gebe. Außerdem geht es mir nicht darum, das Skigebiet zu bashen. Immerhin habe ich hier (und in Sölden) in meiner Teenager-Zeit erst so richtig Skifahren gelernt. Ich würde mich wohl kaum gesamthaft 6 Std. ins Auto setzen und 53€ für den Skipass bezahlen, wenn es mir nur darum ginge, das Skigebiet schlecht zu machen :wink:
Und: Es kann im Februar sehr wohl (relativ) leer sein: http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=53&t=59219

@David93: Bei uns ist die Suppe zwischen 11:00 und 12:00 nach oben gezogen. Ab diesem Zeitpunkt konnten wir von der Sonne nicht mehr viel sehen, dafür waren wir meist unter dem Nebel und hatten gute Sicht. Wahrscheinlich hattest Du den besseren Vormittag und wir dafür den besseren Nachmittag :wink:
 
Haha eigenartiger Rechtfertigungsversuch ;D
Du schreibst im Kontext:

"Was war schlecht? Es lässt sich recht kurz zusammenfassen:
- Pisten eisig
- Viele Leute
- Falsche Wetterprognose
- Und: Mein erster Schweizurlaub in Arosa-Lenzerheide (Link dazu in meiner Signatur) hat die Messlatte einfach zu hoch gelegt."

Pisten eisig...bezieht sich aufs Skigebeit
Viele Leute...bezieht sich aufs Skigebiet
Falsche Wetterprognose.....bezieht sich auf was?

bei der Aufzählung ist es doch nachvollziehbar, dass man die Kausalkette "bezieht sich auf Skigebiet" fortsetzt.

Aber egal, viele Leute könnte ja irgendann der Vergangenheit angehören, wenn jene, die hier ihre Erwartungen nicht erfüllt sehen, einfach fern bleiben. Ich hab nix dagegen :mrgreen:

Das war mal nen wirklich "cooler" Kommentar :lach:
 
Leider ist der eisige Zustand in Saalbach an der Tagesordnung. Zu viele warme Tage mit Regen sind selbst in diesem schneereichen Winter tödlich für die Höhenlage.
Ich bin absoluter Fan von SHLF, sehe aber die Probleme deutlich und seit über 10 Jahren immer mehr. Aber nein, Klimawandel gibt es nicht ( :roll: Duck und weg)
 
wellblech schrieb:
Leider ist der eisige Zustand in Saalbach an der Tagesordnung. Zu viele warme Tage mit Regen sind selbst in diesem schneereichen Winter tödlich für die Höhenlage.
Ich bin absoluter Fan von SHLF, sehe aber die Probleme deutlich und seit über 10 Jahren immer mehr. Aber nein, Klimawandel gibt es nicht ( :roll: Duck und weg)

Kanten schleifen und ab geht die Post :lol:
Für einen guten Skifahrer sollte eine eisige Piste eigentlich kein Problem darstellen, so entstehen keine Buckel und man kann mit guten Kanten schnell fahren.
Über Silvester war der eisige Zustand jedenfalls nicht an der Tagesordnung, da dominierten Neuschnee und durch Regen nass-weiche Pisten, die nicht durchfroren. Dass nach dem 10. Mal präparieren ohne ergiebige Neuschneefälle die Piste irgendwann kompakt wird, ist eigentlich selbstverständlich, wenn es tagsüber über die 0 Grad geht. Saalbach ist eben kein Gletscher :D
Aber ich versteh schon was du meinst. Die vorherigen 2 Jahre über Silvester waren die Pisten wirklich 2 Wochen am Stück immer sehr kompakt-hart und wenn es vorher noch geregnet hatte und ordentlich durchgefroren ist, war es selbst für gute Kanten stellenweise schwierig. Das war dann einfach blankes Eis. Am 26.12.2016 hättest du am langen flachen Stück zu Beginn der Westgipfelabfahrt die Schlittschuhe auspacken können :lach:
Die Snowboarder waren da echt am Fluchen :nein:
 
wellblech schrieb:
Leider ist der eisige Zustand in Saalbach an der Tagesordnung. Zu viele warme Tage mit Regen sind selbst in diesem schneereichen Winter tödlich für die Höhenlage.
Ich bin absoluter Fan von SHLF, sehe aber die Probleme deutlich und seit über 10 Jahren immer mehr. Aber nein, Klimawandel gibt es nicht ( :roll: Duck und weg)

Und? Was ist Deine Lösung? Sollen sich die Bergbahnen hinstellen und mit der Spitzhacke die Eisplatten weg hacken? Wetter ist Wetter, da kann keiner etwas dafür. Und ich frage mich jedes mal, weshalb eisige Pisten bei manchen Leute zu solch Unbehagen führen. Meiner Ansicht nach stört das nur jene, die nicht gescheit Skifahren können. Also vielleicht mal nen Einkehrschwung weglassen und dafür nen Skilehrer engagieren, der einem bisserl beibringt, wie man auch auf eisigen Pisten wunderbar fahren kann. Ich war jetzt drei Tage hintereinander am Hochkönig. Auch dort gibt es eisige Pisten und auch zahlreiche Eisplatten. Ist aber alles kein wirkliches Problem wenn man Skifahren kann.
 
Aber nur weil die Bergbahnen nichts dafür können, ist das ja noch kein Grund, es in einem Bericht gänzlich unerwähnt zu lassen. Und dass es auf griffigen Pisten mehr Spaß macht als auf eisigen, da wirst du mir ja hoffentlich auch als guter Skifahrer zustimmen können, von daher also durchaus ein Grund, es unter "nicht gefallen" zu listen.
 
Ich habe auf jeder Piste Spass, präpariere meine Ski aber selber und habe deshalb immer griffige Kanten. Eisige Pisten könnte man sicher derzeitig in jedem der Skigebiete mit mittlerer Höhenlage zwischen 800 und 2000 m vorfinden. Wobei ich am Donnerstag in Saalbach war und neben den eisigen Pisten auch genug griffige wahrnehmen konnte, nur achte ich da nicht so drauf, dass ich jetzt kein Verhältnis eisig zu griffig wiedergeben könnte.

Es ist nun mal ein Outdoorsport und da muss man halt gewisse Abstriche machen. In Kitzbühel, beispielsweise ist es oft so, dass man perfekt präpaierte Pisten (eisig :mrgreen: ) im Teilgebiet Pass Thurn hat und im Kitzbühler Hauptgebiet wird oft nicht so sorgfältig gearbeitet. Eisig ist es überall, aber wäre für mich kein Grund um eine schlechtere Note zu vergeben.
 
Danke für den Bericht.

Ich hatte schon bedauert, dass ich aus verschiedenen Gründen dieses Wochenende trotz sehr guter Wetterprognosen nicht zum Skifahren gekommen bin. Dieser Bericht zeigt mir, dass ich doch nicht allzu viel verpasst habe.
 
Martin_D schrieb:
Danke für den Bericht.

Ich hatte schon bedauert, dass ich aus verschiedenen Gründen dieses Wochenende trotz sehr guter Wetterprognosen nicht zum Skifahren gekommen bin. Dieser Bericht zeigt mir, dass ich doch nicht allzu viel verpasst habe.

Ich glaube heute hast Du einen der besten Skitage, der gesamten Saison verpasst. Zumindest am Hochkönig. Strahlender Sonnenschein, eisige Temperaturen und perfekte, massentaugliche Pisten, die selbst am Nachmittag - trotz der Massen - kaum Ermüdungserscheinungen zeigten ;D
 
snowstyle schrieb:
Ich glaube heute hast Du einen der besten Skitage, der gesamten Saison verpasst. Zumindest am Hochkönig. Strahlender Sonnenschein, eisige Temperaturen und perfekte, massentaugliche Pisten, die selbst am Nachmittag - trotz der Massen - kaum Ermüdungserscheinungen zeigten ;D

Hättest du das nicht für dich behalten können ? :wink:
 
snowstyle schrieb:
Und? Was ist Deine Lösung? Sollen sich die Bergbahnen hinstellen und mit der Spitzhacke die Eisplatten weg hacken? Wetter ist Wetter, da kann keiner etwas dafür.

Es gibt keine Lösung. Ich habe etwas beschrieben. Und danke für die Tipps, aber mach Dir keine Sorge um mich. Ich komme damit klar. Auch skifahrerisch.
 
Interessanter Bericht. Ich finde, dass es auf den Fotos insgesamt gar nicht so exorbitant voll aussieht.

snowstyle schrieb:
... Und ich frage mich jedes mal, weshalb eisige Pisten bei manchen Leute zu solch Unbehagen führen. Meiner Ansicht nach stört das nur jene, die nicht gescheit Skifahren können. Also vielleicht mal nen Einkehrschwung weglassen und dafür nen Skilehrer engagieren, der einem bisserl beibringt, wie man auch auf eisigen Pisten wunderbar fahren kann. Ich war jetzt drei Tage hintereinander am Hochkönig. Auch dort gibt es eisige Pisten und auch zahlreiche Eisplatten. Ist aber alles kein wirkliches Problem wenn man Skifahren kann.
Das ist eine ziemlich überhebliche Aussage. Wieso sollten nicht auch gute Skifahrer griffige oder weiche Pisten bevorzugen und sich an eisigen Verhältnissen stören? Nur weil man Eispisten nicht mag, heißt es ja nicht, dass man sie nicht gut fahren kann.
 
Genau so sieht es aus! Und es macht ja einfach einen Unterschied ob es glatte Stellen hat die nicht griffig sind (für manche nach Definition eisig, für andere mit guten Kanten sehr gut fahrbar) oder wirkliche Blankeisstellen (bläulich zu sehen), die nerven selbst mit sehr gutem Fahrkönnen und frischen Kanten).
 
Es kommt dabei auch immer auf die Ski an...wenn ich mit meinem Slalomcarver unterwegs bin, habe ich unabhängig vom Pistenzustand nie Probleme mit harten oder eisigen Pisten. Wenn ich allerdings den Allmountain (Breite unter der Bindung 100mm) oder gar meine Powderlatten (117mm) dabei habe, ist Lanzenschnee bzw. glatter Untergrund einfach nervig, weil man extrem aufpassen muss. Für schwache Fahrer gilt das mitunter selbst mit dem richtigen Ski. Und ich persönlich fahre meine Slalomcarver eigentlich nur noch wenn es unbedingt sein muss, sprich abseits geht überhaupt nichts.
 
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