Da ich in diesem Winter bisher nur Pisten von rund einem Kilometer Länge gefahren war, wurde es Zeit, dies endlich zu ändern. So entschlossen wir uns am Samstagabend kurzfristig aufgrund der guten Wetterprognose für einen Skitag in Saalbach-Hinterglemm. Ursprünglich war geplant in Leogang einzusteigen, da dies am schnellsten zu erreichen ist. Doch morgens war überraschenderweise so wenig Verkehr, dass wir noch mehr als genug Zeit hatten bis nach Saalbach zu fahren. So erreichten wir um kurz vor acht, bei leichtem Schneefall und Hochnebel, die kostenlose Tiefgarage am SchattbergX-press. Pünktlich um 8.30 standen wir nun an der Kabinenbahn. Allerdings vertrösteten uns die Zugangsschranken mit einem "Bitte warten...". An diesem Tag sollte ein Skitest am Schattberg stattfinden und die Skier mussten irgendwie aufn Berg. Erst um 8.50, also 20 Minuten nach dem offiziellen Betriebsbeginn durften wir einsteigen. Eine absolute Frechheit! Oben angekommen stellten wir dann fest, dass die Pisten in Richtung Schattberg-West noch gesperrt waren. Da man immer wieder ein dumpfes Grollen hörte wurden vermutlich noch Lawinen gesprengt. Also nahmen wir die Talabfahrt nach Vorderglemm, die in einem top Zustand (wie auch alle anderen Pisten) war. Mittlerweile hatte es zu Schneien aufgehört und die Sonne begann sich mehr und mehr durchzusetzen. Weiter ging es mit der Schönleitenbahn. Es folgten Fahrten mit dem Schönleiten 6er, Magic 6er und Panorama 6er. An der Piste am Schönleiten 6er wurde mit sämtlichen Kanonen beschneit. Anschließend ging es die WM-Abfahrt nach Saalbach, die zumindest morgens noch einwandfrei zu befahren war. Auf dem Weg zum Bernkogel I verirrten wir uns kurz und standen nach einer Kante plötzlich mitten im Grünen 
An der Talstation der Bernkogel I 3er-Sesselbahn erwartete uns die erste Warteschlange des Tages, die sich mit gut 5 Minuten in Grenzen hielt. Bei einer anschließenden Wiederholungsfahrt war die Schlange fast gänzlich verschwunden. Wir setzten unsere Runde mit den Bernkogelschleppliften fort und standen dann fast 15min an der DSB Reiterkogel Ost an. Ein Blick nach Fieberbrunnn während der Liftfahrt zeigte, dass die Piste an der neuen Reckmoos-Süd-Bahn im unteren Teil nur noch ein ziemlich brauner Ziehweg war. Also nicht wirklich zu empfehlen.
Weiter ging es mit der 4KSB Sunliner und dem Hasenauerkopf 4er Sessellift, wo man nochmals kurz warten musste. Die Talabfahrt an der Reitekogelbahn ließen wir aus, da es im Tal doch schon sehr firnig geworden war. Das nächste Ziel war die Hochalm. Nach einer gemütlichen Einkehr und einigen Fahrten mit dem Spieleck 6er (grandiose Pisten!) ging es zur Talstation der Zwölfer Nordbahn. Die Zwölferkogel Nordabfahrt, als auch die Pisten an der Hochalm 6er Sesselbahnen ließen wir aus, da dort schon größere braune Flecken zum Vorschein kamen. Es schlossen sich Fahrten mit der Zehner 6er-Sesselbahn an. Von dort konnte man auch sehen, dass der Seekar-Schlepplift in Betrieb war. Da die Piste dort aus der Ferne ganz verlockend wirkte, steuerten wir dessen Talstation als nächstes an. Die Abfahrt war an diesem Tag zum ersten Mal geöffnet und hielt nicht was sie von der Weite versprach. Stellenweise ziemlich wenig Schnee, da es dort keine Beschneiung gibt und auch sehr weich. Vorallem der Ziehweg zurück zur Zehnerbahn war beinahe lebensgefährlich
Noch toll in Schuss (Pulverschnee) waren nachmittags die Pisten an der Zwölferkogelbahn. Die Westgipfelabfahrt war vorallem im Gipfelbereich schon sehr verbucket, weiter unter dann allerdings umso besser zu fahren. Für eine Fahrt mit dem Schattberg-Sprinter (Buckelpiste) konnte sich keiner mehr begeistern. So standen wir bald in der Warteschlange am Limberg 4er Sessellift, der uns zurück auf den Schattberggipfel bringen sollte. Abschließend ging es die Schattbergabfahrt zurück ins Tal, die ab der Mittelstation und vorallem im Steilhang nur noch eine einzige Eisplatte war. Ein großteil der Skifahrer, die dort unterwegs waren, rutschten den ganzen Hang seitwärts herab :lol: und kratzen so auch noch die letzten paar Millimeter Schnee weg.
Das Ende eines fantastischen Skitages!
Gefallen:
tolle abwechsungsreiche, breite, lange und auch anspruchsvolle Pisten
perfeke Pistenpräparierung und Beschneiung
größtenteils moderne Anlagen
Nicht gefallen:
verspätete Öffnung der Schattbergbahn
"leicht" antiquierte Lifte im Bereich Bernkogel
Wartezeit an der DSB Reiterkogel Ost
Fazit:
von 6 !!!
Anlagenstatus:
Pistenstatus:
Fotos kommen im Laufe des Tages. Hier allerdings schon mal ein kleiner Vorgeschmack:
An der Talstation der Bernkogel I 3er-Sesselbahn erwartete uns die erste Warteschlange des Tages, die sich mit gut 5 Minuten in Grenzen hielt. Bei einer anschließenden Wiederholungsfahrt war die Schlange fast gänzlich verschwunden. Wir setzten unsere Runde mit den Bernkogelschleppliften fort und standen dann fast 15min an der DSB Reiterkogel Ost an. Ein Blick nach Fieberbrunnn während der Liftfahrt zeigte, dass die Piste an der neuen Reckmoos-Süd-Bahn im unteren Teil nur noch ein ziemlich brauner Ziehweg war. Also nicht wirklich zu empfehlen.
Weiter ging es mit der 4KSB Sunliner und dem Hasenauerkopf 4er Sessellift, wo man nochmals kurz warten musste. Die Talabfahrt an der Reitekogelbahn ließen wir aus, da es im Tal doch schon sehr firnig geworden war. Das nächste Ziel war die Hochalm. Nach einer gemütlichen Einkehr und einigen Fahrten mit dem Spieleck 6er (grandiose Pisten!) ging es zur Talstation der Zwölfer Nordbahn. Die Zwölferkogel Nordabfahrt, als auch die Pisten an der Hochalm 6er Sesselbahnen ließen wir aus, da dort schon größere braune Flecken zum Vorschein kamen. Es schlossen sich Fahrten mit der Zehner 6er-Sesselbahn an. Von dort konnte man auch sehen, dass der Seekar-Schlepplift in Betrieb war. Da die Piste dort aus der Ferne ganz verlockend wirkte, steuerten wir dessen Talstation als nächstes an. Die Abfahrt war an diesem Tag zum ersten Mal geöffnet und hielt nicht was sie von der Weite versprach. Stellenweise ziemlich wenig Schnee, da es dort keine Beschneiung gibt und auch sehr weich. Vorallem der Ziehweg zurück zur Zehnerbahn war beinahe lebensgefährlich
Das Ende eines fantastischen Skitages!
Gefallen:
tolle abwechsungsreiche, breite, lange und auch anspruchsvolle Pisten
perfeke Pistenpräparierung und Beschneiung
größtenteils moderne AnlagenNicht gefallen:
verspätete Öffnung der Schattbergbahn
"leicht" antiquierte Lifte im Bereich Bernkogel
Wartezeit an der DSB Reiterkogel OstFazit:
Anlagenstatus:
Pistenstatus:
Fotos kommen im Laufe des Tages. Hier allerdings schon mal ein kleiner Vorgeschmack: