Da muss ich keinen Betriebsleiter fragen sondern nur meinen Stuhl 90 Grad nach links drehen. :lol:
al ein Beispiel. Eines der grössten Skigebiete Graubündens, braucht ca 7 GWh Strom im Jahr für Beschneiung, Lifte, Restaurants, Beleuchtung usw. Die Kilowattstunde verrechnet das EW a 13 Rappen am Tag 9 in der Nacht. Das ist der Betrag, den man ausgeben muss für die Tatsächlich bezogene Leistung. Ab einer Leistung von 60kW berappt der Kunde zusätzlich für Leistungsspitzen pro Kilowatt 6 Franken 50. Das heisst hochgerechnet auf einen Monat kostet es fast 5000 Franken (750kW Anfahrleistung * 6.50.-) nur für das einmalige Anfahren der Umlaufbahn. Dagegen sind dann die Preise für die Kilowattstunde schon fast günstig. Anders gesagt nehen wir an, die Bahn wird wegen schwachen Frequenzen am 31. März abgestellt um dann am Wochenende nochmals zu fahren ist der gesparte Betrag eher gering.
Dachsteins plumpe Aussage bestätigt aber den momentanen Trend zum Energiemanagement. Viele "Betriebsleiter" erschrecken nur an der hohen Rechnung. Wie diese aber zustande kommt scheinen die wenigsten zu beachten. Einfach Liftabstellen und sparen geht nicht, mann muss sehen wo die grössten Spitzen entstehen und diese beseitigen. So kann man zehntausende von Franken sparen.
Anderes Beispiel. Jeden morgen werden zur gleichen Zeit alle Lifte angeworfen und Ausgaragiert. Wir haben mal als Beispiel eine Kabinenbahn 800kW/600kW eine 4er Sesselbahn 400kW/350kW, zwei fixe Sesselbahnen a 250/175kW und 300kW/200kW sowie 3 Skilifte a 75kW/50kW & 100kW/80kW und 125kW/100kW sowie eine Pendelbahn a 1000kW/600kW Anfahrleistung/Daueleistung.
macht 3050kW Leistungsspitze wenn alle Bahnen gleichzeitig eingeschaltet werden. kostet 19825 Franken.
Stuft man das ganze jetzt aber ab und startet die Lifte immer 15min versetzt (Je nach Messintervall) ist die erste Spitze 800, die zweite dann 1000kW, usw immer die Dauerleistung der schon laufenden Anlagen mit der Leistung des Anfahrens der neuen Anlage zusammenrechnen. Die grösste Spitze der oben genannten Anlagen dürfte zum Schluss das Anfahren der Pendelbahn sein.
Ergibt noch 2555kW a 6.50.- macht 16607.50 sind 3217 Franken die man am Tag unter Umständen sparen kann.
http://www.seilbahnen.org/Seilbahnen_zur_Energiedebatte.html
Wird sicher in Zukunft noch einiges rauszuholen sein. Arosa setzt schon auf so ein System dass alle Anlagen miteinander ein Smartgrid Bilden und so diese Spitzen abglätten.
Eine Kabinenbahn aus kostengründen abstellen und dafür mit zwei Sektionen Pendelbahn gleichzeitig anfahren macht die Eisparung grad wieder zunichte.