SchneeSTART-Wochenende stand unter dem Thema "Sicherheit im Schneesport"
Zugspitze: Saisonauftakt mit echtem Knalleffekt
So manchem Gast, dem Frank Huber am Wochenende auf der Zugspitze über den Weg lief, stand der Schrecken ins Gesicht geschrieben. Schließlich stapfte der Betriebsleiter des Skigebietes auf Deutschlands höchstem Berg mit Zündschnur und hoch explosivem Sprengstoff durch den Schnee. Zumindest auf den ersten Blick. Die Atrappe war von einer echten Ladung Sprengstoff nur bei genauem Hinschauen zu unterscheiden.
Bis zu 700 Sprengungen pro Winter
Immer wieder zeigte Huber mit diesen Hilfsmitteln anschaulich, wie er und seine Kollegen 500 bis 700 Mal pro Winter mit Sprengungen Lawinen auslösen, um Pisten und Liftanlagen vor unkontrollierten Abgängen zu schützen. Der Theorie ließ man am Wochenende auf der Zugspitze auch immer wieder die Praxis folgen. Mehrfach knallte es in sicherer Entfernung am Wetterwandeck. Der zu Demonstrationszwecken erhoffte Abgang eines Schneefeldes klappte zwar aufgrund der stabilen Schneedecke nicht. Die Sprengungen machten aber zumindest akustisch Eindruck.
Vorführungen von Pistenraupen
Das SchneeSTART-Wochenende, mit dem auf der Zugspitze die Skisaison begann, stand unter dem Motto „Sicherheit im Schneesport“. "Wir haben unter anderem Demonstrationen im Programm, die zeigen, was wir tun, um die Pistensicherheit zu garantieren", berichtete Pressesprecherin Eva-Maria Greimel. Neben den Lawinensprengungen standen unter anderem Vorführungen der Pistenraupen auf dem Programm. Der Deutsche Skilehrer-Verband beantwortete Fragen zum Carven und Verhalten abseits der Pisten. Darüber hinaus verrieten die Profis Tipps und Tricks für alle, die neben dem traditionellen Skifahren und Boarden auch einmal Freestyle ausprobieren möchten. Passend dazu konnten die Wintersportler die neuesten Boards, Alpin- und Telemarkski, Protektoren sowie Helme testen.
Sehr gute Pistenverhältnisse beim Saisonstart
Zwar waren zum Saisonstart nur die Plattlifte im Betrieb, hier waren die Abfahrten allerdings bestens präpariert. Der erste Schnee fiel erst vor gut zwei Wochen. "Das war aber kein Problem", so Eva-Maria Greimel. "Wir hatten in der verganenen Woche einen guten Meter bekommen. Die warme vergangenen Tage haben uns zwar ein wenig weh getan, aber der Schnee reicht dicke zum Skifahren." Nach weiteren Schneefällen sollen auch die restlichen Anlagen geöffnet werden.
Quelle: http://www.snow-online.de/magazin/report/2006-11-17_zugspitze.php
Zugspitze: Saisonauftakt mit echtem Knalleffekt
So manchem Gast, dem Frank Huber am Wochenende auf der Zugspitze über den Weg lief, stand der Schrecken ins Gesicht geschrieben. Schließlich stapfte der Betriebsleiter des Skigebietes auf Deutschlands höchstem Berg mit Zündschnur und hoch explosivem Sprengstoff durch den Schnee. Zumindest auf den ersten Blick. Die Atrappe war von einer echten Ladung Sprengstoff nur bei genauem Hinschauen zu unterscheiden.
Bis zu 700 Sprengungen pro Winter
Immer wieder zeigte Huber mit diesen Hilfsmitteln anschaulich, wie er und seine Kollegen 500 bis 700 Mal pro Winter mit Sprengungen Lawinen auslösen, um Pisten und Liftanlagen vor unkontrollierten Abgängen zu schützen. Der Theorie ließ man am Wochenende auf der Zugspitze auch immer wieder die Praxis folgen. Mehrfach knallte es in sicherer Entfernung am Wetterwandeck. Der zu Demonstrationszwecken erhoffte Abgang eines Schneefeldes klappte zwar aufgrund der stabilen Schneedecke nicht. Die Sprengungen machten aber zumindest akustisch Eindruck.
Vorführungen von Pistenraupen
Das SchneeSTART-Wochenende, mit dem auf der Zugspitze die Skisaison begann, stand unter dem Motto „Sicherheit im Schneesport“. "Wir haben unter anderem Demonstrationen im Programm, die zeigen, was wir tun, um die Pistensicherheit zu garantieren", berichtete Pressesprecherin Eva-Maria Greimel. Neben den Lawinensprengungen standen unter anderem Vorführungen der Pistenraupen auf dem Programm. Der Deutsche Skilehrer-Verband beantwortete Fragen zum Carven und Verhalten abseits der Pisten. Darüber hinaus verrieten die Profis Tipps und Tricks für alle, die neben dem traditionellen Skifahren und Boarden auch einmal Freestyle ausprobieren möchten. Passend dazu konnten die Wintersportler die neuesten Boards, Alpin- und Telemarkski, Protektoren sowie Helme testen.
Sehr gute Pistenverhältnisse beim Saisonstart
Zwar waren zum Saisonstart nur die Plattlifte im Betrieb, hier waren die Abfahrten allerdings bestens präpariert. Der erste Schnee fiel erst vor gut zwei Wochen. "Das war aber kein Problem", so Eva-Maria Greimel. "Wir hatten in der verganenen Woche einen guten Meter bekommen. Die warme vergangenen Tage haben uns zwar ein wenig weh getan, aber der Schnee reicht dicke zum Skifahren." Nach weiteren Schneefällen sollen auch die restlichen Anlagen geöffnet werden.
Quelle: http://www.snow-online.de/magazin/report/2006-11-17_zugspitze.php