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salvi's Seilbahnmodelle

Danke!

Die Konstruktion ist ein Eigenbau von alten Teilen, die zumeist im Restenregal standen oder gar im Abfall gelandet sind. Auf den Bildern erkennst du zwei lange Gewindestangen. Auf der vorderen Stange kann ich die Seilscheiben optimal auf meine Spur einstellen, in dem ich U-Scheiben unterlege. Die Umlenkung selbst erfolgt durch eine Konstruktion, welche direkt auf der Holzplatte verschraubt wurde. Die schwarzen Seilscheiben habe ich nicht selbst gemacht, die lagen im Abfall bei meinem Arbeitgeber.

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Talstation, die Spur kann ich individuell einstellen mithilfe der Gewindestange.

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Talstation vor dem Umbau

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Bergstation vor dem Umbau

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Bergstation nach dem Umbau, neu mit dem Antrieb oben. Das Seil Umschlingt das Antriebsrad links 3/4 mal.
 
Mein Vater ist ein H0 Eisenbahner und hat seinen Traum einer eigenen grösseren Modelleisenbahn nun verwirklicht. Er baut zur Zeit die Eisenbahnstrecke der BLS von Frutigen bis Kandersteg nach und will die wichtigsten Elemente in Modell nachbauen. Dazu gehört auch die Oeschinenseebahn (die neue). Die Stützen sowie die Kabinen bestellten wir bei Roger Küng. Die Stationen mit deren Umlenkungen mache ich selbst, den Antrieb habe ich von Petz bereits zugeschickt bekommen.

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Die gesamte Seilbahn besteht aus einem Modul, welches aus dem Berg herausnehmbar gemacht wurde. Somit kann man die Bahn bei grösseren
Reparaturen einfach von der Anlage nehmen oder später bei Lust und Laune die alte VR101 nachbauen, in dem man ein neues Modul macht.


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Bahn im Berg eingebaut, direkt darunter befindet sich der Bahnhof Kandersteg und die Verladestation des alten Lötschbergtunnels.

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Drei der insgesamt vier Stützen.
 
Das nenn ich mal ne ansprechende H0 - Trasse denn "Maulwurfshügel" auf die dann gleich mehrere Bahnen führen gibt´s schon zur Genüge.
Allerdings darf Dein Vater die zugehörige Piste besser gleich mit Schwierigkeitsgrad schwarz oder als Skiroute ausweisen...;D
 
Petz schrieb:
Allerdings darf Dein Vater die zugehörige Piste besser gleich mit Schwierigkeitsgrad schwarz oder als Skiroute ausweisen...;D
In Wirklichkeit führt die Talabfahrt nicht direkt neben der Bahn durch, insofern stimmt die Steilheit schon :wink:

Ich habe wieder etwas Zeit gefunden und die H0 Bahn endlich in Betrieb genommen. Nun fehlen noch die Stationsgebäude, welche ich aus Aluminiumblech herstellen werde.

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Die Bergstation ist ganz einfach auf einer C-Schiene aufgebaut. Mithilfe einer üblichen M10 Sechskantschraube kann ich das Umlenkrad an der
C-Schiene befestigen. Dies hat den vorteil, dass ich das Seil je nach Bedarf manuell abspannen kann. Die Bergumlenkung ist hinter der Modellanlage sehr gut bedienbar. Warum kompliziert wenns auch einfach geht?


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Der Antrieb wird fix auf die Platte geschraubt und ist nicht beweglich.

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:rolleyes:

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:)

 
Die Bahn läuft ausgezeichnet und ich hab wieder was von Dir gelernt - wenn man eine so schmale Seilrille wie Du drehst braucht man offensichtlich den bei JC erweiterten unteren Umlenkscheibenstützrand nicht weil es die Gehänge kaum nach innen zieht. :)
 
Jetzt mal abgesehen vom Seilbahnmodellbau, gehört dieser Spielzeugkran nunmal auch in den Modellbau. In den letzten Monaten restaurierte ich diesen selbst gemachten, ca. 30 Jahre alten Spielzeugkran von einem Arbeitskollegen. Dies wurde im stillschweigen als Überraschung gemacht. Morgen werde ich ihn übergeben.

Der Zustand des Krans war nicht besonders gut. Die Farbe blätterte ab, der Motor drehte sich nur noch ab und zu, die Stromquelle mit einer Motorradbatterie war veraltet, die Rollen teils festgehockt und die Seile etwas modrig. Ziel war es, den Kran komplett zu restaurieren. Sprich nur die wichtigsten Teile zu ersetzen, etwa wie Motor und Akku. Die Funktionen sollten gleich bleiben, per Antrieb den Haken rauf und runter fahren und von Hand die Laufkatze mittels umlaufenden Seils bewegen. Die komplette Konstruktion steht auf einem Sockel und ist von Hand drehbar.

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Der komplette Kran, ziemlich hoch und schwer.

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Restauriertes Getriebe mit 30 Jährigen Stokys Zahnräder. Hier fügte ich neue Kugellager hinzu, welche die normalen Gleitlager ersetzten.

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Haken mit einfachen Flaschenzugprinzip.

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Kompliment denn jetzt sieht der Kran besser als neu aus. Allerdings hätt ich aus optischen Gründen eine ältere Motortype verwendet (z. B. offener Kleinbahnmotor etc. und (falls der Originalzustand nicht im Vordegrund stünde) dem dann auch gleich weitere Getriebemotore für die Katzfahrt und Schwenkantrieb gestiftet denn Platz dafür wäre und der Spielspaß stiege deutlich an.

Aus letzterem Grund hab ich mir vor Jahren sogar mal das Getüftel angetan einen Märklinkran mittels Robbe Kleinstgetriebemotor auf motorisch beweglichen Ausleger umzubauen - würd ich mir heute nicht mehr antun...:nein:
 
Danke, ja diese Funktionen wären tatsächlich noch machbar und würden dem Gestell noch weitere Hingucker bieten. Vor allem eine fahrbare Laufkatze wäre dann auch zum Spielen ideal. Jedenfalls war er heute total überrascht und er hat von all den Abmachungen zwischen seiner Frau und mir überhaupt nichts gewusst. Der alte Motor war vom Typ her der gleiche, deshalb änderte ich auch da nichts. Der Kran ist sogar über 30 Jahre alt habe ich heute noch genauer erfahren. Schon krass wenn man bedenkt, dass ich 10 Jahre jünger wie der Kran bin 8O Schade wurde aus dem Märklinkran nichts.
 
Ich denke das sich Dein Kollege sich jetzt sicher mehr mit dem Kran beschäftigen wird und dann ist es nur ne Frage der Zeit bis der Wunsch nach nem Katzfahr - und Drehwerksantrieb sowie eventuell nem Elektromagneten nachkommt.

Den Märklinkran konnte man kabelferngesteuert nur drehen, den Haken heben und senken sowie den Zubehörmagnet schalten.
Wenn man dann Schienen von einem zu nem anderen Waggon verladen wollte fehlte die Möglichkeit auch den Ausleger motorisch zu bewegen denn den konnte man nur händisch an einer gezahnten Stange verstellen. Ich hab dann in die Stange sägeblattähnliche Vertiefungen reingeschliffen in denen zwei in einer Scheibe eingepresste Rundstahlstifte "klettern" können und so den Ausleger bewegen. Funktioniert bis heute aber ich hab damals zwei komplette Wochenenden verbraucht bis das klappte...
 
Schon eine ganze Weile her hier :surprised: Zur Zeit hätte ich eigentlich genügend Zeit neue Projekte im Modellbau aufzugreifen, die Begeisterung zu diesem Hobby fehlt mir zur Zeit einfach. Vielleicht ändert sich das im Sommer, denn ich ziehe schon wieder um in meine erste eigene Wohnung. Diesmal ist es aber fraglich, ob ich die Pendelbahn auch dort wieder installieren kann. Vielleicht gibt es eine Lösung in der Wohnung drin oder ich spreche mich mit dem Vermieter ab, ob es denn wirklich keine Lösung draussen im Garten gäbe.

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Übersicht der Strecke im Oktober 2014

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Übersicht der Strecke zwei Jahr später im Juni 2016
 
Seit meinem letzten Post bin ich nun umgezogen und ich fand tatsächlich durch Absprache mit dem Vermieter und der Hausmitbewohnerin eine neue Stelle die Pendelbahn zu installieren. Bereits zum dritten mal ist das Modell nun mit mir umgezogen und zum ersten mal befindet sich die Bahn auf 1000m.ü.M., weshalb ich mit viel Schnee rechnen muss. Die neue Lage der Talstation auf dem Ende eines hohen Gartenzauns kommt mir wegen des Schnees also gerade recht.

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Früh am Morgens ist der einzige Zeitpunkt, indem die Sonne die Bahn erhellen lässt. Tief im Winter wird die Bahn sowie das ganze Haus für drei Monate immer im schatten des Bergs bleiben.

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Das Holz des Zauns ist zum Teil ziemlich angefault. Mal schauen wie sich das Ganze im laufe der Jahre ergeben wird.

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Die Bahn ist von allen drei die klar kürzeste.
 
Wenn Du den Klemmen noch Auflaufstücke verpasst und den, der Umlenkscheibe zugewandten Klemmenteil etwas länger lässt sodaß dieser so wie am Beispielbild der Einfachblechklemme in vertikaler Gehängeposition am Rollengummi und die Schraube gleichzeitig am Rollenbord aufläge könntest Du noch ne deutlich ruhigere Robaüberfahrt erreichen.
 

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    Einfachblechklemme04.jpg
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Ram-Brand schrieb:
Aber die Kabinen haben echt schon gelitten.
Vielleicht mal mit Revel Farbe nachstreichen.
Oder gleich neu, denn die alten Kabinen waren mittlerweile so spröd geworden, dass die eine Kabine im März einfach runtergefallen ist. Die Kabine ist gestanzt und abgekantet aus 1,5mm starken Aluminiumblech und wurde zusammengeklebt aus 4 Einzelteilen. Der Gehängearm besteht ebenfalls aus 1,5mm starken Aluminiumblech, welcher ich einzeln so zugeschnitten habe, da ich während des Stanzens noch nicht ganz sicher war, wie ich ihn denn gestalten möchte und so deshalb die Löcher für die Blindnieten anschliessend von Hand bohrte.

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Der Gehängearm, sechs Einzelteile, davon zwei abgekantete Winkel als Hauptträger und ein Winkel als Boden.

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Der Lack wird vorerst so bleiben, ohne Aufschriften wie "Freerider Paradies" oder irgendwelcher abgekackten Werbungen. Höchstens die Kabinennummer werde ich später ergänzen.

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Die Laufwerke sind wie ersichtlich noch die alten. Falls die mal ausfallen, werden auch die ersetzt.
 
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