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Sauerland NRW

Poppenberg und Kleine Büre bleiben geöffnet. Dort hat man Expositionsmäßig wahrscheinlich auch noch recht gute Chancen. Da hat der Quick Jet ja nen klaren Nachteil.
 
Das liegt sicher auch wieder mit am Betreiber. Gehört die kleine Büre nicht auch dem Möppi?
Ja gehört auch dazu.

Hab diesen Winter mal versucht die Betriebstage der einzelenen Skigebiete im Sauerland zu zählen (ohne Gewähr). Hier die Top Ten (auch wenn im Skiliftkarussell noch ein Lift läuft) - sind im Prinzip die üblichen Verdächtigen:

1. Skiliftkarussell Winterberg, 94 Tage
2. Winterportpark Sahnehang, 88 Tage
3. Neuastenberg Skidorf/Postwiese, 81 Tage
4. Skikarussell Alstenberg, 80 Tage
5. Ruhrquellenlifte, 79 Tage
6. Skigebiet Willingen, 69 Tage
7. Hunaulifte Bödefeld, 61 Tage
8. Snowworld Züschen, 60 Tage
9. Schlossberg, 56 Tage
10. Usseln (Emmet & Kahle Pön) 40 Tage

Von den reinen Naturschneegebieten waren geöffnet
12. Eschenberglifte Niedersfeld: 32 Tage
13. Sternrodtlifte Bruchhausen: 30 Tage
16. Rimberglift: 27 Tage
17. Clemensberglift Hildfeld: 26 Tage

Ich finde die Zahlen trotz des eher schlechten Winters garnicht schlecht. Allerdings muss man bedenkenn, dass einige Zeit auch auf einen Schnee/Wasser/Erdgemisch gefahren wurde.
 
Poppenberg ist jetzt letzter Mohikaner. Bei deutlichem Nachtfrost und jetzt (11h) gerade mal +1 Grad plus strahlenden Sonnenschein sicher gar nicht so schlechter Frühjahrsski.
 
Cool!

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1. Skiliftkarussell Winterberg, 94 Tage
2. Winterportpark Sahnehang, 88 Tage
3. Neuastenberg Skidorf/Postwiese, 81 Tage
4. Skikarussell Alstenberg, 80 Tage
5. Ruhrquellenlifte, 79 Tage
6. Skigebiet Willingen, 69 Tage
7. Hunaulifte Bödefeld, 61 Tage
8. Snowworld Züschen, 60 Tage
9. Schlossberg, 56 Tage
10. Usseln (Emmet & Kahle Pön) 40 Tage

Von den reinen Naturschneegebieten waren geöffnet
12. Eschenberglifte Niedersfeld: 32 Tage
13. Sternrodtlifte Bruchhausen: 30 Tage
16. Rimberglift: 27 Tage
17. Clemensberglift Hildfeld: 26 Tage

Ich finde die Zahlen trotz des eher schlechten Winters garnicht schlecht. Allerdings muss man bedenkenn, dass einige Zeit auch auf einen Schnee/Wasser/Erdgemisch gefahren wurde.

Interessante Aufstellung. Besten Dank. Ich hätte gar nicht gedacht, dass die Naturschneegebiete rund einen ganzen Monat liefen.
Willingen hatte echt eine miese Saison.
 
Danke Noisi.

Interessant wäre gewesen wieviele der Sahnehang geschafft hätte wenn man bis zum bitteren Ende laufen lassen würde ;-) Oder auch wieviele Saisontage hier nur durch Kunstschnee möglich gewesen wären. Sicherlich doppeltsoviele als in Willingen (Naturschneebezogen).

Der Winter mit hohen Neuschneemengen vorallem im Dezember war an sich da. Das durfte ich bei Langlauftouren und Wanderungen oberhalb 800m mehrfach erleben. Leider hat er es nur selten so intensiv runter geschafft :(

Wenn ich die Tage zähle indem ich sinnvoll meine Einfahrt hier auf 450m schieben musste :( Dann wars doch ein schlechter Winter.

Ansonsten anhand der Statistik garnicht so schlimm. Auch mit dem Sternrodt bin ich hier zufrieden gewesen. Immerhin 1/3 von den Kunstschneegebieten bzw teilweise sogar 50%.

Aber wenn man mal so die Schneehöhen der letzen Jahre anschaut, dann war es definitiv nicht einer der schlechten Winter.

Schade jedoch, dass für die Gebiete das Weihnachtsgeschäft großteils ausgefallen ist. War immer im Glauben, dass das durch Kunstschnee garnicht möglich ist.

Übrigens: Ostern 2008 konnte ich meine Ferien am Sternrodt verbringen ;-) Selbst bis in tiefere Lagen hatte es dort in der Zeit vom 25.03. an verstärkt geschneit. Hier wars ein absoluter Traumtag mit angegebenen Naturschneehöhen bis 70cm. Auch ANFANG APRIL war der Lift hier noch am laufen. Vllt gibts sowas ja irgendwann nochmal :D
 
Interessant wäre gewesen wieviele der Sahnehang geschafft hätte wenn man bis zum bitteren Ende laufen lassen würde

So dick scheint mir am Sahnehang die Schneedecke nicht mehr zu sein. Zudem muss man dort noch eine Schleppspur in Schuss halten.
Insofern hält der Poppenberg mindestens ebenso lange durch. Trotz geringerer Höhenlage.
 
@noisi

Deine Statistik hinkt ein bisschen. Wenn Du schreibst, z.B. 94 SKitage im Skiliftkarussell, dann kann man dies in keinster Weise mit den letzten drei Jahren vergleichen. An vielen Tagen war im Skiliftkarussell nur der Rauhe Busch und der 6er Bremberg geöffnet.

Eigentlich gab es vernüftigen Skibetrieb an einem Großteil der Lifte (nur das zählt eigentlich) ab 18. Jan. Alles andere war ein Krampf.

Im Vergleich mit den letzten drei Jahren war das nix - da hatten wir zwischen 80 und 100 Tage Top-Verhältnisse in Willingen/Winterberg. Dieses Jahr kann man eigentlich nur von ca. 50 gescheiten Skitagen sprechen.
 
@ Manitou
Das ist mir schon klar, allerdings wird es wenn man das mit einbezieht doch ein wenig kompliziert mit dem Zählen. Ein guter Anhaltspunkt zum Vergleichen sind jedoch die Betriebstage in den Naturschneegebieten. Da Kunstschnee in größeren Mengen erst ab Januar produziert werden konnte, kann man sich ja ungefährt ausrechnen wie es gelaufen ist.
 
@noisi:
Guter Vergleich Naturschnee/Kunstschnee- das hab ich so noch nicht betrachtet!

Die Naturschneeskigebiete liegen im Schnitt!!! Willingen hatte vor der Beschneiung im Schnitt 28 Tage Skibetrieb.

Durch die Beschneiung steigen die Ansprüche rapide. Ich weiss aus Willingen, dass die 65 Tage Skibetrieb brauchen, damit sich die Investitionen rechnen. Ob auch ein "verkorkster" Skibetrieb dazuzählt, wie in diesem Jahr....keine Ahnung?! Ich gehe aber mal davon aus, dass sich 65 Tge die Lifte "ordentlich" drehen müsssen... Das dürfte in Winterberg nicht wesentlich anders sein.
Ich denke, dass Du mir ungefähr zustimmst, dass wir diese Saison ungefähr nur 50 gute Skitage hatten. So gesehen können wir also hochrechnen, dass sich diese Saison für die Liftbetreiber nicht gerechnet haben dürfte, vor dem Hintergrund, dass die in den vergangen Jahren enorm investiert haben - insbesondere, wenn die Haupteinnahmezeit Weihnachtsferien weggebrochen ist. Deshalb glaube ich, dass Neuinvestitionen zur nächsten Saison sehr dürftig ausfallen werden - die geplanten Projekte werden sich wohl nach hinten verschieben...

In den letzten drei Jahren konnte man die Skitage mit Beschneiung ganz easy zählen, indem man nur den ersten und den letzten Skitag registriert hat. Nur im vergangenem Winter gab es außer im Skiliftkarusell mal wenige stark eingeschränkte Tage im Januar, aber ein "Patchworkskibetrieb" wie bis Ende Januar hatten wir die letzten Jahre in den beschneiten gebieten nicht.

Daher WOW, dass Du Dir die Mühe gemacht hast, mal alle Tage zu zählen - sonst könnten wir die diesjährige Saison gar nicht gescheit diskutieren.
 
Im großen und ganzen stimme ich dir zu. Was es aber vor allem in diesem Winter zu beachten galt, das die sehr hochgelegenen Hänge (Sahne- und Nordhang) in der Zeit ohne Beschneiung trotzdem meist gute Verhältnisse hatten. So ist der Sahnehang in diesem Winter als einziges Skigebiet um eine Betriebseinstellung herrumgekommen, was sich dort auch ganz sicher bei den Gästezahlen niedergeschlagen hat. Hier mal ein Diagramm:
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21 Skigebiete hatten maximal geöffnet - heißt die meisten (allerdings unbedeutenderen) Naturschneegebiete hatten keinen einzigen Betriebstag. Man sieht auch gut, dass bis etwa mitte Januar starke Schwankungen auftraten bevor es bergauf ging, was bei dem Wetter ja verständlich ist. Nur ganz oben konnte man ein bisschen Schnee machen und der auch der Naturschnee war ausreichend für (wenn auch bescheidenen) Skibetrieb. Zwischendurch gab es allerdings dann auch mal den ein oder anderen guten Tag.

Ob der Wintern nun auswirkungen auf Investitionen haben wird bleibt abzuwarten - ich glaub eher nicht das man sich (zumindest in Winterberg) vom Investieren abhalten lässt. Woanders ist man ja selbst nach sehr guten Wintern vorsichtig.
 
So gesehen können wir also hochrechnen, dass sich diese Saison für die Liftbetreiber nicht gerechnet haben dürfte, vor dem Hintergrund, dass die in den vergangen Jahren enorm investiert haben - insbesondere, wenn die Haupteinnahmezeit Weihnachtsferien weggebrochen ist

Die Schneelage war in der Weihnachtsferienzeit zweifelsohne mies. Allerdings waren die Pisten dennoch voll und an den Lifte lange Schlangen.
Daher frage ich mich, ob wirklich so viel weniger Einnahmen erzielt wurden.
 
judyclt schrieb:
So gesehen können wir also hochrechnen, dass sich diese Saison für die Liftbetreiber nicht gerechnet haben dürfte, vor dem Hintergrund, dass die in den vergangen Jahren enorm investiert haben - insbesondere, wenn die Haupteinnahmezeit Weihnachtsferien weggebrochen ist

Die Schneelage war in der Weihnachtsferienzeit zweifelsohne mies. Allerdings waren die Pisten dennoch voll und an den Lifte lange Schlangen.
Daher frage ich mich, ob wirklich so viel weniger Einnahmen erzielt wurden.


Von der (selten so gesehenen) Pistenqualität abgesehen kann das ja durchaus sein weil die Gäste eh da sind und oft Leihskier nehmen. Dennoch war der Betrieb in Willingen in den Weihnachtsferien eher selten möglich. In Winterberg auch nicht durchgängig. Zwischnzeitlich hatte da doch auch nur der Sahnehang auf und sonst nix soweit ich mich richtig erinnere. Also schon ne Einnahmelücke.

Der Sahnehang jedoch dürfte dieses Jahr wohl bessere Zahlen geschrieben haben als sonst. Oftmals mussten sehr viele Touristen auf diesen Hang ausweichen. Schlicht und einfach keine Alternativen -> Keine Konkurenz. -> Genug Gäste fürs ganze Skiliftkarussell in Winterberg -> Großer Andrang.

Auf den Webcambildern sah man wie sie teilweise über die ganze Kamera bis zur linken seite der Piste standen.

Vllt baut man da ja fürn nächsten Winter ne 10er Gondel :lol:
 
Fakt ist doch: Wenn Willingen konkurenzfähig bleiben will zu Winterberg muss da dringend investiert werden.
Skiliftkarussel hat den Rang doch deutlich abgelaufen ..

Ist Weihnachten den so wichtig für das Sauerland ? War in der Zeit nie da.
Hätte gedacht Kokusferien/Karneval ist da Hochsaison ...
 
@jonsson

Mir wurde mal mitgeteilt, dass der Umsatz bei guter Schneelage in den beiden Weihnachtswochen ca. 35% des Gesamtjahresumsatz ausmacht - Krokusferien ca. 20%!

Willingen will sich nicht mit Winterberg messen, da die vom touristischen Profil ganz anders ausgerichtet sind als Winterberg. Die Ettelsbergseilbahn macht 75% ihre Umsatzes im Sommerbetrieb. Willingen will ein gutes Skigebiet anbieten und zielt nicht auf Superlativen. Dieser Anspruch ist erreicht. Man wird demnächst noch ohne Zeitdruck in bessere Lifte investieren, doch das Skigebiet wird ansonsten nicht weiter ausgebaut.

Was meist Du also hinsichtlich Investitionen?
Die Schneesituation in Willingen lässt sich auch durch mehr Kanonen nicht deutlich verbessern. Wegen des offenen Berges und der Windanfälligkeit, verpuffen in Willingen am Ettelsberg Großteile des Kunstschnees in die umliegenden Wälder - und das Problem lässt sich nicht bewerkstelligen. Von daher ist es nur logisch, dass Willingen hinsichtlich der Schneesituation nie so gut abschneiden kann, wie Winterberg mit seinen gut geschützen Pisten in Waldschneisen.
 
Kann mir mal einer sagen warum der Schnee an den Ruhrquellen von der Piste "geschoben" und zu großen Haufen aufgeschoben wird ?

Danke
 
Man versucht die Lifttrasse freizukriegen damit man den Lift in den Osterferien für die Bullracerstrecke nutzen kann - so interpretiere ich das mal.
 
http://www.wintersport-arena.de/de/aktuelles/winter-nahm-in-der-zweiten-halfte-rasant-an-fahrt-auf/#more-378
Jetzt steht fest: Sonntag is der letzte Saisontag, danach ist Sommerpause. Das hat die Wintersport- Arena in ihrem Saisonfazit geschrieben. Auch steht drin, dass die Besucherzahr nicht geringer war, als lezten Winter, was mich ehrlich gesagt überrascht, aber im Februar/Krokosferien war wohl mehr los als vergangenes Jahr;

http://www.wintersport-arena.de/de/aktuelles/nordische-sportangebote-erhalten-kraftige-anschubfinanzierung/#more-384
Ausserdem gibt es einen Ausblick auf Investutionen diesen Sommer, aber ausser einer Verbesserung der Nordischen Angebote steht noch nichts fest, evtl. könnte in Altastenberg die Schneesicherheit verbessert werden
 
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