Und wo soll es dann bitte hinfließen. (Praktischerweise wohl gleich wieder in die Schneiteiche.

)
Warum nicht... Am Quickjet und Parallelhang passt das doch perfekt...
Da würden enorme Mengen zusammen kommen. Und bei Wind fliegt das ganze Planengedöns dann durchs Sauerland.
Man müsste es natürlich richtig abdecken und teilautomatisiert. Die Planen der Landwirte gehen doch nicht sofort fliegen.
Bei Schwimmbädern deckt man heute auch nachts ab, um etwas Abstrahl-Energie zu sparen. Hat früher niemand für nötig erachtet.
Und was die entstehenden Schließungszeiten angeht: Nachts ist eh zu und bei Wolkenbruch-Regen (nur um sowas ging's mir) fährt eh kein Mensch Ski.
Absolute Spinnerei. Bei dem erforderlichen infrastrukturellen Aufwand könntens gleich Hallen um die Hügel bauen.
Mal abgesehen davon, dass man in Neuss, Bottrop und Landgraaf solche Hallen sogar ohne attraktive Berge für lohnend gehalten hat,
scheint mir der technische und energetische Aufwand für die künstliche Beschneiung selbst eigentlich nicht geringer zu sein- vor allem dann nicht,
wenn man sich das Resultat von einem Wolkenbruch-Tag zunichte machen lässt.
Ein Hektar Vollbeschneiung kostet angeblich ca. 20.000 KWh Strom (ca. 3.000 Euro) => ca. 100.000€ fürs Gesamtgebiet (30-40ha?)
Jährliche Unterhaltskosten der Anlagen 35.000Euro pro Pistenkilometer => 735.000Euro fürs Gesamtgebiet.
Dann ist auch die künstliche Beschneiung "absolute Spinnerei".
Wenn wir nur die 100.000Euro für eine Komplettbeschneiung rechnen, könnte man schon ein paar Planen ausrollen, um
da wenigstens einen Teil vor dem Wolkenbruch zu retten.
Und wenn man nur die in den wenigen Schneifenstern angelegten Depots abdeckt um nach dem Guss ausbessern zu können,
wäre es auch schon nützlich.
Dass man in den Alpen von der Abdeckung der Gletscher eher wieder abkommt, weiß ich auch. Aber da geht es auch um den Sommer.
Riesige Eisflächen über Monate vor sengender Sonne und 20-30Grad zu schützen, ist auch eine andere Aufgabe als vielleicht eine
vergleichsweise kleine Kernfläche der Winterberger Pisten vor völliger Durchtränkung zu retten.