Ein déjà-vu: Gestern fuhr ich bei strömendem Regen in der Zentralschweiz los und kam um 11.15 Uhr mehr oder weniger in der Sonne auf der Lenzerheide an (
http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=140&t=52165&p=5019954#p5019954). Heute fuhr ich bei strömendem Regen in Flims los und kam um 11.15 Uhr in der Sonne in Savognin an:
Savognin wählte ich aus, weil ich die Wetterberichte so interpretierte, dass die Chancen auf Aufhellungen hier am grössten sein könnten, ohne grad ins Engadin fahren zu müssen. Scheint mindestens vorerst aufgegangen zu sein.
Der Schnee der untersten Sektion war ziemlich klebrig, aber trotzdem nett zu fahren:
Auf der zweiten Sektion hatte es noch einige Nebelschwaden, weil die Sonne aber durchdrückte, war die Bodensicht gut. Schnee/Piste deutlich besser.
Nun gehts auf den Martegnas:
12:15 Uhr: das laue Lüftlein hier oben entspricht irgendwie nicht so richtig der Sturmprognose!? Schnee toll!
Hoffentlich hält das Wetter noch ne Weile oder wird gar noch besser!
13:15 Uhr: Leider hat es wieder etwas zugezogen, in den unteren Bereichen Nebel, am Piz Cartas blaue Löcher:
Erschreckend wie wenig Schnee es um Radons hat, neben der Piste schaut viel Gras hervor und auch auf der Piste gibt es braune Stellen. War/ist wohl zu warm.
Erschreckend auch wie wenig Leute es hat. Ich bin hier total einsam.
13:45 Uhr: kurze Zeit später findet man sich schon wieder in der Sonne
14.45 Uhr: Schon lustig, wie schnell heute das Wetter ändert. War vorher Nebel im Tal und Sonne oben, hat es jetzt oben wieder eingetrübt und zu schneien begonnen, während unterhalb Somtgant beste Sicht herrscht.
So oder so, ein angesichts der Wetterprognose gelungener Tag.
Mein Fazit zu Savognin:
Nachdem ich einige Jahre nicht mehr in Savognin war, bleibt mein Fazit gleich wie jeher: für einen halben oder vielleicht auch mal ganzen Tag ist Savognin tip top, insbesondere wenn man wettermässig vom Südeinfluss profitieren kann. Für mehr aber wäre es mir zu wenig abwechslungsreich. Kommt hinzu, dass die vielen Bügellifte einfach mühsam sind. Skigebeitserweiterungen sind wohl, wenn auch rechtlich offenbar möglich, finanziell ne Utopie. Aber wenigstens Radons durch eine KSB ersetzen, wäre schon nötig, um halbwegs konkurrenzfähig zu bleiben.