Das Gebiet rund um Semmering, Mürzzuschlag und Stuhleck hat eine lange Tradition im Schisport. In alten Wanderkarten ist eine große Zahl von Liften eingezeichnet, viele davon die klassischen Einzelanlagen mit angeschlossenem Wirtshaus (oder umgekehrt?). Im Zuge eines Kurzurlaubs wollten wir einige Lifte (auf)suchen. Angetan hatte es mir vor allem ein Schlepplift zwischen Mürzzuschlag und Pretul. In manchen alten Karten war er beim "Grubbauer" eingezeichnet:
in anderen Karten wiederum als Lift beim "Gasthof zum schlauen Fuchs":
Online war so gut wie nichts in Erfahrung zu bringen, also machten wir uns in der analogen Welt auf die Suche. Angekommen an dem Punkt, der sich als Parkplatz eignete und nicht weit vom Lift entfernt sein sollte, bot sich uns erst mal dieses Schild:
Hm. Nichts gegen Martinas Zauberwald, aber wir suchten etwas Anderes. Trotzdem gingen wir weiter. Auf der Rückseite des Schildes stand dann das:
Euphorie machte sich breit. Dank der nachhaltigen Gesinnung wurde einfach das Brett gewendet, anstatt es auszutauschen! Wir wussten nun, dass wir auf dem richtigen Weg waren. Was würde uns wohl erwarten? Ein abgelegener Einzellift mit bescheidenen Parkmöglichkeiten könnte auch ein Seil- oder Pendellift sein. Und diese lassen sich ja bekanntlich recht rückstandsfrei entfernen.
Rechter Hand tat sich diese Wiese auf:
Könnte durchaus eine Schipiste sein. Aber weit und breit kein Lift... Ein Stück weiter trafen wir dann diesen Gesellen:
Der Gasthof schloss also bereits 2012. Das ließ nicht unbedingt auf Schibetrieb heutzutage hoffen. Ein Stück weiter stießen wir dann auf die Fundamente der Bergstation. Aber nicht nur auf die...
Man hat eine Hollywoodschaukel auf die Fundamente gestellt. Statt einer Bank hatte sie einen Doppelsessel samt abgeschnittenen Schiern als Fußstützen. Links und rechts davon gab es Deko aus Schifahrertagen:
Oben auf der Schaukel war dann dieses Schild montiert:
Der Lift war durchaus lange Zeit in Betrieb. Und die Ausführung der Bergstation ließ die Hoffnung steigen, dass es noch mehr zu sehen geben könnte. Ein Blick talwärts bestätigte dies:
Blick zurück zur Ausstiegsstelle:
Einige Fundamente kommen in Sicht:
Blick zurück:
Bald erreichten wir den Standort der ehemaligen Talstation samt ihren Fundamenten:
Blick nach oben vom Standort der Talstation aus:
Diese Hütte war eindeutig das Kassahäuschen. An der Tafel kann man noch die Aushänge zu Preisen, Betriebsbedingungen und der Ankündigung des nächsten Feuerwehrfestes erahnen:
Ob es verschlossen ist?
Nein, es ist offen. Drin befand sich dieses Gerät:
Schlauere Leute als ich sind hier sicher anwesend und können es identifzieren.
Das Highlight des Tages lag jedoch am Boden des Kassenhäuschens. Wäre es nicht wahr, man hätte es nicht besser erfinden können:
Was bin ich froh, das gefunden zu haben! Es hat einen Ehrenplatz zu Hause bekommen.
Nun gingen wir die ehemalige Piste bergauf zurück. Ein letzter Blick zurück zur Talstation:
Die Piste führte vom Ausstieg zuerst nach links, dann sehr breit nach unten und schließlich schmal zurück zur Talstation. Hier die Zufahrt zur Talstation von unten:
Und im Rückblick zur Talstation:
Die Piste war ein sehr breiter, mäßig steiler Hang. Kinder hatten hier sicher eine Menge Spaß:
Hier mit dem ehemaligen Gasthaus im Blick:
Blick zurück. Nach links ging es in den Weg zurück zur Talstation:
Nettes Schigelände:
Na wenn das im ehemaligen Gasthaus nicht eine ehemalige Raupengarage ist...
Diese Begehung war in verschiedener Hinsicht ein großer Erfolg. Wir haben viel mehr gefunden, als wir zu hoffen gewagt hatten. Davon kann man zehren, wenn man mal wieder hilflos im Gemüse hängt in der irrigen Annahme, da vorne irgendwo müsste doch noch was zu finden sein
in anderen Karten wiederum als Lift beim "Gasthof zum schlauen Fuchs":
Online war so gut wie nichts in Erfahrung zu bringen, also machten wir uns in der analogen Welt auf die Suche. Angekommen an dem Punkt, der sich als Parkplatz eignete und nicht weit vom Lift entfernt sein sollte, bot sich uns erst mal dieses Schild:
Hm. Nichts gegen Martinas Zauberwald, aber wir suchten etwas Anderes. Trotzdem gingen wir weiter. Auf der Rückseite des Schildes stand dann das:
Euphorie machte sich breit. Dank der nachhaltigen Gesinnung wurde einfach das Brett gewendet, anstatt es auszutauschen! Wir wussten nun, dass wir auf dem richtigen Weg waren. Was würde uns wohl erwarten? Ein abgelegener Einzellift mit bescheidenen Parkmöglichkeiten könnte auch ein Seil- oder Pendellift sein. Und diese lassen sich ja bekanntlich recht rückstandsfrei entfernen.
Rechter Hand tat sich diese Wiese auf:
Könnte durchaus eine Schipiste sein. Aber weit und breit kein Lift... Ein Stück weiter trafen wir dann diesen Gesellen:
Der Gasthof schloss also bereits 2012. Das ließ nicht unbedingt auf Schibetrieb heutzutage hoffen. Ein Stück weiter stießen wir dann auf die Fundamente der Bergstation. Aber nicht nur auf die...
Man hat eine Hollywoodschaukel auf die Fundamente gestellt. Statt einer Bank hatte sie einen Doppelsessel samt abgeschnittenen Schiern als Fußstützen. Links und rechts davon gab es Deko aus Schifahrertagen:
Oben auf der Schaukel war dann dieses Schild montiert:
Der Lift war durchaus lange Zeit in Betrieb. Und die Ausführung der Bergstation ließ die Hoffnung steigen, dass es noch mehr zu sehen geben könnte. Ein Blick talwärts bestätigte dies:
Blick zurück zur Ausstiegsstelle:
Einige Fundamente kommen in Sicht:
Blick zurück:
Bald erreichten wir den Standort der ehemaligen Talstation samt ihren Fundamenten:
Blick nach oben vom Standort der Talstation aus:
Diese Hütte war eindeutig das Kassahäuschen. An der Tafel kann man noch die Aushänge zu Preisen, Betriebsbedingungen und der Ankündigung des nächsten Feuerwehrfestes erahnen:
Ob es verschlossen ist?
Nein, es ist offen. Drin befand sich dieses Gerät:
Schlauere Leute als ich sind hier sicher anwesend und können es identifzieren.
Das Highlight des Tages lag jedoch am Boden des Kassenhäuschens. Wäre es nicht wahr, man hätte es nicht besser erfinden können:
Was bin ich froh, das gefunden zu haben! Es hat einen Ehrenplatz zu Hause bekommen.
Nun gingen wir die ehemalige Piste bergauf zurück. Ein letzter Blick zurück zur Talstation:
Die Piste führte vom Ausstieg zuerst nach links, dann sehr breit nach unten und schließlich schmal zurück zur Talstation. Hier die Zufahrt zur Talstation von unten:
Und im Rückblick zur Talstation:
Die Piste war ein sehr breiter, mäßig steiler Hang. Kinder hatten hier sicher eine Menge Spaß:
Hier mit dem ehemaligen Gasthaus im Blick:
Blick zurück. Nach links ging es in den Weg zurück zur Talstation:
Nettes Schigelände:
Na wenn das im ehemaligen Gasthaus nicht eine ehemalige Raupengarage ist...
Diese Begehung war in verschiedener Hinsicht ein großer Erfolg. Wir haben viel mehr gefunden, als wir zu hoffen gewagt hatten. Davon kann man zehren, wenn man mal wieder hilflos im Gemüse hängt in der irrigen Annahme, da vorne irgendwo müsste doch noch was zu finden sein
