Nachdem @Harzwinter mich im Mitterbachlift Thread dezent auf den am gegenüberliegenden Hang vermuteten Schilift am Lechen hinwies (und ob ich den am Schirm habe...), möchte ich dazu auch etwas berichten:
Oberhalb von Hönigsberg, diesmal nordseitig, gab es mal einen Schilift im Bereich des "Lechen":
Gehörte der vielleicht zum Roseggerheim? Oder zum Kranzbauer? Herausgefunden habe ich mal wieder nichts im Vorfeld. Also half alles nichts, wir mussten der Sache vor Ort auf den Grund gehen. Eine vorab "im Vorbeigehen" durchgeführte Nachschau hat zuerst einmal nichts ergeben. Die verdächtige Wiese im Bereich der Straße gab keine Hinweise auf einen ehemaligen Lift preis. Beim abendlichen Kartenstudium erkannte ich den Fehler, welcher vor der Karte saß... Ich hatte zu weit östlich gesucht, der Lift müsste westlich des dort verlaufenden Baches gestanden haben. Je nach Karte gibt es den Bach manchmal, manchmal auch wieder nicht. Genauso wie den Lift... Gute Vorbereitung ist alles, oder wie man bei uns sagt: Wer es nicht im Kopf hat, hat es in den Beinen... Also starteten wir einen neuerlichen Versuch am nächsten Tag. Beim Kranzbauer zweigten wir ab von der Straße, folgten einer Forststraße und stiegen dann ein kleines Stück steil zum Fuß einer am Hang gelegenen Wiese auf. Beim Blick nach unten sahen wir dann das:
Bei näherer Betrachtung entpuppte sich das als Kombination mehrerer massiver Fundamente:
Hatte ich angesichts der Größe zuerst noch an die Kohleseilbahn gedacht, welche auch in der Gegend verlief, zeigte sich rasch, dass es hier Skibetrieb gab:
Schneeteller und Schneestangen zur Absperrung machten es eindeutig: Wir hatten die ehemalige Talstation gefunden! Begeisterung machte sich breit und es gab ja offensichtlich noch mehr zu entdecken. Unter einer Abdeckung lugte ein Metallgestell hervor, das irgendwie an einen Schlitten erinnerte. Dazu etliches weiteres Gerümpel, dessen Provenienz sich mir nicht wirklich erschloss. Eventuell sogar Teile des Antriebs?
Weiter geht die Inspektion:
Wir werfen nun einen Blick unter die Abdeckung von der anderen Seite:
Das Metallgestell ist das hintere Ende des Schlittens. Könnte das ein Rettungsschlitten sein?
Auch sonst war wieder jede Menge Gerümpel mit verstaut:
Die Abdeckung liegt auf einer Seite am vordersten Fundament auf:
Ein letzter Blick auf die ehemalige Talstation:
Nun galt es, den Trassenverlauf abzugehen. Ob wir weiter oben auch so viel Glück haben würden? Wir werden sehen...
Oberhalb von Hönigsberg, diesmal nordseitig, gab es mal einen Schilift im Bereich des "Lechen":
Gehörte der vielleicht zum Roseggerheim? Oder zum Kranzbauer? Herausgefunden habe ich mal wieder nichts im Vorfeld. Also half alles nichts, wir mussten der Sache vor Ort auf den Grund gehen. Eine vorab "im Vorbeigehen" durchgeführte Nachschau hat zuerst einmal nichts ergeben. Die verdächtige Wiese im Bereich der Straße gab keine Hinweise auf einen ehemaligen Lift preis. Beim abendlichen Kartenstudium erkannte ich den Fehler, welcher vor der Karte saß... Ich hatte zu weit östlich gesucht, der Lift müsste westlich des dort verlaufenden Baches gestanden haben. Je nach Karte gibt es den Bach manchmal, manchmal auch wieder nicht. Genauso wie den Lift... Gute Vorbereitung ist alles, oder wie man bei uns sagt: Wer es nicht im Kopf hat, hat es in den Beinen... Also starteten wir einen neuerlichen Versuch am nächsten Tag. Beim Kranzbauer zweigten wir ab von der Straße, folgten einer Forststraße und stiegen dann ein kleines Stück steil zum Fuß einer am Hang gelegenen Wiese auf. Beim Blick nach unten sahen wir dann das:
Bei näherer Betrachtung entpuppte sich das als Kombination mehrerer massiver Fundamente:
Hatte ich angesichts der Größe zuerst noch an die Kohleseilbahn gedacht, welche auch in der Gegend verlief, zeigte sich rasch, dass es hier Skibetrieb gab:
Schneeteller und Schneestangen zur Absperrung machten es eindeutig: Wir hatten die ehemalige Talstation gefunden! Begeisterung machte sich breit und es gab ja offensichtlich noch mehr zu entdecken. Unter einer Abdeckung lugte ein Metallgestell hervor, das irgendwie an einen Schlitten erinnerte. Dazu etliches weiteres Gerümpel, dessen Provenienz sich mir nicht wirklich erschloss. Eventuell sogar Teile des Antriebs?
Weiter geht die Inspektion:
Wir werfen nun einen Blick unter die Abdeckung von der anderen Seite:
Das Metallgestell ist das hintere Ende des Schlittens. Könnte das ein Rettungsschlitten sein?
Auch sonst war wieder jede Menge Gerümpel mit verstaut:
Die Abdeckung liegt auf einer Seite am vordersten Fundament auf:
Ein letzter Blick auf die ehemalige Talstation:
Nun galt es, den Trassenverlauf abzugehen. Ob wir weiter oben auch so viel Glück haben würden? Wir werden sehen...
