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Schipisten: Die Kontrollen nehmen zu

Jay

Ruwenzori (5119m)
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Aus die Kleine Zeitung

08.01.2004 06:00


Schipisten: Die Kontrollen nehmen zu

Das Echo auf die Pisten-Security ist vielerorts positiv. Schilift-Betreiber fordern klare rechtliche Absicherung für Kontrollore.

Zufrieden zieht Gerhard Klinger, Geschäftsführer der Weinebene-Schilifte, Bilanz über die ersten Einsatztage der privaten Pisten-Security. Deren Chef Manfred Berger war selbst am Berg. Am häufigsten musste er mit anpacken, wenn Schifahrer aus dem Lift gefallen und sie hinaus auf die Pisten zu leiten waren. Stolz ist er auf einen Erfolg seines Teams auf der Kärntner Gerlitzen. Dort konnte ein nach einem Zusammenstoß Flüchtender gestellt werden.

Im Gespräch. In anderen steirischen Schigebieten hat man sich noch nicht dazu entscheiden können, den Sicherheitsdienst zu engagieren. "Es ist aber ein Thema, über das wir nachdenken", sagen sowohl Johann Roth vom Präbichl als auch Karl Fussi vom Kreischberg.

"Sicherheit ist wichtiger". Nicht aber für Albert Baier von den Planai-Bahnen. "Wir haben schon längst Kontrollore auf den Pisten", erklärt er. Diese überprüfen nicht nur die Gültigkeit der Schipässe, sondern halten auch Pistenrowdys an. Wenn nötig, nehmen sie diesen sogar die Liftkarte ab. Obwohl das rechtlich nicht eindeutig gedeckt sei, wie Baier sagt. "Wir machen das trotzdem, weil die Sicherheit der Kunden wichtiger ist."

Rechtliche Absicherung gefordert. Gerade deswegen fordert Baier als Vertreter der steirischen Seilbahn-Betreiber jetzt Pisten-Verordnungen zur rechtlichen Absicherung. Darin soll auch festgehalten werden, dass eine halbe Stunde nach Betriebsschluss der Lifte die Pisten nicht mehr befahren werden dürfen - schon gar nicht von eifrigen Party-Tigern in den Schihütten. Diese leben bei der letzten Abfahrt besonders gefährlich. Zum einen sind sie meist betrunken, zum anderen sind die Pistengeräte schon wieder unterwegs. "Und die Seile, mit denen die oft gesichert werden, sieht man im Dunkeln nicht", warnt Baier.
 
was soll sein wenn ich mich ggü eines solchen typen einfach weigere seine anweisungen zu befolgen bzw den skipass abzugeben? was soll denn der da machen? der hat ja eigentlich keinerlei rechte mich einzusperren oder ähnliches.
 
kam kurz vor weihnachten bei uns in der schwäbischen zeitung: am fellhorn fahren auch polizisten rum, die vor allem kontrollieren, ob jemand im naturschutzgebiet rumfährt.
 
ich hab das letzte mal auch bei uns das erste mal alpinbullen gesehen kennt ihr schon die neuen schilder respek TIERE? ich weiß nicht ob sie neu sind bei uns auf jeden fall schon irgendwie find ich die kontrollen schon gerecht auf der anderen seite übertrieben
 
Ich finde das etwas übertrieben, wenn man beim Skifahren auch noch kontrolliert wird. Stichprobenartig geht das ja noch, aber nicht großflächig.
 
Diese überprüfen nicht nur die Gültigkeit der Schipässe
...kann ich bestätigen. Hier wird auch gesucht nach Leuten die Ihre Kinder jünger machen...oder Erwachsene die mit Kinderkarten unterwegs sind. 8O
 
@snowboardfreak:

Bei den Alpin"bullen" wird natürlich dann wieder mit 2erlei Maß gemessen. Ich glaub nämlich nicht, dass die im freien Skiraum sprich bei Skitourengehern kontrollieren sondern nur im Skigebiet.

Ich finds halt nur "super", dass die Skitourengeher durch Jungwälder etc. brettern können und als Variantenfahrer wirst an die Pisten "genagelt".

Thomas.
 
Hi-- ich denk mal, es gibt überall solche und solche-- ausgesprochene Tourenfahrer haben ihre Reviere- wo man ohne Jungwälder zu beschädigen ins Tal fahrn kann, aber so Typen, die mit Liften den ganzen Tag in die geschützte Regionen rumbrettern -- muß echt nicht sein-- irgendwie sollte man schon an die Natur und vor allem an das Wild denken-- außerdem sind solche Typen sag ich mal z.Tl auch für Lawinen zuständig.../ das Problem iss halt auch, daß gibts Einheimische, die sich echt auskennen- und irgendwelche Touris, die meine, da können sie so einfach nachfahrn / was oft tagelange Bergwachteinsätze kostet... sogar im Brauneckgebiet, wo die Pisten eher begrenzt sind, hat man schon Leut im Längental gefunden, die meinten da könnt ma so ohne weiteres ins Tal fahrn -- da muß ma aber schon n sehr guter Fahrer sein, daß ma da runter kommt...

ich finde, es macht schon Sinn, daß man sich an die DSV Regeln hält... möcht ja nicht wissen, was so n kompletter Bergwachteinsatz evtl. mit Hubschrauber kostet...
 
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