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Schladming - Planai 18. 10. 09

Am Samstag war ich noch im Sportgeschäft, um mir neue Schischuhe zu kaufen (meine bisherigen waren über 10 Jahre in Verwendung). Gekauft habe ich mir neben den Schuhen auch noch einen Helm und eine neue Schibrille.
Am Sonntag musste ich das Gekaufte auch gleich testen. Die nächsten geöffneten Schigebiete waren die Wurzeralm bzw. die Planai. Obwohl zweitgenanntes Gebiet etwas weiter von Wien entfernt ist, etschied ich mich, Schladming zu besuchen. Wenn ich schon so eine weite Anreise auf mich nehme, dann möchte ich perfekte Pisten, und da hat mich die Planai beim frühen Saisonstart vor zwei Jahren auch schon überzeugt.

Anreise mit PKW von Wien auf üblicher Strecke (A2,S6,A9 bis Liezen, B320 bis Schladming). Rückfahrt genauso. Fahrzeit jeweils ca. 3h 15min.

Wetter: dicht bewölkt, Gipfel im Nebel, Schneefall, ca. -6 bis 0°C im Schigebiet, im Gipfelbereich Wind

Schnee: lt. Homepage 30 - 40cm auf den Pisten

geöffnete Anlagen:
6EUB Planai Sektionen 1 und 2 (1. als Zubringer), 4CLF Burgstallalm
Wartezeiten:
An der Burgstallalm keine, bei der Planai-Mittelstation manchmal doch einige Minuten, die jedoch verhindert werden hätten können, wenn das Personal Restplatzbefüllung organisiert hätte. (Viele Gondeln fuhren nur mit 4 bis 5 Personen)

geöffnete Pisten:
Beide Pisten zum Burgstallalmlift (9 + 9A), sowie eine Piste zur Mittelstation (im oberen Bereich 1, dann 2)

Pistenzustand:
Dem Planai-Team ist nichts vorzuwerfen. Die Pisten waren großartig hergerichtet. Leider kam es in den steileren Abschnitten bald zur Hügelbildung mit eisglatten Stellen dazwischen, die durch die schlechte Sicht eine kleine Herausforderung darstellten.

Sonstiges:
An meinem ersten Tag als Helm-Fahrer habe ich besonders auf die Kopfbedeckung der anderen Wintersportler geachtet und festgestellt, dass die Wollmützenfahrer zur aussterbenden Rasse gehören.
Wie immer um diese Jahreszeit sind viele Trainingsgruppen unterwegs und das Durchschnittstempo auf den Pisten ist allgemein sehr hoch.

Fazit:
Wäre das Wetter besser gewesen, wäre auch der Spass-Faktor höher gewesen.

Fotos:
 

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chr schrieb:
Am Samstag war ich noch im Sportgeschäft, um mir neue Schischuhe zu kaufen (meine bisherigen waren über 10 Jahre in Verwendung). Gekauft habe ich mir neben den Schuhen auch noch einen Helm und eine neue Schibrille.
Am Sonntag musste ich das Gekaufte auch gleich testen. Die nächsten geöffneten Schigebiete waren die Wurzeralm bzw. die Planai. Obwohl zweitgenanntes Gebiet etwas weiter von Wien entfernt ist, etschied ich mich, Schladming zu besuchen. Wenn ich schon so eine weite Anreise auf mich nehme, dann möchte ich perfekte Pisten, und da hat mich die Planai beim frühen Saisonstart vor zwei Jahren auch schon überzeugt.

Anreise mit PKW von Wien auf üblicher Strecke (A2,S6,A9 bis Liezen, B320 bis Schladming). Rückfahrt genauso. Fahrzeit jeweils ca. 3h 15min.

Wetter: dicht bewölkt, Gipfel im Nebel, Schneefall, ca. -6 bis 0°C im Schigebiet, im Gipfelbereich Wind

Schnee: lt. Homepage 30 - 40cm auf den Pisten

geöffnete Anlagen:
6EUB Planai Sektionen 1 und 2 (1. als Zubringer), 4CLF Burgstallalm
Wartezeiten:
An der Burgstallalm keine, bei der Planai-Mittelstation manchmal doch einige Minuten, die jedoch verhindert werden hätten können, wenn das Personal Restplatzbefüllung organisiert hätte. (Viele Gondeln fuhren nur mit 4 bis 5 Personen)

geöffnete Pisten:
Beide Pisten zum Burgstallalmlift (9 + 9A), sowie eine Piste zur Mittelstation (im oberen Bereich 1, dann 2)

Pistenzustand:
Dem Planai-Team ist nichts vorzuwerfen. Die Pisten waren großartig hergerichtet. Leider kam es in den steileren Abschnitten bald zur Hügelbildung mit eisglatten Stellen dazwischen, die durch die schlechte Sicht eine kleine Herausforderung darstellten.

Sonstiges:
An meinem ersten Tag als Helm-Fahrer habe ich besonders auf die Kopfbedeckung der anderen Wintersportler geachtet und festgestellt, dass die Wollmützenfahrer zur aussterbenden Rasse gehören.
Wie immer um diese Jahreszeit sind viele Trainingsgruppen unterwegs und das Durchschnittstempo auf den Pisten ist allgemein sehr hoch.

Fazit:
Wäre das Wetter besser gewesen, wäre auch der Spass-Faktor höher gewesen.

Fotos:
Danke, obwohl ich auch ein bisschen Eifersüchtig bin. Ist jetzt Winter :D :D :D
 
chr schrieb:
An meinem ersten Tag als Helm-Fahrer habe ich besonders auf die Kopfbedeckung der anderen Wintersportler geachtet und festgestellt, dass die Wollmützenfahrer zur aussterbenden Rasse gehören.

Ja, das stimmt schon, ist aber meinen Beobachtungen zufolge durchaus vom besuchten Skigebiet abhängig. Auf der Planai möchte ich ehrlich gesagt an einem „normalen“ Skitag im Winter meinen Helm auch nicht missen… ;-)
 
philipp23 schrieb:
Ja, das stimmt schon, ist aber meinen Beobachtungen zufolge durchaus vom besuchten Skigebiet abhängig.
Vor allem aber auch ist es von der Jahreszeit abhänhig. Im Herbst sind viele Trainingsgruppen und Freaks in hohem Tempo unterwegs. Der gemütliche Familienschilauf beginnt erst zu Weihnachten.
 
chr schrieb:
Vor allem aber auch ist es von der Jahreszeit abhänhig. Im Herbst sind viele Trainingsgruppen und Freaks in hohem Tempo unterwegs. Der gemütliche Familienschilauf beginnt erst zu Weihnachten.

Gemütlich ab Weihnachten? :roll: Die "Freaks", die jetzt unterwegs sind, haben größtenteils ihre Ski ganz gut unter Kontrolle, was für viele Gäste in der Ferienzeit leider nicht zutrifft. Gut, bei den Trainingsgruppen sind immer mal wieder ein paar Leute dabei, die offensichtlich nicht so viel davon halten Rücksicht auf andere zu nehmen, aber generell hätt ich meinen Helm am Sonntag weniger vermisst als an einem Tag in der Hochsaison :wink:
 
schafi schrieb:
Gemütlich ab Weihnachten?
Okay, da habe ich mich falsch ausgedrückt. Mit gemütlich habe ich eher das Durchschnittstempo auf der Piste gemeint, das deutlich geringer ist, wenn Familien, Ungeübte, Kinder,... unterwegs sind. Dass sportliche Fahrer durch das Mehraufkommen an Schifahrern ihr Tempo drosseln müssen, oder zumindest sollten, ergibt sich dadurch auch. Dass sportliche Fahrer diese Situation wieder als ungemütlich bezeichnen verstehe ich auch.
 
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