Gletscherfloh
Fichtelberg (1214,6m)
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Aus dem ORF online (20.10.2007):
Das große Zittern
Die Buchungen liegen etwa in Salzburg 20 Prozent unter dem Vorjahreswert.In der Nacht auf Samstag hat es bis in die Städte hinein geschneit - besonders heftig aber in den Bergen. Wie Balsam wirkt der frühe Wintereinbruch auf die Touristiker.
Aber das große Zittern ist angesichts katastrophaler Buchungslagen noch längst nicht vorbei. "In Salzburg gibt es 20 Prozent weniger Buchungen als im Vorjahr", sagte Thomas Kerschbaum, Sprecher von Landeshauptmann-Stellvertreter Wilfried Haslauer, gegenüber der "Presse".
Bis zu vierzig Prozent Rückgang
Der für den Tourismus zuständige Landespolitiker hat bereits reagiert und eine zusätzliche Million Euro in die Tourismuswerbung gesteckt.
Denn einige Hoteliers werden bereits unruhig. Manche Häuser haben um bis zu 40 Prozent weniger Buchungen als vor einem Jahr.
Schlechte Erfahrung des Vorjahrs
Im Vorjahr konnten die Betriebe der Tourismusbranche ihre Bilanzen trotz des weitgehenden Ausbleibens von Schnee nur dadurch retten, dass die Touristen ihre Betten bereits gebucht hatten und die hohen Stornogebühren nicht zahlen wollten.
Doch nun sind die potenziellen Urlauber - vor allem aus Deutschland - gebrannte Kinder. Die Frage wird sein, ob sie heuer bis zuletzt abwarten oder nicht gleich den Urlaub im fernen Süden buchen.
Endlich wieder billig skifahren?
"Es stimmt, einige Unternehmer im Tourismus sind nervös. Aber es ist noch viel zu früh dafür", sagte Sepp Schellhorn, Präsident der Hoteliervereinigung, gegenüber der "Presse".
Branchenkenner befürchten laut der Zeitung, dass die größte Gefahr für die heurigen Winterbilanzen nicht unbedingt der Schneemangel ist, sondern Preisdumping. Sollte die Zurückhaltung bei den Buchungen anhalten, könne eine Preislawine losgetreten werden.