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Schlechtestes Skigebiet

Pistenbully Ulli

Massada (5m)
Hallo zusammen,

immer wieder gibt es ja Threads über die Lieblingsskigebiete eines jeden. Daher hier mal die gegenteilige Frage:
Was ist in euren Augen das schlechteste Skigebiet bzw. das Skigebiet, wo ihr die schlechtesten Erfahrungen gemacht habt (und warum)?

Bitte die Antworten der anderen nicht bewerten, da es hier logischerweise um rein subjektive Einschätzungen geht ;D
 
Also "schlecht" ist das Skigebiet wahrscheinlich nicht. Aber meine persönlich schlechteste Erfahrung habe ich bisher 2 mal in Berwang gemacht.

Beim ersten mal war ich dort für einen Tag, aufgrund der Schneelage war nur der "Thanellerkarlift" und der "Egghof Sun Jet" geöffnet. Trotz Vorsaison (vor Weihnachten) wurde für diese 2 Lifte der volle Tagespreis genommen. Allgemein die Preispolitik in der gesamten "Zugspitz Arena" halte ich für fragwürdig. In Berwang hatte aber mit Abstand am wenigsten geöffnet in der gesamten Region. Hätte ich nicht den Thanellerkarlift fahren wollen, wäre ich auch nicht nach Berwang!

Beim 2. Besuch war zwar alles geöffnet, jedoch wurden die Pisten nachts teilweise nicht präpariert. Dadurch, dass es geschneit hatte, lag auf den buckeligen Pisten eine 10cm Neuschneeauflage, was das Fahren wirklich schwierig machte. Was mich aber noch mehr gestört hatte ist die mangelhafte Beschilderung sowie die nicht vorhandene Pistenmarkierung. Es gab immer nur ein einziges Schild am Anfang einer Piste. Weder gab es Seitenbegrenzungen noch Beschilderungen für Abzweigungen etc. Bei der damals schlechten Sicht samt der mangelhaften Beschilderungen sowie der nicht präparierten Piste kam es regelmäßig vor, dass man irgendwo neben der Piste "rumgegurkt" ist. In der Hütte haben sich einige Leute darüber beschwert - also ging es nicht nur uns so. Das kenne ich aus keinem einzigen Skigebiet. Das war auch das letzte mal, dass ich dort war und ich werde Berwang voraussichtlich auch nicht mehr besuchen.

Ich habe dort einfach - mehr als in anderen Gebieten der Region - das Gefühl, dass man mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel Geld aus den Taschen der Besucher ziehen will.
 
Bei mir ist es die Zillertal Arena. Haben in Zell am Ziller gewohnt und mussten daher für jeden Meter ins Skigebiet rein irgendwelche völlig überfüllten Verbindungslifte nehmen. Hier hat mir einfach die Variation an Liften von A nach B gefehlt. Bei sowas verliere ich mich - ist mir auch damals bei der Sellaronda sehr gegen den Strich gegangen. Rest der Woche dann in Hintertux gewesen und das war die beste Entscheidung überhaupt.
Da sind mir Gebiete lieber, die nicht so schmal auseinandergezogen sind, sondern auf der Breite ein ordentliches Lift/Pistenangebot haben (SFL, Gurgl, Ischgl).
 
Berwang empfand ich eig. als perfektes Familienskigebiet. Es ist überschaubar mit vielen einfachen Pisten, trotzdem kann man eine Skirunde machen & abgelegene Ecken erkunden.

Ich finde schlechte Erfahrungen ergeben sich entweder durch Unwissenheit bzgl. des Gebiets. Z.b. wenn das Skigebiet sehr klein + niedrig gelegen ist & man wusste dies nicht. Das passiert Usern hier ja eher nicht.
Oder durch zu hohen Erwartungen bzgl. eines großen Skigebiets.

1. Ich hab sehr schlechte Erfahrungen mit den Talabfahrten nach Meribel vor Weihnachten gemacht. Überall sonst in den 3V + Meribel weiter oben (Tougnete 2, Mont Vallon) Traumhafte Bedingungen. In Meribel unten: Aigle mit viel Dreck und vielen Menschen, Martre völlig überfüllt - während sonst kaum jemand war, Combe du Laitelet war geöffnet - KEINE Chance da ohne Erd/Steinkontakt durchzukommen. Mit solchen Zuständen rechnet man nicht. Grade dort stehen wenige oder keine Beschneiung, obwohl diese Pisten zentrale Lebensadern der 3V sind.
2. Zillertal2000: Ich liebe Hochfügen und die Talabfahrt nach Aschau. Der Kaltenbacher Teil ist aber so überfüllt in der Hochsaison, dass man an den diversen Engstellen stets ganz runter bremsen muss. Außerdem bilden sich bei Plusgraden überall ungewöhnlich große Buckel, während auf der schwarzen Skiroute 1000m tiefer nur kleine Haufen liegen (Ich bin Haufenbildung im Mittelgebirge gewöhnt, es war wirklich nicht geil).
 
V4Show schrieb:
Berwang empfand ich eig. als perfektes Familienskigebiet. Es ist überschaubar mit vielen einfachen Pisten, trotzdem kann man eine Skirunde machen & abgelegene Ecken erkunden.

Ich habe ja im Eingangssatz geschrieben, dass es wahrscheinlich kein schlechtes Gebiet ist. Meine Erfahrung dort war aber leider wie beschrieben. Und dass Pisten nicht präpariert und markiert werden ist für mich ein Nogo. Zumal Preis-Leistung meines Erachtens in der gesamten Zugspitzarena (abgesehen vielleicht von den Wettersteinbahnen) nicht mehr stimmt. Familien empfehle ich daher auch andere Orte.
 
Die Frage hatte ich vor etwas über 5 Jahren im "Top-5 Lieblingsskigebiete" Topic schon mal angeschnitten:

tobi27 schrieb:
Dann gibt es noch 6 Gebiete die ich nicht so mag (bzw. die teilweise eigentlich gut wären aber gewisse Punkte abstoßend sind):

6. Fellhorn-Kanzelwand:
Eigentlich ein nettes, abwechslungsreiches Gebiet. Jedoch kontinuierlich völlig überlaufen, Pisten total überfüllt. Die Tage an denen man einigermaßen gut zum fahren kommt beschränken sich auf eine Woche im Jänner und Tage im April, ansonsten schaut es so aus, nämlich zum Kotzen:https://www.directupload.net/file/u/358 ... aw_jpg.htm zudem überhöhter TK Preis (Gott sei Dank in der Saisonkarte) und hohe Parkgebühren, Oberstdorfer Abzockmentalität!

5. Stubaier Gletscher:
Oben ganz nett, unten Chaos pur. Blechlawine in der Früh am Parkplatz, Menschenmassen noch und nöcher, Chaos beim Kartenkauf, fast 40min. anstehen am Zubringer (und das im März). Bis ich oben angekommen war hatte ich eigentlich gar keinen Bock mehr. Ob es nun mit der 3S besser geworden ist weiß ich nicht (müsste mal wieder hin), Pistenpräparation in jedem Kleingebiet mit 25 Jahre alten Pistenraupen besser. Preislich aber aufgrund der Größe noch ok

4. Glungezer:
Einfach nur schade, wie das urige Nostalgie-Naturschneeparadies zum langweiligen, einheitlichen Industriegebiet verkommen ist. Für den gemeinen Innsbrucker Skifahrer wird es Fortschritt sein, mich sehen die garantiert nie wieder :nein: :biggrin:

3. Skilifte Hochlitten:
Wäre eigentlich nach meinem Geschmack, jedoch Preislich völlig überzogen (2 Stunden-Karte 21€ für 3 kurze Schlepper), unter der Woche nur ein Lift in betrieb, dennoch wird der volle Preis verlangt, Stangerlfahrer nehmen alle Pisten ein, als gemeiner Skifahrer muss man sich auf 3m breiten Streifen "vergnügen", absolutes No-Go! Bei meinem Erstbesuch am 01.01.13 war's noch besser

2. Bergbahnen Gunzesried-Ofterschwang:
Völlig überlaufener Idiotenhügel, der besser ins Mittelgebirge als ins Allgäu passen würde. Pisten durchwegs langweilig und überfüllt mit unkontrollierten Anfängern. Damals noch interessant wegen der urigen Liftkette von Gunzesried hoch, inzwischen nur noch stumpfsinniges, spaßbefreites Rumgerutsche. Besser nach Bolsterlang fahren, sportlichere Abfahrten und weniger Deppen auf den Pisten.

1. Ehrwalder Almbahnen
Toppt sogar noch Ofterschwang, ganze unkontrollierte Anfängerkarawanen auf den flachen Pistenautobahnen, war selbst im Jänner unter der Woche gnadenlos überfüllt, TK mit fast 50€ zur kommenden Saison einfach nur preislich völlig überzogen, unpersönliche Abzocke. Der einzige Lichtblick der aus diesem Moloch positiv herausscheint ist der Hochbrandlift samt schönen Pisten an dem es ruhig war und das Essen unten in dem Restaurant an der Talstation.

Würde ich so heute auch noch unterschreiben. Fellhorn/Kanzelwand fahre ich unter der Woche mal recht gerne wenn es nicht ganz so voll ist, Überfüllung am Wochenende und die teuren Preise (in meinem Fall zum Glück Saisonkarte) sind aber weiterhin große Negativpunkte. Selbiges bezüglich Überfüllung am Wochenende und Preise gilt auch für Mellau/Damüls und Warth/Schröcken.

Platz 1 würde ich durch die unverschämte Preispolitik inzwischen auf die ganze Zugspitzarena ausweiten, 68€ für die Tageskarte sind einfach total gesponnen.

Viele Grüße
 
Meine bisher schlechtesten Erfahrungen habe ich in folgenden Gebieten gemacht:

- Saalbach: Mitarbeiter an der Kasse behauptete auf Nachfrage, dass die Pisten im oberen Bereich (es hatte in der Nacht davor etwas geregnet, Anfang März 2017) sehr gut zu fahren seien. Tatsächlich aber stand das Wasser zwischen Mulden und Buckeln auf der Piste. Normales Skifahren war nicht möglich. Erst nach Protest und Androhung weiterer Maßnahmen wurde der Preis für den Skipass erstattet. Klar, für einen solchen Mitarbeiter kann dann Skigebiet nichts, wohl aber die Bergbahnen, die solche Personen anstellen.
- Damüls: Skigebiet war trotz wenig Naturschnee (alles Kunstschnee) Anfang Dezember 2023 geöffnet. Pistenbeschaffenheit katastrophal, ruppig, eisig, teilweise Löcher in den Pisten, teilweise laufenden Schneekanonen während des Pistenbetriebs. Normalpreis für den Skipass unter diesen Umständen nicht mal im Ansatz zu rechtfertigen. (Verbindung mit Mellau war aufgrund von Schneemangel nicht geöffnet). In der Hochsaison gibt es aus meiner Sicht zwei chronisch neuralgische Punkte, die einem die Laune verderben: 1. Die Engstelle ca. 100-200m nach dem Tunnel, wo es auf roter Piste zurück Richtung Mellau geht. 2. Der Talstationsbereich rund um die UGA 4KSB. Hier stehen die Leute in einem riesengroßen Bogen, teilweise bergauf bis weit zurück auf die Piste.
- Silvretta Montafon: An Schönwetterwochenenden und in der Ferienzeit komplett überlaufen. Pistenpräparierung nach meiner Erfahrung unterdurchschnittlich (letztmals 2019 besucht).
- Stubaier Gletscher: Pistenpräparierung für ein Gebiet in dieser Höhenlage für mich unterirdisch (wurde hier schon genannt, letztmals im Februar 2022 besucht)
- Nauders: Im Vergleich zu anderen Skigebieten in der Region (z.B. Schöneben) bei ähnlicher Schneelage nach meinem Empfinden (besucht im Februar 2024) sehr schlechte Pistenpräparierung.
- Klosters: Piste nach Küblis war geöffnet. Am Abzweig bei Schifer keine Absperrung oder Warntafel bzgl. Schneelage. Im unteren Bereich nur noch Dreck, teilweise musste man die Ski abschnallen und längere Strecken zu Fuß gehen. Ich verlor damals mehr als 1 Std, bis ich dann endlich die Bahnstation der Rätischen Bahn erreicht hatte. Das war glaube ich 2018 oder 2019.
 
Genauso wie bei der Wahl eines "besten" Skigebiets, gibt es bei der negativen Skala diverse Interpretationen. Ich interpretiere das einerseits anhand der Qualität, die man dort geboten bekommt (Aufstiegshilfen, Präparierung, Pistenbuild), wobei man stets die Möglichkeiten der Skigebiete berücksichtigen sollte (bspw. die Höhen- und Hanglage). Der andere Faktor sind die Umstände, die ein Besuch unweigerlich mit sich bringt (Skipasspreis, Kosten für An- und Abreise, Parkgebühren, Andrang, Erreichbarkeit, Hütten etc.).

Nach der Gegenüberstellung aller Punkte kommen bei mir persönlich ein Skigebiet besonders schlecht weg: Der große Arber. Insgesamt vier Mal habe ich es probiert, mir das Gebiet "schönzufahren" (2023, 2024, 2x 2025). Der Andrang an Wochenenden in der Hochsaison verdirbt einem den Spaß am Skifahren. Doch auch abseits dessen, hab ich noch nie eine richtig gute Pistenqualität dort erlebt. Die Hütten sind maximal solala. Einzig die modernen Aufstiegshilfen sind ein Pluspunkt.

Ebenso werde ich mit dem Stubaier Gletscher (Besuche 2022 und 2024) und der Axamer Lizum (Besuche 2007, 2008, 2022 und 2024) nicht warm. Aber das hat wohl eher was mit den individuellen Vorlieben zu tun. :lol:

Edit: Jahreszahlen wie von phifue gewünscht hinzugefügt.
 
Es wäre gut wenn man jeweils zu den Skigebieten eine ungefähre Jahreszahl schreibt. Teilweise kann sich ja z.B. an der Präperierung ja schon was ändern.
 
- Saalbach: Mitarbeiter an der Kasse behauptete auf Nachfrage, dass die Pisten im oberen Bereich (es hatte in der Nacht davor etwas geregnet, Anfang März 2017) sehr gut zu fahren seien. Tatsächlich aber stand das Wasser zwischen Mulden und Buckeln auf der Piste. Normales Skifahren war nicht möglich.

So einen Blödsinn habe ich überhaupt noch nie gehört. :lol:
 
Tommyski schrieb:
- Saalbach: Mitarbeiter an der Kasse behauptete auf Nachfrage, dass die Pisten im oberen Bereich (es hatte in der Nacht davor etwas geregnet, Anfang März 2017) sehr gut zu fahren seien. Tatsächlich aber stand das Wasser zwischen Mulden und Buckeln auf der Piste. Normales Skifahren war nicht möglich. Erst nach Protest und Androhung weiterer Maßnahmen wurde der Preis für den Skipass erstattet. Klar, für einen solchen Mitarbeiter kann dann Skigebiet nichts, wohl aber die Bergbahnen, die solche Personen anstellen.

Will dir deine negative Erfahrung nicht absprechen, aber kanns sein dass du dich mit der Zeitangabe täuscht? War zur selben Zeit im Skicircus untwerwegs und konnte auf keinen Fotos auch nur ansatzweise solche Zustände finden, bzw. mich daran erinnern?!
Weißt du noch wo du unterwegs warst? Also welche Bereiche.

Dass Wasser zwischen den Sulz-Haufen stände, wäre mir aber in meiner ganzen Skikarriere noch nicht passiert :surprised:
 
Schurlrocks schrieb:
Tommyski schrieb:
- Saalbach: Mitarbeiter an der Kasse behauptete auf Nachfrage, dass die Pisten im oberen Bereich (es hatte in der Nacht davor etwas geregnet, Anfang März 2017) sehr gut zu fahren seien. Tatsächlich aber stand das Wasser zwischen Mulden und Buckeln auf der Piste. Normales Skifahren war nicht möglich. Erst nach Protest und Androhung weiterer Maßnahmen wurde der Preis für den Skipass erstattet. Klar, für einen solchen Mitarbeiter kann dann Skigebiet nichts, wohl aber die Bergbahnen, die solche Personen anstellen.

Will dir deine negative Erfahrung nicht absprechen, aber kanns sein dass du dich mit der Zeitangabe täuscht? War zur selben Zeit im Skicircus untwerwegs und konnte auf keinen Fotos auch nur ansatzweise solche Zustände finden, bzw. mich daran erinnern?!
Weißt du noch wo du unterwegs warst? Also welche Bereiche.

Dass Wasser zwischen den Sulz-Haufen stände, wäre mir aber in meiner ganzen Skikarriere noch nicht passiert :surprised:

Stehendes Wasser auf einem halbwegs steilen Hang? Nein, das hatte ich in 50 Jahren noch nie, auch nicht bei frühsommerlichen Temperaturen kombiniert mit Gewitterregen.

Ansonsten: Der Mitarbeiter an der Kasse ist normalerweise nicht vor Betriebsbeginn zur "Inspektion" oben. Vielleicht fährt er auch gar nicht Ski. Wenn man ihm nicht sagt dass es grenzwertig ist kann er das auch nicht weitergeben.
 
Pistenbully Ulli schrieb:
Bei mir ist es die Zillertal Arena. Haben in Zell am Ziller gewohnt und mussten daher für jeden Meter ins Skigebiet rein irgendwelche völlig überfüllten Verbindungslifte nehmen. Hier hat mir einfach die Variation an Liften von A nach B gefehlt. Da sind mir Gebiete lieber, die nicht so schmal auseinandergezogen sind, sondern auf der Breite ein ordentliches Lift/Pistenangebot haben (SFL, Gurgl, Ischgl).

Genau dafür liebe ich die Zillertal Arena.
Man kann schön im Skigebiet umher reisen und hat viel Abwechselung. Jedes Teilgebiet hat zudem Variationen. Man muss nicht umher reisen, Gerlos, Königsleiten, Hochkrimml oder Zell. Eigentlich hat nur Gerlos etwas fehlende Variation.
SFL hat hier sogar eine gewisse Ähnlichkeit. SFL hat mehr Variationen pro Teil-Gebiet und die Zillertal Arena ist etws weitläufiger.

Ich bin dagagen überhaupt keine Freund von Gebieten, wo unzählige Lifte an ein Bergrücken oder an eine Talseite geklatscht wurden.
 
Tommyski schrieb:
- Nauders: Im Vergleich zu anderen Skigebieten in der Region (z.B. Schöneben) bei ähnlicher Schneelage nach meinem Empfinden (besucht im Februar 2024) sehr schlechte Pistenpräparierung.

Sowas kann man glaube ich fast überall erleben und eben mal Glück und mal Pech haben.
Selbst zum Saisonende im April fand ich bei meinen Besuchen die Pisten in Nauders immer ganz brauchbar. Ich stimme dir aber zu, dass Schöneben dem Namen entsprechend fast immer die ebeneren Pisten hat.
 
Arosa: mehrere 4er Gondeln und 4er-Sessel als Verbindungslifte (obwohl hohes Besucheraufkommen), gefühlt alle Lifte BJ vor 1990, Tageskarte kostet über 90 €, das alles passt für mich überhaupt nicht zusammen
 
Ganz klar Flachau. Da wurden wir letzte Saison leider von ein paar Deutschen schlimm beschimpft und die wurden dann auch noch gewalttätig.
 
Finde die Fragestellung etwas schwierig. Schlechte Erfahrungen kann man überall machen! (Beispiele von mir: Skistöcke geklaut, umgefahren worden, schlechtes Wetter,…)
Auf Basis schlechter Erfahrungen wird die Liste sehr willkürlich. Vielleicht willst Du konkretisieren was Du wissen willst @Pistenbully Ulli ?

Ich würde eher dafür plädieren, die Skigebiete an sich zu bewerten, auf Basis Erschließung, Topographie, Anlagen, etc.

Meine „Nicht-Favoriten“
- Bichlbach-Berwang: kurze Lifte, flache Pisten, viele Ziehwege, v.a. vom und zum Rastkopf - nix für mich!
- Sölden: Skifahrerisch wird es seinem Status als eines der bekanntesten Skigebiete in AT niemals gerecht. Das Golden Gate ist eher Verbindungsstrecke als Skigenuss, ansonsten bietet Sölden wenig Abwechslung für diese Preise und Skigebietsgrösse. Viele parallele Pisten sind de facto ein ultrabreiter Hang (Rettenbach, Tiefenbach, Gigijoch), da kann man zwar gut carven, aber mehr auch nicht. Gurgl ist um Welten besser!
- Fellhorn / Kanzelwand: kurze Lifte, wenig Abwechslung (mal abgesehen von der Talabfahrt Kanzelwand, die jedoch auch streckenweise recht langweilig ist), vollstes Skigebiet überhaupt
- Oberjoch: ein Hang, viele parallele Lifte, Querfahrten zum Hin- und Herkommen, man sieht von überall dasselbe - ganz und gar nicht meins
 
Interessante Fragestellung. Habe mir tatsächlich erst vor paar Tagen die Frage gestellt, wo ich nie wieder hin möchte:
Hoch-Ybrig im Zürcher Einzugsgebiet.

Die letzten beiden Skitage von meinen drei Besuchen jeweils einen Großkampftag erwischt. Übervolle und kurze Pisten und bei der Heimfahrt längerer Stau bis man auf die Autobahn kommt. Horror.

Trotz Skisafari und netten Talabfahrten möchte ich da nie wieder hin und möchte auch daran erinnert werden.

Aber ansonsten sehr spannend. Silvretta Montafon und Mellau Damüls ist sicher auch sehr anstrengend an Großkampftagen, aber für beide Skigebiete habe ich mir eine Strategie entwickelt um hier den Menschenmassen aus dem Weg zu gehen. Reicht aber dann auch max. ein Besuch pro Saison.
 
Jeroen_Ski schrieb:
Ganz klar Flachau. Da wurden wir letzte Saison leider von ein paar Deutschen schlimm beschimpft und die wurden dann auch noch gewalttätig.

Aber was hat das mit dem Skigebiet zu tun?
Sowas kann doch überall passieren.

Vergleichen geht eigentlich nur sinnvoll, wenn man alle Skigebiete bei annähernd gleichen Rahmenbedingungen z.b. jeweils an perfekten Tagen, also bei schönen Wetter, Toppiste und wenig Andrang einbezieht.
Alles andere verzehrt doch das Bild. Da reicht es schon wenn ich an dem Tag irgendein blödes Erlebnis hatte was aber die komplette Stimmung drückt. Verschlafen, Ausrüstung vergessen, Streit mit Skifahrern, Parkrempler, etc
 
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