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Schnalstaler Gletscher - 02.11.2016

Zwei Tage nach meinem Saisonauftakt in Sulden war ich am Schnalstaler Gletscher. In der Vergangenheit habe ich im Alpinforum öfters geschrieben, dass in Allerheiligen Sulden gegenüber dem Schnalstal die Nase vorn hat. Nun, heuer war es anders. Zwar gilt nach wie vor, dass Sulden zu dieser Jahreszeit die längeren Abfahrten hat und prinzipiell abwechslungsreicher ist, aber die Schneebedingungen waren am Schnalstaler Gletscher diesmal eindeutig besser. Das Skigebiet profitierte davon, dass sich fast der gesamte geöffnete Bereich im Gletscherbereich befindet, wo die geringe Naturschneeauflage für gute Pistenverhältnisse ausreicht.
Geöffnet war das übliche für diese Jahreszeit: Skibetrieb war en der 4SB Grawand, den Finailliften und der 3SB Gletschersee.






Blick zur Ortlergruppe



Saldur- und Lagaunspitze



Weißkugel



Gipfel Im Hinteren Eis sowie Bereich der Hintereissesselbahn



Die Hauptpiste für Touristen an der Grawand



An den Finailliften



Blick von den Finailliften zur Bergstation Gletschersee und Talstation Grawand. Dahinter die Weißkugel



umgekehrter Blick von der Bergstation Gletschersee zu den Finailliften















Breite Piste zwischen Finail-Talstation und Gletschersee-Talstation



Der See, der den Gletschersee-Sesselbahnen den Namen gibt.
 
Danke für die tollen Bilder!

Wurden die Schlepplifte am Gletscher verkürzt oder wurde noch der "Sommereinstieg" genutzt? Auf dem Satellitenbild sieht es so aus, als ob die noch einige Masten weiter runter gingen.
 
Ja, der Schlepplift wurde verkürzt. Im Februar 2012 gab es ihn noch in der gesamten Länge, im Herbst 2014 habe ich ihn das erste Mal in seiner jetzigen Länge erlebt. Also muss die Verkürzung irgendwann zwischen 2012 und 2014 erfolgt sein. Die Verkürzung sehe ich nicht als Nachteil, da wegen ihr die Fahrzeit am Schlepper nur noch akzeptable 6 Minuten beträgt.
Inzwischen steht steht der Schlepper auch vollständig auf italienischem Staatsgebiet, während früher die Talstation in Österreich stand.
 
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