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genau!wäre doch mal ein Topic wert?
Kannst du mir bitte mal sagen, in welchen Skigebiet du ohne Pistenpolizei und Verkehrsregelung nicht klargekommen bist? Bitte, ich möchte es wirklich gerne wissen. Nachdem ich schon Ischgl, Sölden, Arlberg, Flachau, Kronplatz und 3V in der Hauptsaison kennengelernt habe und nirgends solche Verhältnisse vorgefunden habe, bin ich eben neugierig. Veilleicht leben wir in paralellen Welten?in einem Gebiet, in dem aufgrund der modernen Anlagen zwar keine Wartezeiten mehr an den Liften sind, Du aber auf der Piste ohne Pistenpolizei und Verkehrsregelung nicht mehr klarkommst
risiko warmes wetter
Jetzt beschneien ist ein Pokerspiel
Viele Skigebietsbetreiber stellen sich zurzeit die Frage nach der Beschneiung. Etliche haben in den letzten Tagen beschneit, andere warten noch ab und fürchten warmes Wetter. In jedem Fall steht viel Geld auf dem Spiel.
15.000 Euro für 24 Stunden Beschneiung
Während im Alpbachtal zurzeit noch alle Schneekanonen still stehen, produzieren im Skigebiet Hochzillertal nur wenige Kilometer weiter 100 Schneekanonen seit Tagen Tonnen von Schnee.
Den Alpbachern ist das Risiko, Wochen vor Saisonstart schon zu beschneien zu hoch, sagt Betriebsleiter Walter Casotti gegenüber ORF Radio Tirol. Die Beschneiung koste in 24 Stunden 15.000 Euro.
Den Verantwortlichen des Skigebiets Hochzillertal ist das Risiko, dass der teure Schnee nochmals schmilzt natürlich bewusst, sagt Rudi Hirschhuber, der technische Leiter. Aber man schätze das Risiko, Anfang Dezember keinen Schnee zu haben, größer ein.
Vergleich mit Versicherungsprämie
Wackelnder Saisonstart einerseits, geschmolzener sündteurer Kunstschnee andererseits, das risikoreiche Lotteriespiel der Skigebiete kennt Beschneiungs- und Seilbahnexperte Robert Steinwander seit vielen Jahren.
Er zieht einen praktischen Vergleich: Es sei wie bei einer Versicherungsprämie. Man müsse sie immer bezahlen, auch wenn man nicht wisse, ob sie etwas bringe.
Experte rät zu Beschneiung
Wie im Falle von Versicherungen rät Beschneiungsexperte Steinwander daher zum frühzeitigen Beschneien. Kunstschnee vertrage kurzzeitig auch höhere Temperaturen, da es sich um zerrissene kleine Eiskristalle handle und nicht um Schneeflocken, wie sie von oben kommen.
Sinnvoll sei es aber, den Schnee noch nicht zu verteilen, sondern große Schneedepots aufzutürmen, erklärt Robert Steinwander. Schneedepots vertragen sogar Regen. Auch wenn nach einem warmen Regen die Schneequalität nicht mehr optimal sei, tauge sie doch noch als Unterlage.
Hauptrisiko: Starker Föhneinbruch
Das größte Risiko für die Skigebiete sei eine längere Föhnperiode mit warmem Wind auch während der Nacht. Das könnte tatsächlich bedeuten, dass der teure Kunstschnee vor Saisonstart als Wasser über die Piste fließt. Die Entscheidung, Wochen vor Saisonstart zu beschneien, bleibt ein risikoreiches Pokerspiel.
miki schrieb:@Stani: woher hast du die Infos von den offnen Pisten auf der Reiteralm? Auf der HP konnte ich keine Details finden?
Dank unserer neuen Beschneiungsanlage startet der Hauser Kaibling ab 18./19. November in die neue Wintersaison. Durchgehender Skibetrieb ab 25. November
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