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Schneelöcher

Und wieder ein Winter,der die Theorie immer weiter verfestigt,dass niedrig gelegene Schneelöcher im Zuge der Klimaerwärmung und der damit einhergehenden steigenden Schnee(fall)Grenze immer mehr,naja,vom Winter gemieden werden.Schade.
 
Ich glaube, man darf nicht zu sehr von den letzten beiden Wintern ausgehen. Die waren zwar, wie eigentlich alle der letzten Jahre, in Summe zu warm. (Wobei ich beide gerade im Januar und Februar ggü. den Vorjahren als eher kalt empfunden habe)

Aber vor allem waren sie extrem zu trocken. Echten Nordstau hat es bspw. nie gegeben.

Aber die niedrigen Gebiete unter 1000 oder 1200 Meter werden es schon schwer haben. Ich fahr häufig in Kirchdorf oder am Walchsee vorbei. Da isch over....
 
Ich empfand mit die letzten 6 bis 7 Jahre generell sehr mau.Vorher wars immer so ein auf und ab,und grösse oder okaye.Schneemengen gab's öfter oder 40 bis 50 cm blieben wenigstens auch mal zuverlässig im Tal liegen.und nun hat der Anstieg der temperatur-/Schneegrenze wohl die Gegend um bspws Reit im Winkl oder Fieberbrunn erreicht,so,dass es sehr wackelig wird mittlerweile
 
Eine gute Indikation für Schneelöcher sind die mittleren jährlichen Niederschlagsmengen. Viel Niederschlag = viel Schnee. Da gibt es kleinräumig erstaunliche Unterschiede. Im Internet findet man dazu ein paar Karten. Im wesentlichen erkennt man schon die ohnehin bekannten "Schneelöcher".

Hier mal eine Karte für Österreich:


Rr-ann zamg
Hiebl J., Frei C. (2018): Daily precipitation grids for Austria since 1961—development and evaluation of a spatial dataset for hydro-climatic monitoring and modelling. Theoretical and Applied Climatology 132, 327–345, doi:10.1007/s00704-017-2093-x, Attribution, via Wikimedia Commons

Das gleiche für Bayern mit angrenzendem Ausland gibt es zum Beispiel hier: https://diercke.de/content/bayern-niederschlge-im-jahr-978-3-14-100942-2-17-5-1

Besser wären diese Darstellungen, wenn sie auf die Winterniederschläge beschränkt wären, idealer Weise auch nur in fester Form. Ich vermute aber das im alpinen Bereich die jährlichen Gesamtniederschläge mit den Winterniederschlägen gut korrelieren.
 
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