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Schneeproduktion und Energiesparen in Carezza

Das ist doch mal ein angenehm neutraler Artikel, der schön beschreibt, wie Schneemanagement heute wirtschaftlich und ökologisch betrieben werden kann. Diese pragmatische und nüchtern abwägende Sicht gefällt mir!

Es zeigt auch sehr schön, warum eine maximale Beschneiung im November Sinn machen kann und nicht pro-forma zu verteufeln ist.
 
Der eisath ist natürlich ein Cleverle. Und das Skigebiet nicht sehr hoch ausgelastet.
Die Zeit zum Beschneien hat er jetzt ja, außerdem liegen eh 20-50 cm Neuschnee.
Er kann sich auf eine gute Saison freuen.


Gruß!
der Joe
 
Mehr Artikel dieser Sachlichkeit wären schön in der Medienlandschaft.
Unerwähnt bleibt, dass Herr Eisath der ausgeschiedene Gründer von TechnoAlpin ist. Von daher dürfte er den Schneekanonen besonders positiv gegenüber stehen :wink:

Die Maßnahmen wie Pisten mit gleichbleibender Breite zu präparieren und auf eine einheitliche Schneehöhe zu achten ergeben durchaus Sinn für den Durchschnittsskifahrer. Schön, wenn Beschneiungspotential optimiert wird und damit auch die ökologischen Folgen der Beschneiung minimiert werden, denn der Stromverbrauch ist echt hoch.
 
Andererseits: Wenn Pisten auf einheitliche Breite präpariert werden unter Verzicht auf Präparation von Ausbuchtungen und ähnliches, verlieren sie einen Teil ihres individuellen Charakters.
 
Seh ich an sich auch so, eigentlich mag ich die verschlungenen Nicht-Autobahnen mit vielen Wellen und Kuppen deutlich lieber...

Aber zum Thema hier bzw. was aus der Vergangenheit. Ich erinner mich noch gut an Carezza als Kind bzw. Jugendlicher, ich war wohl so 12 Jahre alt. Da ich eher klein war hatte ich natürlich nicht so den Riesenüberblick, fahr aber dennoch in jugendlichem Leichtsinn relativ schnell auf eine Kante zu um drüber zu springen. Ich meine, das war auf der Tscheinpiste. Das blöde war aber: hinter der Kante war auf meiner Pistenseite nur Gras - und Bremsen vor der Kante war natürlich nicht mehr möglich. Nach dem Sprung schon: nämlich auf dem Gras, was sehr schmerzhaft war...

Und ja: seitdem weiß ich natürlich, dass man auf Kanten und Kuppen nicht zu schnell zufährt, außer man weiß, dass sich Schnee sowie keine Personen oder andere Hinternisse dahinter befinden - wobei ich damals letzteres schon beachtet hatte, da die Piste sehr flach ist, dann ganz kurz ne steilere Kuppe und danach wieder flach, d.h. ich konnte zumindest Personen sehen, die hinter der Kuppe hätten sein können. In diesem Fall hätte ich mich auf jeden Fall sehr über eine Piste gefreut, die überall ausreichend Schnee hat... ;-)
 
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