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Schnellste Seilbahn der Welt...

PHB schrieb:
@ ATV: nun stell dir mal vor (rein theoretisch), dass die Bemsverzögerung bei einem NHSB 18 Meter pro Sekunde im quadrat beträgt.

Witz jetzt verstanden?!

In der Theorie ist alles zulässig.
 
Dann drehen wir den Spieß doch mal um. Überleg dir mal wie lange es dauert bis eine 18m/s Bahn bei -1m/s² braucht bis sie steht. Wenn da was beim Einsteigen schief geht brauchst du die Bahn garnicht stoppen, weil bis sie steht ist es eh schon zu spät. Oder was passiert, wenn einer oben nicht raus kommt und um die Umlenkscheibe fährt (mir selbst als Kind schon passiert), da zerbröselt es dich aber ganzschön.
@ATV: Mit den 6er SBs kannst du Recht haben, aber meines Wissens sind die (zugegeben seltenen) fixen Haubenbahnen auch langsamer als die ohne.
 
PHB schrieb:
In der Theorie ist alles zulässig.
In der theorie sieht das dann so aus:
Beschleunigung.JPG



Seilbahnjunkie schrieb:
aber meines Wissens sind die (zugegeben seltenen) fixen Haubenbahnen auch langsamer als die ohne.
Könnte das nicht daran liegen, dass ie Hauben bei der Stationsdurchfahrt geöffnet werden müssen?? Ausschwingen können die Sessel ja nicht da sie um das Umlenkrad zwangsgeführt sind.
Oder muss ich Dir die Zentrifugalkraft auch noch ausrechnen? Was für eine Massenannahme für einen 4er oder 6er Sessel nimmst Du? Spurweite?
 
Kris schrieb:
(ADA) "In Kürze werden fixe Sessel an die Versuchsbahn montiert. Ziel des umfangreichen Interreg Kooperationsprogramms ist der Nachweis, dass es an und für sich keiner kostenmäßig nachteiligen KSB Technologie bedarf, um Kundenwüsche der Fahrgäste optimal befriedigen zu können. Vielmehr übernimmt hier ein entsprechend konzipiertes Förderband die Beschleunigung der Fahrgäste auf zunächst maximal 5m/s was in etwa der Geschwindigkeit von modernen Bahnen mit "betrieblich lösbaren Klemmen" entspricht. Eine Weltneuheit stellt das Absteigeförderband an der Bergstation dar, welches die Fahrgäste sicher entschleunigt und somit gefährlichen Stürzen des Skisportlers beim Absteigen vom Sessel vorbeugt. Durch die Schnellseiltechnologie sollen neue Märkte erschlossen werden, insbesondere finanzschwache Kleinskigebiete erhalten somit Zugang zu kostengünstigen Aufstiegsanlagen zur Attraktivitätssteigerung "

Bis 2013 soll die behördliche Zulassung für den Kanton Uri vorliegen, alsdann wird eine EU-weite Zulassung angestrebt."
Grandios!
 
In irgendeinem Fachmagazin für Seilbahnen gab es doch mal vor Jahren zum Thema Geschwindigkeit von Seilbahnen ein Artikel.
 
Neu ist die Sache von schnellen fixen Sesselbahnen zudem eigentlich nicht. In den 1970ern dachte sich Städeli ein Beschleunigungssystem für Skifahrer aus. Bei diesem rücken Skifahrer bei der Einstiegsstelle bis auf einen aus Rollen bestehenden "Teppich" vor, über den sie dann von hinten durch einen gepolsterten Bügel beschleunigt würden. Städeli nannte das System "Rollstart", ....ATV wird die alten ISR's kennen, realisiert wurde das System wohl nie.
 
Naja möglich ist viel. Die grösste Herausforderung für einen Seilbahnbauer ist es nachwievor: "wie umgehe ich die geltenden Vorschriften?"
In den Richtlininen steht fixer 4er maximal 2m/s wie kann ich das umgehen?? klaro ich bringe den Skifahrer auf 0.3m/s und kann so mit der Differenz die +2m/s auf 2,3m/s erhöhen.... :wink:
In selbiges Kapitel gehören Fangbremsenlose Bahnen, Bahnen in steilem Gelände ohne Bergebahn oder diese tollen Gruppenpendelbahnen. :lol:
 
Ich halt die Ausstiegsförderbandidee für ein Gerücht denn wie will man technisch damit die Passagiere zuerst vom Sessel wegbekommen um sie nachher zu entschleunigen. Außerdem denk ich mit Grauen an einen eventuell auftretenden Defekt eines Bandes...:!:

Wenn dann wär das nur mit einem abschüssigen Ausstieg möglich auf den nach Verlassen des Austtiegsbereiches ein "Bremshügel" folgte.
 
Warum beim Ausstieg entschleunigen? Gleich mit der vollen Geschwindigkeit der SB auf die Piste fahren ist doch viel besser :mrgreen:

Wäre die höhere Geschwindigkeit bei kuppelbaren Bahnen nicht besser angelegt? Ich denke mal solche Be-/Entschleunigungsförderbänder bei dieser Geschwindigkeit dürften sehr lang werden um auch wackligen Skifahrern ein gefahrloses Zu- und Aussteigen zu ermöglichen. Da dürfte eine Kuppel-Station kompakter sein in der Bauweise.
Ich persönlich sehe die Anlage als Testanlage für neue Seilkreationen. Ist es nicht so, um so schneller das Seil um so größer muss der Durchmesser der Seilscheibe sein? Da sonst das Seil das nicht auf dauer mitmacht? Und an dieser Anlage erprobt Fatzer nun irgendein neues Wunderseil.
 
Die Stationen werden einfach viel Länger. Musst mal die Station in Laax anschauen, die ist fast Doppelt so lang wie die 5 Meter Bahn. :lol:
 
ATV schrieb:
Die Stationen werden einfach viel Länger. Musst mal die Station in Laax anschauen, die ist fast Doppelt so lang wie die 5 Meter Bahn. :lol:

Ja mir ist schon klar das dann die Stationen länger werden. Aber ich denke nunmal das man mit einem Förderband nicht so schnell beschleunigen/abbremsen kann wie mit den bisher bekannten Förderer.

Das mit Laax werde ich mir am Wochenende dann mal genauer anschauen.
 
<div style="font-weight: ganzkleinlaut"> Äh, also, uhm. Glaube die ADA Meldung war ein Fake aus kris ketzerischer Hand... wie Petz richtig gesehen hat, wird das nichts mit dem Entschleunigungsband....:-)
Auaaua..bitte. bitte bitte nicht so feste einschlagen... </div>
 
@Kris, keine Sorge - Petz bleibt schon friedlich...:lach:
Whistlercarver schrieb:
Ich denke mal solche Be-/Entschleunigungsförderbänder bei dieser Geschwindigkeit dürften sehr lang werden um auch wackligen Skifahrern ein gefahrloses Zu- und Aussteigen zu ermöglichen.
Das wäre rein theoretisch - technisch schon mit Förderbandtechnik nicht machbar weil man dafür mehrere Bänder mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten bräuchte um die Passagiere stufenweise auf die benötigte Geschwindigkeit zu bringen. Nachdem jeder Übergang zwischen, mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten laufenden Bändern Sturzgefahr mit Verletzungsrisken bedeutete, würde das von einer Abnahmebehörde sicherlich nie genehmigt wenn man dabei ins Kalkül zieht, wieviele unerfahrene Schifahrer es schon bei den Einstiegsbändern fixer Sesellifte "stingelt".
Wenn man die, sturzbedingt zu erwarteten Stillstandszeiten einer solchen Bahn einrechnete, reichte an der Stelle dann vermutlich eine fixe 2 - SB um auf dieselbe resultative Förderleistung zu kommen...:wink:
 
Wieso? Man macht es, wenn man es macht, so wie bei den Funitels GB II und III. Da werden die Kabinen auch Be- und Entschleunigt, wo bei sich die Reifen alle gleich schnell drehen.
Sie werden dann von einem Motor, der über einen Frequenzumrichter angesteuert wird, hoch und runter gefahren.


Und das gleiche kann man auch mit einem Förderband machen.
Das Förderband läuft langsam bis alle Personen auf dem Band stehen. Dann wird das Band hochbeschleunigt auf Seilgeschwindigkeit und dann kommt der Sessel von hinten und man setzt sich rein und wird befördert.
:-)
 
Dürfte schon aufgrund der Sesselfolgezeit mit einem geschwindigkeitsvariablen Band nicht machbar sein zumindest wenn man eine, einer KSB entsprechenden Förderleistung erreichen will.
Außerdem möcht ich mir lieber nicht vorstellen was bei einem Förderbandschaden im ungünstigen Falle medial los wäre weil dies bei ner 6SB zumindest 12 Allerwertestenbacken in schönsten Regenbogenfarben zur Folge hätte.
 
Blödsinniger Werbespruch. Eine gespleisste Seilschlaufe ist noch lange keine Seilbahn.

Seilzugvorrichtungens gibt's auch für 200 km/h (siehe Kingda Ka usw.) und 18 m/s sind schon lange Stand der Technik bei Schachtwinden im Bergbau (siehe Beispiel hier, 18 m/s, 31 t Nutzlast, ca. 12'800 kW Antriebsleistung, [URL=http://www.siemag-tecberg.com/...ml/files/img/downloads/ti_south-deep_d_TB.pdf). Standseilbahnen sowie stützenlo...echnisch gesehen problemlos für 20 m/s bauen.
 
Was die SSB betrifft, da dürften wohl die Rettungsbahnen in den schweizer Staumauern die Nase vorn haben.
Irgendwo gab es hier mal Bilder von einer Rettungsbahn Grimselnollen.
Dresdner
 
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