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Schweiz: Tourismus im Aufwind

snowflat

Teammitglied
Schweiz: Tourismus im Aufwind

2006 nahm der Strom der Touristen aus Ländern wie Deutschland, Großbritannien und den USA deutlich zu. Aber auch die Reiselust der Schweizer im eigenen Land stieg an.

Insgesamt zählten die Schweizer Hotelbetriebe nach Angaben vom Dienstag im vergangenen Jahr 34,8 Millionen Übernachtungen und damit knapp zwei Millionen mehr als im Vorjahr. „Dies ist das beste Jahresergebnis seit 2000“, teilte das Eidgenössische Bundesamt für Statistik mit.

Rund 80 Prozent der Nachfrage entfiel auf Deutsche, Briten, Amerikaner, Franzosen und Italiener. Insgesamt übernachteten 7,2 Prozent mehr ausländische Gäste in der Schweiz. Am längsten verweilten Besucher aus den Golfstaaten, während Gäste aus Asien im Schnitt deutlich kürzer vorbeischauten.

Starker Euro, billigere Schweiz
Die Schweiz ist für Touristen aus den europäischen Nachbarländern preislich günstiger geworden, nachdem sich der Euro seit Juli 2006 gegenüber dem Schweizer Franken kräftig aufgewertet hat. Die Hoteliers bewirteten aber auch rund vier Prozent mehr Landsleute.

Selbst im schneearmen Dezember kamen insgesamt mehr Reisende in die Schweiz. Besonders beliebte Regionen waren Graubünden, Zürich, das Wallis, das Berner Oberland und die Zentralschweiz. Bei den Städten waren vor allem Zürich, Genf, Luzern und der Skiort Zermatt begehrt.

(th/Reuters)
Quelle: focus.de
 
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