• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Schweizer Autobahnvignette bald 150 EUR ?!

Erhöhung der Autobahnmaut in CH, soviel würde ich bezahlen

  • gar nix, heute schon zu teuer

    Stimmen: 7 14,0%
  • heutiger Preis ok

    Stimmen: 20 40,0%
  • bis 80 EUR

    Stimmen: 4 8,0%
  • bis 120 EUR

    Stimmen: 1 2,0%
  • bis 150 EUR

    Stimmen: 7 14,0%
  • mir egal, meide die Schweiz

    Stimmen: 11 22,0%

  • Umfrageteilnehmer
    50
  • Umfrage geschlossen .
entsprechend wenig Verkehr vorausgesetzt

...und genau das ist die entscheidene Einschränkung! Wann sind denn die Verkehrsverhältnisse heutzutage denn wirklich noch so, dass man guten Gewissens und gefahrlos diese hohen Geschwindigkeiten fahren könnte? Auf der A3? Auf der A9? Vielleicht am ehesten noch auf der A92 zwischen Landshut und Plattling sowie auf der A95 unter der Woche.
Der Normalzustand ist doch inzwischen, dass die rechte Spur komplett mit Lkws belegt ist, dann auf der linken Spur (bzw. der mittleren bei einer 3-spurigen) wird 110-120 gefahren und dann kommt alle paar Minuten jemand mit gefühlten 350 angeschossen und meint, durch Lichthupe etc. würde sich die Kolonne vor ihm mir nichts dir nichts in Luft auflösen... Da finde ich, fährt es sich mit generellem Tempolimit von z.B. 130 + 10 km/h Toleranz viel angenehmer und regelmäßiger, obwohl ich zugeben muss, dass bei freier Strecke und guten Verhältnissen 160, 180 einen natürlich deutlich schneller voranbringen (ein Tipp diesbezüglich: die A 20 zwischen Dreieck Uckermark in Richtung Greifswald...).
 
Emilius3557 schrieb:
Wann sind denn die Verkehrsverhältnisse heutzutage denn wirklich noch so, dass man guten Gewissens und gefahrlos diese hohen Geschwindigkeiten fahren könnte?
Auf der A95 samstags/sonntags morgens in die Berge geht's sehr gut. Möchte ich nicht missen.
Hier hab ich mal den Spaß geschafft, auf dem Hinweg einer identischen Strecke doppelt soviel Verbrauch zu haben (laut Bordcomputer) als auf dem Rückweg. (10,5 l vs. 5,2)

Die A92 hinter L.A. ist auch "BMW Teststrecke".
Und seitdem die A8 bis Augsburg auf s3+3s ausgebaut wurde, bin ich dort sogar schon werktags tagsüber >240 km/h gefahren.

Und Bayern ist jetzt (mit den vielen Pendlern) noch eher ein schlechtes Beispiel. Im Osten gibt's einige Bahnen "mitten durch die Pampa" mit DTV < 30.000. (Falls sich jemand fragt wo unser Geld so landet :D )
 
j-d-s schrieb:
Und 80 auf Landstraßen ist doch auch lächerlich... was haben die Schweizer innerorts? 30? :lach:
Seltsamerweise gibt es dort noch oft Tempo 60 innerorts, was ja in gar keinem Verhältnis zur Landstrasse steht 8O
 
Das stimmt so nicht. Innerorts ist 50km/h und zwar ab der Tafel mit der Aufschrift Generell. In Deutschland gilt ja die Ortstafel als Tempo 50 was ist der Schweiz nicht der Fall ist, so muss man nicht bei jedem Bauernhof mit Ortschild 50 fahren. Zudem lässt es auf gewissen Durchgangsstrassen zu, dass man 60er oder 70 fahren kann auch inneorts.
 
j-d-s schrieb:
Und 80 auf Landstraßen ist doch auch lächerlich...
.. aber bei weitem nicht einmalig in Europa. Die Länder Südosteuropas haben häufig auch nur 80, ebenso Norwegen.

Ist halt ein Unterschied, ob der Großteil der Straßen geradeaus im Flachland sind, oder kurvig in einer Berg- und Hügellandschaft, wo man eh nur selten 100 fahren kann. Somit spart man sich bei einem dauerhaften 80er nicht nur viele Schilder, sondern auch Sprit (so man z.B. Kurven mit 80 durchfahren kann, mit 100 aber nicht mehr und dann immer wieder abbremsen muss) und dadurch weniger Abgase, bessere Luft....

Im Übrigens wären die Tiroler froh, 120 km/h auf der Autobahn zu haben, hier hat man ja fast nur noch 100 ...
 
Aber irgendwo realitätsfremd, zumindest der Vergleich mit den 500 km pro Jahr Autobahn, so wenig wird wohl kaum einer haben, vorallem nicht im eigenen Land, aber selbst als Tourist kommt man schnell über die 500.

Außerdem, bei den streckenabhängigen Mautvergleich - wenn 500 km/Jahr in IT mit 40,- € angegeben werden, warum dann bei 4.000 km/Jahr in IT mit 269,- €? Ist ja nicht so, dass es in IT einen Rabatt gäbe, wenn man pro Jahr mehr km auf der Autobahn verbringen würde. Da hätte man ruhig 8x40=320 rechnen können.
 
Emilius3557 schrieb:
entsprechend wenig Verkehr vorausgesetzt

...und genau das ist die entscheidene Einschränkung! Wann sind denn die Verkehrsverhältnisse heutzutage denn wirklich noch so, dass man guten Gewissens und gefahrlos diese hohen Geschwindigkeiten fahren könnte? Auf der A3? Auf der A9? Vielleicht am ehesten noch auf der A92 zwischen Landshut und Plattling sowie auf der A95 unter der Woche.
Der Normalzustand ist doch inzwischen, dass die rechte Spur komplett mit Lkws belegt ist, dann auf der linken Spur (bzw. der mittleren bei einer 3-spurigen) wird 110-120 gefahren und dann kommt alle paar Minuten jemand mit gefühlten 350 angeschossen und meint, durch Lichthupe etc. würde sich die Kolonne vor ihm mir nichts dir nichts in Luft auflösen... Da finde ich, fährt es sich mit generellem Tempolimit von z.B. 130 + 10 km/h Toleranz viel angenehmer und regelmäßiger, obwohl ich zugeben muss, dass bei freier Strecke und guten Verhältnissen 160, 180 einen natürlich deutlich schneller voranbringen (ein Tipp diesbezüglich: die A 20 zwischen Dreieck Uckermark in Richtung Greifswald...).

Also ich habe auf der Autobahn recht oft freie Fahrt, hier die A3 direkt bei Erlangen und auch A9, A8, A99 Nürnberg -> Inntaldreieck, allerdings fahre ich auch bevorzugt Sonntags, weil dann die LKWs eben Fahrverbot haben (und man dadurch mindestens 1 Spur gewinnt). Da sind die Autobahnen oft geradezu leer.
 
Emilius3557 schrieb:
Wann sind denn die Verkehrsverhältnisse heutzutage denn wirklich noch so, dass man guten Gewissens und gefahrlos diese hohen Geschwindigkeiten fahren könnte?

A7, wenn ich Sonntag abends Ri. Stuttgart zurückfahre.
Ab 21 Uhr. Dann ists aber auch wirklich leer. Und nur dann macht mir schnell fahren Spaß.
Ständig runterbremsen und wieder beschleunigen nervt, und kostet noch mehr Sprit.
Ich finde, 180 ist eine angenehme Reisegeschwindigkeit.
Jenseits der 200 fühle ich mich subjektiv überfordert.

Zum Thema. Vignette 100 Fr. fänd ich mehr als angemessen.
Das Auto ist gegenüber der Bahn eh schon konkurrenzlos bevorteilt,
da darf man sich doch als Autofahrer an den Kosten etwas beteiligen.

Autofahren ist die maximale Freiheit, das sollte uns auch was wert sein.
Im Prinzip ist der Individualverkehr ne riesen Sauerei, aber er beschert uns ein Freizeitleben
deluxe, was glaubt ihr wieviele von meinen 42 Skitagen ohne Auto zustande gekommen wären?
 
seilreiter schrieb:
was glaubt ihr wieviele von meinen 42 Skitagen ohne Auto zustande gekommen wären?
65 meiner 73 Skitage sind ohne Auto zustande gekommen. Für die Differenz ist hauptsächlich das 2 km Luftlinie entfernte, ÖV-feindliche Grüsch-Danusa verantwortlich.
 
Was ist denn das für ein Vergleich? Hinkt wohl etwas, wenn man mitten in den Alpen wohnt...
 
OliK schrieb:
Hinkt wohl etwas, wenn man mitten in den Alpen wohnt...

V.a. wenn man in den Schweizer Alpen wohnt.
In der Schweiz fährt bis ins letzte Tal im Tessin ein Postbus, selbstverständlich mit dem anderen ÖPNV vertaktet.
ÖPNV ist in Deutschland (und auch in Bayern wo doch einiges besser geregelt ist) einfach eine halbherzige Sache ....
Öfters ausprobiert, ich weiß wovon ich rede
 
Außerdem find ich das Argument, in der CH gäbs keine Sondermautstrecken, scheinheilig. Klar, es gibt so gut wie keine Sondermautstrecken, das stimmt schon... dafür sind im Winter überdurchschnittlich viele Pässe gesperrt, die man auch freihalten könnte, aber nein, man zwingt die Leute zur kostenpflichtigen Autoverladung. Und diese Preise sind im Vergleich zu Österreichischen Sondermautstrecken wirklich gesalzen...

Die Schweizer hätten wahrscheinlich beim Tauern- und Arlbergtunnel nur nen Eisenbahntunnel gebaut, dann den Radstädter Tauernpass und den Arlbergpass im Winter gesperrt und 50 Franken/Durchfahrt verlangt...
 
Da haben wir es wieder mal, das ambivalente Verhältnis des Schweizers zum Bund. Solange er Infrastruktur erstellt von der der Bürger profitiert ist alles gut, will er aber dafür Geld, ist er plötzlich der böse Abzocker der dem armen Bürger ans Portemonnaie will. Was ich meine: Viele Kantone haben in den vergangenen Jahren erfolgreich Kantonsstrassen zu Nationalstrassen umklassieren lassen, das war dank dem fleissigen Weibeln eine Allianz von Lokalpolitiker und Kantonsvertrertern in Bern möglich, um sehr teure Ausbauten quasi auszulagern. Um zwei konkrete Beispiele zu nennen: Die Ortsumfahrungen am Brünigpass und im Prättigau hätten die jeweiligen Kantone kaum stemmen können. Also "vermacht" man die Strasse dem Bund und lässt diesen die aufwändigen Projekte umsetzen. Doch nun kommt die Quittung für solche Schlaumeiereien. Darum ist ein "Nein" an der Urne auch gefährlich. Könnte mir nämlich gut vorstellen, dass der Bund dann für solche Dinge nicht mehr Hand bietet. So nach dem Motto: Ihr wollt einen Ausbau einer Kantonsstrasse? Na dann macht mal, aber ohne mich!
 
Naja bevor man den Preis erhöht, sollte man mal Auflisten, für was man das Geld braucht, Beispielsweise sind Rotgrün dagegen, weil man befürchtet das Geld werde für den Ausbau der Kapazitäten benutzt, was verdeckt gegen die Verfassung verstossen würde. Beispielsweise der Ausbau der Axenstrasse.
 
Zurück
Oben