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Schweizer Kanton Südtirol

Wünsche und Realitäten sind allerdings zwei ganz verschiedene Sachen^^

Mal durchgespielt im Bezug auf Deutschland, wenn also zB BW und womöglich sogar Bayern diesen Weg gehen würden und das tatsächlich irgendwie umgesetzt würde:
- Die jetzige Schweizer Bevölkerung wäre durch den Beitritt von ca. 22,5 Mio zusätzlichen Bürgern faktisch entmachtet.
- Restdeutschland könnte allein von Hessen kaum vor der Pleite bewahrt werden^^
 
Bayern würde evtl. austreten aber nicht beitreten. :lach:

Übrigens liegt angeblich in der Münchener Staatskanzlei ein Rechtsgutachten, dass ein Austritt Bayerns aus der Bundesrepublik rechtlich möglich wäre. Die BRD wurde ja von den Ländern gegründet und Bayern hat ja das Grundgesetz nicht ratifiziert, sondern wendet es lediglich an - so viel ich weiß.
 
^ Einen Austritt Bayerns aus der BRD würden sich auch manche Franken wünschen, die dann weiterhin in der BRD blieben und endlich "frei statt Bayern" wären.

Ich bin ja nach wie vor für das Auflösen der Nationalstaaten und Unterordnung der Regionen/Bundesländer/etc. direkt unter der EU.
 
starli schrieb:
^ Einen Austritt Bayerns aus der BRD würden sich auch manche Franken wünschen, die dann weiterhin in der BRD blieben und endlich "frei statt Bayern" wären.

Ich bin ja nach wie vor für das Auflösen der Nationalstaaten und Unterordnung der Regionen/Bundesländer/etc. direkt unter der EU.
Uns würde schon ein eigenes Bundesland "Franggen" reichen :D
 
Auch wenn das vermutlich nicht sonderlich ernst genommen werden kann,die Idee Eines "freien Südtirols" gibt es ja schon länger.

Südtirol als eigener Staat würde dabei wohl am besten funktionieren.Viele Südtiroler (darunter auch die Jungen,deutschsprachigen) sehen sich weder wirklich als Italiener,noch als Österreicher/Deutsche.Der Wunsch nach einem eigenen Staat ist hier garnicht soo abwegig.

BW als Schweiz-beim besten Willen nicht.Dann würde ich als Schwob wohl auswandern.

Ein autonomes Bayern hingegen könnte ich mir wiederum vorstellen ;)

Und mal ernthaft:Nochmehr Einfluss durch die EU?! Nein Danke! Die haben wie ich finde jetzt schon zuviel zu sagen.Klar hat das Vorteile um internationale Standards durchzusetzen,aber Staatenrecht sollte vor EU Recht stehen DÜRFEN.

Ist ja eh fraglich wie lang sich das politische System in seiner jetztigen Form halten kann.In 50 Jahren könnte das ganz anders aussehen.
 
Oh mann, da sollten sich die Südtiroler aber besser beeilen und noch schnell ein paar neue Lifte und Skigebietsverbindungen bauen bevor das schweizer Recht (Mitspracherecht aller Grünspinner - Verbände) auch dort gilt :biggrin: .
Ist ja eh fraglich wie lang sich das politische System in seiner jetztigen Form halten kann.In 50 Jahren könnte das ganz anders aussehen.
Ich bin mir sogar fast sicher dass es in 50 Jahren ganz anders aussehen wird. Und meine Lösung wäre die selbe wie Starlis: weg mit den Nationalstaaten, dieses Produkt von Nationalismen des späten 19. Jahrhunderts hat IMO ausgedient. Ich finde es total unlogisch, wenn ich z. B. im Supermarkt in Nauders sehe wie Milchprodukte aus Niederösterreich oder Wein aus Burgenland als 'Einheimische' Produkte beworben werden (obwohl sie bereits 700 km Anfahrt hinter sich haben), Produkte aus Südtirol hingegen unter 'Import' zu finden sind. Wäre da nicht 'regional' statt 'österreichisch' wesentlich logischer? Regionen/Bundesländer + EU ist mehr als genug, das Zwischenglied Nationalstaat finde ich sowas von überflüssig. Und ja, auch ich bin der Meining dass die EU in einigen bereichen zu viel zu sagen hat, deshalb sollte man im Rahmen der Neuordnung ganz klar die Kompetenzen der EU und der Regionen definieren (Raumordnung inkl. Bau von Skigebieten würde ich z. B. ausschlieslich den Regionen überlassen, somit gäbe es keine Gefahr mehr dass Wien oder Brüssel einen positiven Baubescheid aus Innsbruck/Salzburg noch kippen könnten :twisted: ). Ich hoffe dass nach (hoffentlich erfolgreichen) Austritten Schottlands aus dem Vereinigten Königreich und Kataloniens aus Spanien auch ernstraft über eine solche Lösung nachgedacht wird.
 
Unsere Gedankenspielerei zur «Supermacht Schweiz» hat hohe Wellen geschlagen. Während manche spotten, reagieren andere euphorisch auf die Idee, bald Schweizer zu sein.

Auch ein Blick in die Kommentarspalten der deutschen und Südtiroler Onlinemedien zeigt: Längst nicht alle Leser tun den Artikel als Spinnerei ab. Manche sind von der Idee einer Angliederung an die Schweiz regelrecht begeistert.
Ein User auf tageszeitung.it, dem Online-Portal der «Neuen Südtiroler Tageszeitung» schwärmt: «Die Schweizer sind gebildete Leute und sehr demokratisch, sie zahlen ihre Steuern und halten sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen.» Er sähe da schwarz für die Österreicher und denke, sie seien viel zu italienisch und somit mit einem so ehrlichen Volk nicht kompatibel.
Quelle: http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Supermacht-Schweiz----ich-bin-dabei--17648446
 
Petz schrieb:
Chlosterdörfler schrieb:
und halten sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen.»
Das gilt meiner Erfahrung nach aber nur für´s Inland, auf den Tiroler Straßen musste ich bei einem Minderheitsprozentsatz Schweizer Autolenker auch schon ganz andere Erfahrungen machen...:wink:
Gilt wohl auch nicht für die ganze Schweiz - zwischen Martina und Maloja werd ich regelmäßig von GR-Schweizern überholt, wenn ich "nur" 5 km/h zu schnell bin ... ;)
 
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