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In dem doch recht engen Tunnel ist das natürlich echt fies wenn eine Pistenraupe entgegenkommt. Evtl mit Kopfhörern gefahren - man hört das piepen der Raupe dann nicht. Relativ hart/eisig und dann fährst mit Speed in den Tunnel ein und auf einmal kommt dir die Raupe entgegen welche 2/3? der Tunnelbreite braucht. Da kann dann wirklich auch ohne Schuld was blödes passieren.
Meist würde ich ja sagen - war ein Idiot oder voller Anfänger der mit Pistenraupe kollidiert - aber in so einem schmalen Tunnel - Kurve rein, Kurve raus - kann das auch einfach scheiße laufen. Ob hier nicht bei geöffneter Piste evtl jemand vor dem Tunnel sichern müsste? Skifahrer/Snowboarder vor Einfahrt abbremsen? Der Pistenraupenfahrer kann einem auch Leid tun - da fährt sicher niemand gerne bei Betrieb von unten durch den Tunnel.
Ja ich weiß dass es kein echter Tunnel ist - aber dass macht wenig Unterschied. Die recht enge Kurve rein/raus ist halt das Problem. Dass ist ein Stück wo man meist in 3-4 sek durch ist - Wenn man da mit normalem Tempo - also kaum abbremsen einffährt und die Raupe nicht gehört hat - hat man evtl einfach gar keine Zeit zum reagieren. Ist ja nicht so dass es reicht 1m nach links oder rechts auszuweichen - so eine Raupe mit Schild ist ja viel breiter.
IMHO darf die da ohne zusätzlichen Mitarbeiter zum absichern einfach nicht durchfahren bei Betriebszeit. Wenn ich da rumfahre - dann fahre ich so dass ein jemand der gestürzt ist noch problemlos ausweichen kann - aber eine Pistenraupe - wohl eher nicht. Erst recht wenn man wegen Betrieb evtl eng in die Kurve reinfährt weil man anderen ausweichen musste.
Evtl hat halt auch der Boarder das Warnsignal nicht zuordnen können - weil schwer vorstellbar dass genau dort einem der Rattrac entgegenkommt. Oder halt Ohrstöpsel und Musik (in-ear, da hört man nix).
Ist die Fräse nicht hinten bei der Pistenraupe? Da wo die Schneeklumpen klein gemacht werden und dann geglättet wird?
Dann scheint er ja nicht vorne mit der Raupe kollidiert zu sein.
Ist die Fräse nicht hinten bei der Pistenraupe? Da wo die Schneeklumpen klein gemacht werden und dann geglättet wird?
Dann scheint er ja nicht vorne mit der Raupe kollidiert zu sein.
Ist doch aber recht schwierig von hinten unter die Gummilippe zu kommen. Evtl. (reine Mutmaßung) hat er versucht die Raupe zu überholen, ist dabei auf Höhe des hinteren Endes der Kette gestürzt und dann in die Fräse geraten?
Im Straßenverkehr gilt der Grundsatz, stets nur so schnell zu fahren, dass man innerhalb der überschaubaren Strecke anhalten kann.Tunnel und Kurve heisst, schlecht einsehbar und dann auch noch eine Weile Blindflug, weil sich die Augen erst an die Dunkelheit gewöhnen müssen. Besonders Snowboarder und Monoskifahrer möchten natürlich trotzdem mit Tempo durchfahren, um nicht im Tunnel zu verhungern. Auch manche Skifahrer fahren da manchmal mit Tempo durch, wo Umsicht angesagt wäre. Klar, die Pistenraupe hatte dort während der Betriebszeiten und ohne zusätzliche Absicherung nichts verloren. Aber auch ohne nähere Kenntnis der Umstände vermute ich mal, dass der Snowboarder bei umsichtiger aufmerksamer Fahrweise wohl noch rechtzeitig hätte bremsen können.
Nach der Presseaussendung der Landespolizeidirektion Tirol Unfall mit Pistenraupe in Sölden
vom 29.11.2018, 21:00 Uhr, fuhr die Pistenraupe aber bergwärts.
Am 29.11.2018 gegen 15:16 Uhr kam es im Skigebiet Sölden auf der Piste 30 zu einer Kollision zwischen einer Pistenraupe und dem Snowboarder (44 Jahre, deutscher StA). Die Pistenraupe dürfte im Bereich einer Schiunterführung oberhalb der Rettenbachgletscher Mautstelle auf der geöffneten Piste 30 bergwärts unterwegs gewesen sein, als der talwärts fahrende Snowboarder in die Fräse des Pistengerätes geriet. Dabei zog sich der Snowboarder schwere Verletzungen am linken Bein zu. Nach Versorgung durch die Pistenrettung, das ÖRK und der Besatzung des Notarzthubschraubers wurde der Verletzte in die Klinik Innsbruck geflogen.
Ich gehe mal davon aus, dass die Forenregeln das wörtliche Zitieren derartiger für die Presse bestimmter Mitteilungen hier erlauben. Problem mit dem Link ist, dass der nach einiger Zeit ungültig wird. Archiv alter Mitteilungen habe ich nicht gefunden.
Die Fräse ist im Vergleich zum Schild nicht breiter! Es wird jedoch so gewesen sein, dass er dem "vorderen Teil" der Pistenraupe noch ausweichen konnte und dann ins Wanken kam und schlussendlich auf tragische Art und Weise unter die Fräse gekommen ist. Alles andere würde ich mir überhaupt nicht erschließen können?!
In der TT stand gestern, dass leider ein Unterschenkel amputiert werden musste.
Donnerstag am Hintertuxer Gletscher ist mir auch eine sehr rege Raupenfahrtätigkeit aufgefallen. Im oberen Gletscherbereich haben sie ja meist eigene Spuren, da gibts dann keine gefährlichen Situationen. Aber warum um 15:30 eine Raupe die Sommerbergabfahrt rauffahren musste (vor allem die erste schmale Querung nach dem TFH ist ja nur 2 Raupen breit) hab ich dann nicht verstanden.
Weil vielleicht manche dinge zeitnah erledigt werden müssen. Es gab Zeiten, da wurden die Pisten immer tagsüber präpariert. Und wer sich an die Skiregeln hält, knallt auch mit nichts zusammen. Alles andere nenne ich sowieso "Sauerlandharakiri".
Ich kann jetzt nicht sagen wie es mit den Gesetzen rund um die Benutzung von Pistengeräten im aktiven Skibetrieb (8.30-17.00 Uhr) aussieht, allerdings muss man klar sagen, dass normalerweise ein Pistengerät auf geöffneter Piste im aktiven Skibetrieb nichts verloren hat. Wenn man wichtige Sachen zu erledigen hat, dann muss man eben die Piste für 10 Minuten schließen oder gar die Arbeiten auf den Abend verschieben. Pistengeräte am Tage bei regem Skibetrieb stellen eine ernsthafte Gefahr für alle umliegenden Skifahrer dar, so etwas kann es nicht geben und gehört meiner Meinung nach strikt verboten!
Statt einer Pistenraupe hätten auch ein paar Wintersportler im Tunnel nach einem Sturz liegen können, da wäre der Snowboarder vermutlich genau so reingefahren. Es nutzt jetzt auch wenig, wenn am Ende die Bahnen zu 80-100% als Verursacher verurteilt werden. Als Radfahrer gerate ich mehrmals im Monat in eine Situation, in der ich zurückstecken muss, obwohl ich Vorfahrt habe. Aus Eigenschutz fahre ich halt dort trotzdem defensiv. Die genauen Umstände sind ja nun nicht bekannt. Unabhängig davon habe ich überhaupt kein Verständnis für Wintersportler, die an unübersichtlichen und schlecht einsehbaren Stellen oder bei überfüllten Pisten wie die Gestörten durchheizen. Das geht 999 Mal gut und einmal halt nicht.
Das ist nun das zweite mal innerhalb kurzer Zeit, dass in Sölden ein Unfall mit einer Pistenmaschine erfolgt. Sölden steht hier als Beispiel aller österreichischer (Gletscher)Skigebiete. Ich bin zwar selbst Bullyfahrer, aber sehe hier die Schuld bei den Bergbahnen. Meiner Meinung nach gibt es keine Dinge, die im Skibetrieb unbedingt mit der Maschine erledigt werden müssen. Leider beobachte ich in Tirol immer wieder extrem gefährliche Situationen während der Betriebszeit. In Südtirol hingegen ist nie eine Maschine vor 16:30Uhr zu sehen. Nachdem mir selbst auch schon mal ein Snowboarder vor dem Schild lag, haben wir uns endgültig dazu entschieden, die Maschinen bis zum Betriebsende in der Garage zu belassen. Evtl sollte in Sölden diesbezüglich auch umgedacht werden.
Das ist nun das zweite mal innerhalb kurzer Zeit, dass in Sölden ein Unfall mit einer Pistenmaschine erfolgt. Sölden steht hier als Beispiel aller österreichischer (Gletscher)Skigebiete. Ich bin zwar selbst Bullyfahrer, aber sehe hier die Schuld bei den Bergbahnen. Meiner Meinung nach gibt es keine Dinge, die im Skibetrieb unbedingt mit der Maschine erledigt werden müssen. Leider beobachte ich in Tirol immer wieder extrem gefährliche Situationen während der Betriebszeit. In Südtirol hingegen ist nie eine Maschine vor 16:30Uhr zu sehen. Nachdem mir selbst auch schon mal ein Snowboarder vor dem Schild lag, haben wir uns endgültig dazu entschieden, die Maschinen bis zum Betriebsende in der Garage zu belassen. Evtl sollte in Sölden diesbezüglich auch umgedacht werden.
Vollste Zustimmung, das ist ja ein Unding. Sehr traurig, dass dadurch jemand schwer verletzt wurde.
Heutzutage würde ich auch nicht mehr mit einer Pistenraupe während des Skibetriebes rechnen, ich habe auch bestimmt seit 25 Jahren keine Raupe auf einer offenen Piste mehr gesehen. Bin allerdings auch kaum in Tirol unterwegs, sondern vorwiegend in der Schweiz und Deutschland.
Bekannt sind ja die Schilder, dass auf geschlossenen Pisten und nach Betriebsschluss eine Gefahr durch Pistenraupen besteht.
Das geht halt schlecht - gerade wenn sie etwa Schnee tagsüber auf den noch geschlossenen Pisten verschieben müssen. ABER - sie sollten dann halt definitiv nicht während Betrieb durch so uneinsehbare Engstellen durch ohne Zusatzperson zur Aufsicht. Wieviel % der Breite der Unterführung braucht denn die Raupe? Ist es die Hälft oder 2/3 oder sogar noch mehr?
Selbst wenn da 2-3 Leute stürzen (und schon liegen) kommt man da viel einfacher dran vorbei als an einer Pistenraupe die entgegenkommt. Da bergauf mit Pistenraupe durchfahren ist einfach russisches Roulette. An gut einsehbaren Pisten mit Ton rauffahren - ist finde ich nicht vergleichbar.