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Seilbahn Mittelstation mit 3 Ein-\und Ausgängen

Das Leitner PDF zeigt im Grunde nichts anders als ich es damals unter neues in Lech für die Mittelstation der Trittkopfbahn / Flexenbahn gezeichnet habe. Schade habe ich das damals nicht patentieren lassen.
 
So ein Y wäre vielleicht eher für den ÖPNV interessant. Damit könnte man z.B. zwei Stationen in den Außenrändern letztendlich auf einer gemeinsamen Trasse ins Zentrum führen.
 
Also ich denke, dass eine Bahn mit 2 Bergstationen mit Durchfahrbetrieb in beide Richtungen für die Besucher zu kompliziert ist. Die Leute scheitern ja teilweise schon daran, die S-Bahnen auf der Münchner Stammstrecke zu erkennen...

Ich denke eher an eine Nützlichkeit in einem Scenario mit zwei Talstationen und einer Bergstation.
3-Station.png
Zwei zu Eins-Mittelstation
 
Naturschneeliftler schrieb:
Ich denke eher an eine Nützlichkeit in einem Scenario mit zwei Talstationen und einer Bergstation.

Dann macht es ergo mehr Sinn komplett unabhängige Seilbahnen zu betreiben die vom selben Mittelgebäude ausgehen. Wird bzw wurde ja auch so gemacht. Das ermöglicht dann auch eine wesentlich bessere Anpassung an die Beförderungssituation. Natürlich müssen die Leute dann umsteigen aber es vereinfacht die Anlage doch enorm. An der Jennerbahn wars ja auch so gewesen, statt mit der Gondel konnte man auch mit einem Sessellift, der aus dem selben Stationsgebäude fuhr, aufsteigen.
 
Spezialwidde schrieb:
Naturschneeliftler schrieb:
Ich denke eher an eine Nützlichkeit in einem Scenario mit zwei Talstationen und einer Bergstation.

Dann macht es ergo mehr Sinn komplett unabhängige Seilbahnen zu betreiben die vom selben Mittelgebäude ausgehen. Wird bzw wurde ja auch so gemacht. Das ermöglicht dann auch eine wesentlich bessere Anpassung an die Beförderungssituation. Natürlich müssen die Leute dann umsteigen aber es vereinfacht die Anlage doch enorm. An der Jennerbahn wars ja auch so gewesen, statt mit der Gondel konnte man auch mit einem Sessellift, der aus dem selben Stationsgebäude fuhr, aufsteigen.
Jenner war eine Talstation und zwei Bergstationen. Da gebe ich dir Recht, dass in einem solchen Fall ein aktives Umsteigen praktikabler wäre. Hab ich selber geschrieben. hier ist es andersherum...
Selbes Scenario wie Jenner liegt ja z.B. auch am Kitzbüheler Horn vor. Das ist aber wie gesagt nicht die von mir skizzierte Variante.
Wenn du das nochmal genauer betrachtest, fällt dir der Unterschied auf...
 
Ja mir ist der Unterschied schon aufgefallen :wink: Das war ja jetzt nur mal ein Beispiel, man könnte deine Skizze einfach umdrehen und hätte die Jennersituation :D das Problem bei solchen Sternstationen ist eben hauptsächlich die unterschiedliche Auslastung der einzelnen Sektionen was dann die Kabinenübergabe stark verkompliziert. Selbst mit einer 2 Sektionenbahn mit Mittelstationszustieg ist das schon mitunter schwierig zu händeln (wenn zb in der Saisonübergangszeit nur noch Skibetrieb bis zur Mittelstation möglich ist, die untere Sektion aber nur noch zubringt). Also lasse ich dann in der einen Sektion viele leere Kabinen laufen und verschenke in der anderen Förderkapazität. Die Nachteile und die technischen Schwierigkeiten werden wohl verhindern dass sich sowas durchsetzt, man wird da immer separate Lifte vorsehen. Das dürfte sogar insgesamt billiger in der Installation sein. Machbar wärs natürlich schon.
 
Machbar wäre sowas schon. Man könnte z.B. zwei getrennte Einstiege anlegen an denen dann nur die Türen jeweils eines Ziels geöffnet werden. Für die Fahrgäste ist das dann auch nicht komplizierter als zwei Bahnen in einem Gebäude (z.B. Stubaier früher). Ob es der Aufwand aber wirklich wert ist? Die Jungfraubahnen wollten sowas ja mal bauen, aber ich bin mir da nicht sicher ob das nicht nur ein Ablenkungsmanöver war um das V-Bahn Projekt weniger abgehoben aussehen zu lassen. Fakt ist sie haben sich davon verabschiedet.
 
Wichtig wäre bei solchen Dreierstationen auch, dass man sie optional auch so betreiben kann, dass man zwei Äste auf "Durchgang" stellt und im dritten Ast die Kabinen/Sessel gleich wieder in diesen zurückfahren. Dafür müssten aber die Kabinen/Sessel im dritten Ast schon vor dem inneren Kreisverkehr umkehren, damit dieser der Durchgangslinie allein zur Verfügung steht und so hohe Kapazität bedeutet.

Hier hat nämlich das Stationskonzept von Leitner aus dem PDF aus meiner Sicht einen großen Nachteil, eben dass dort alle Betriebsmittel immer durch den Kreisverkehr müssen und nicht nach dem Aussteigen schon davor umdrehen können. Das wäre insbesondere dann wichtig bzw. vorteilhaft, wenn man auf einem oder zwei Ästen gewischt mit Kabinen und Sesseln fährt und die Sessel nicht durchfahren sollen, während die Kabinen weiterfahren. So hätte man dann nur die wirklich durchfahrenden Betriebsmittel im Kreisverkehr, so dass die Förderkapazität nicht durch die umkehrenden verringert wird.
 
Nö, warum? Auf dem Plan sind doch entsprechende Umläufe vor dem Kreisverkehr eingezeichnet.
 
Man könnte auch eine Bahn Bauen. Man steigt in der Talstation ein, dann fährt man zur Mittelstation. Von der Mittelstation geht es zur Bergstation 1 . Von der Bergstation 1 geht es zurück zur Mittelstation. Von der Mittelstation geht es zur Berstation 2 . Von der Bergstation 2. geht es zur Mittelstation und dannach wieder zur Talstation.

Talstation > Mittelstation > Berg A > Mittelstation > Berg B > Mittelstation > Talstation
 

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^ na dann lieber getrennte Bahnen, ist man schneller bei Bergstation 2 ;)
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Nö, warum? Auf dem Plan sind doch entsprechende Umläufe vor dem Kreisverkehr eingezeichnet.
Ja, aber bereits vor den jeweiligen Aus-/Einstiegen, was ja eigentlich Unsinn ist. Die Kehrschleifen müssten zwischen den Aus-/Einstiegen und dem Kreisverkehr sein, damit es Sinn machen würde.
 
Nein, die Leitner Zeichnung stimmt. Es sind 3 Bahnen die auch komplett unabhängig betrieben werden können. Bitte nochmals genau gucken.
 
Theo schrieb:
Nein, die Leitner Zeichnung stimmt. Es sind 3 Bahnen die auch komplett unabhängig betrieben werden können. Bitte nochmals genau gucken.
Du, ich habe genau geguckt, aber es ist eben so, dass die Umkehrstellen von den Strecken kommenden eben noch vor den Ausstiegen sind bzw. auf gleichger Höhe mit dem Anfang. Siehe dazu nochmal die Zeichnung:

Anhang anzeigen 118494

Nehmen wir als Beispiel den Ast unten rechts: Die Umkehrstelle ist unmittelbar auf Höhe des Ausstiegs, so dass die Zeit bzw. Strecke dort garnicht ausreicht, dass Fahrgäste aussteigen können - und gegenüber einsteigen können. Wenn es also anders ist, dann ist es in der Zeichnung verwirrend dargestellt, denn dann müssten die Umkehrstellen wie gesagt zwischen dein Aus-/Einsteigen und dem Kreisverkehr sein, damit die Fahrgäste genug Zeit und Strecke zum Aus-/Einstiegen haben.
 
Man sollte nicht vergessen, dass es sich hier nur um ein Skizze und nicht um eine technische Zeichnung. Wenn da auch alle versenkbaren Bodenteile eingezeichnet wären, würde es nicht mehr übersichtlich sein, um anhand der Skizze das System zu erklären. Wenn so eine Station mal gebaut wird, werden die Zeichnungen und die gesamte Technik sicher nochmals genauer dargestellt.
 
Sicher sind solche Zeichnungen bzw. Skizzen erstmal nur grob. Wichtig ist ja, DASS es wie beschrieben funktioniert, also dass ich den ankommenden Ast individuell an der Station entweder unabhängig umkehren lassen kann oder die Betriebsmittel in einen oder beide der anderen Äste einfahren lassen kann.

Auf jeden Fall wäre solch eine Dreier-Station eine echte Innovation in Skigebieten UND im ÖPNV-Umfeld - v.a. wenn man ein paar davon in einem Netz kombinieren würde, z.B. zu einem "Doppel-Y" oder gar zu einem Sechseck um ein Zentrum herum, wo an jeder Station ein Ast nach außen geht. Möglichkeiten gäbe es viele.
 
Das sit jetzt nicht so neu, dass es versenkbare Bahnsteigteile gibt die bei einer Aufteilung der Strecken hoch gefahren werden. Das kann man natürlich auch hier anwenden.
 
Sicher kann man das. Ist halt nur die Frage, was für den täglichen Betrieb mehr Sinn macht bzw. insgesamt günstiger ist - absenkbare Ein-/Ausstiegsbereiche oder etwas mehr Stationslänge pro Ast, so dass man zwischen den normalen Ein-/Austiegen und Kreisverkehr die Umkehr machen kann. Dürfte teils sicher auch eine Platzfrage sein, denn so eine große Station wäre v.a. im urbanen Umfeld wohl nicht selten nur naufwändig zu integrieren.
 
Ha. Bin mal meine alten Posts alle durchgegangen (und nebenher fast vor Scharm aufgrund von Rechtschreibung und Meinungen im Boden versunken) und dabei auf diesen Thread hier gestoßen.
Hatte erst neulich rein zufällig ein Video über so eine Anlage gefunden:



Genau so hatte ich mir das als kleiner Bub vorgestellt :D
 
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