starli
Ski to the Max
- Registriert
- 16. Apr. 2002
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Also ich denke, daß es noch genügend alternative Möglichkeiten gibt, die man mal probieren könnte.
Wie wärs z.B. mit einer Art Highspeed-Rolltreppe (ski abschnallen) anstatt eines Förderbandes? Oder eine Mischung aus Standseilbahn und Sessellift oder Umlauf-Standseilbahnen, wie sie von Leitner und DM als Stadtlösung angepeilt werden, sowas könnte ja auch problemlos für steile Hänge realisiert werden...
Interessant fänd ich auch eine Art Mischung ähnlich Tunnelbahn Heiligenblut bzw. Wuppertaler Schwebebahn, sprich, die Gondeln (Sessel) fahren direkt in oder auf einem Stahlträger, gezogen mittels Umlaufseil
Vorteile eines derartigen Systems liegen auf der Hand
1. *Wesentlich* höhere Kapazität, ein Stahlträger ist stabiler, die Gondeln könnten größer und schwerer sein und der Abstand zwischen den Gehängen könnte bis auf 1-2m verkürzbar sein
2. Höhere Geschwindigkeit, 10-20 m/s sind denkbar
3. Windstabiler als normale Seilbahnen, im Extremfall könnte die Gondel mit Greifarmen von links und rechts *im* Stahlträger hängen, ansonsten mit Rädern auf dem Stahlträger fahren
4. Da es kein Seil gibt, das durchhängen kann, könnte die Bahn wesentlich tiefer verlaufen, was nicht nur einen psychologischen Bonus bringt (geringe Absturzhöhe) , sondern auch für die Windverhältnisse wieder positiv ist
5. Kurven relativ problemlos möglich
Nachteil:
1. Durch die nötigen 2 durchgehenden Stahlträgern ist es halt etwas "sichtbarer" und verschandelt die Landschaft vielleicht mehr?!
2. Es können keine größeren Täler überwunden werden, da man eben Bodennah bauen muß
Anzumerken wär jetzt nur noch, das mir das alles jetzt ad hoc eingefallen ist... MM, hast du vielleicht schon eine ähnliche Idee gehabt oder gar schon so etwas näher projektiert oder umgesetzt?
OK, das 3S-System ist relativ ähnlich, bei großen Spannfeldern ist sicher das 3S-System vorteilhaft, wenn man aber nahe am Berg bauen kann, und kein Tal überwinden muß, hätte das mit dem Stahlträger doch sicher Vorteile, ich glaub jedenfalls, daß die Geschwindigkeit, Windsicherheit und Kapazität mit einem Stahlträger noch höher/besser wäre...
Ich mag die Kapazität gar nicht ausrechnen ... bei 10 m/s und 5m Abstand wären das schon 7.200 Gondeln/Sessel in der Stunde, bei einem 4er Sessel also 28.800 p/h .. rechne ich das jetzt richtig? 20 m/s, 4m Abstand, 6'er Gondel => 108.000 p/h ??? Ok, dann kommen natürlich 5 Gondeln pro Sekunde in die Station, man bräuchte mehrere Bahnsteige -> dadurch wären aber auch mehrere Ziele denkbar... vom Tal aus alle zur Mittelstation, dann eine Abzweigung "nach rechts und nach links" .. klar, etwas theoretisch, praktisch gesehen könnte man z.B. 4 Bahnsteinige einrichtigen, die Platz für 10 Gondeln hätten, d.h. es hängen immer 10 Gondeln relativ nah hintereinander, die ratzfatz in die Station fahren, danach ist ein größerer Abstand, während dem die Weiche umgestellt werden könnte, dann kommen wieder 10 Gondeln auf Bahnsteig 2, usw., und wenn der 4. Bahnsteige befüllt ist, fahren die ersten 10 vom ersten wieder raus und es kommen die nächsten 10 rein.. so vom Prinzip her könnt ich mir das ganz gut vorstellen ....
Wär vielleicht auch *die* Lösung für alle Zubringer-Gondeln, v.a. mit langer Strecke à la Stilfser Joch, Tiefenbachtal oder Serfaus/Fiss! Oder als Talbahn z.B. im Zillertal...
Wär das nicht geil ?! Irgendjemand technische Einwände?
Wie wärs z.B. mit einer Art Highspeed-Rolltreppe (ski abschnallen) anstatt eines Förderbandes? Oder eine Mischung aus Standseilbahn und Sessellift oder Umlauf-Standseilbahnen, wie sie von Leitner und DM als Stadtlösung angepeilt werden, sowas könnte ja auch problemlos für steile Hänge realisiert werden...
Interessant fänd ich auch eine Art Mischung ähnlich Tunnelbahn Heiligenblut bzw. Wuppertaler Schwebebahn, sprich, die Gondeln (Sessel) fahren direkt in oder auf einem Stahlträger, gezogen mittels Umlaufseil
Vorteile eines derartigen Systems liegen auf der Hand
1. *Wesentlich* höhere Kapazität, ein Stahlträger ist stabiler, die Gondeln könnten größer und schwerer sein und der Abstand zwischen den Gehängen könnte bis auf 1-2m verkürzbar sein
2. Höhere Geschwindigkeit, 10-20 m/s sind denkbar
3. Windstabiler als normale Seilbahnen, im Extremfall könnte die Gondel mit Greifarmen von links und rechts *im* Stahlträger hängen, ansonsten mit Rädern auf dem Stahlträger fahren
4. Da es kein Seil gibt, das durchhängen kann, könnte die Bahn wesentlich tiefer verlaufen, was nicht nur einen psychologischen Bonus bringt (geringe Absturzhöhe) , sondern auch für die Windverhältnisse wieder positiv ist
5. Kurven relativ problemlos möglich
Nachteil:
1. Durch die nötigen 2 durchgehenden Stahlträgern ist es halt etwas "sichtbarer" und verschandelt die Landschaft vielleicht mehr?!
2. Es können keine größeren Täler überwunden werden, da man eben Bodennah bauen muß
Anzumerken wär jetzt nur noch, das mir das alles jetzt ad hoc eingefallen ist... MM, hast du vielleicht schon eine ähnliche Idee gehabt oder gar schon so etwas näher projektiert oder umgesetzt?
OK, das 3S-System ist relativ ähnlich, bei großen Spannfeldern ist sicher das 3S-System vorteilhaft, wenn man aber nahe am Berg bauen kann, und kein Tal überwinden muß, hätte das mit dem Stahlträger doch sicher Vorteile, ich glaub jedenfalls, daß die Geschwindigkeit, Windsicherheit und Kapazität mit einem Stahlträger noch höher/besser wäre...
Ich mag die Kapazität gar nicht ausrechnen ... bei 10 m/s und 5m Abstand wären das schon 7.200 Gondeln/Sessel in der Stunde, bei einem 4er Sessel also 28.800 p/h .. rechne ich das jetzt richtig? 20 m/s, 4m Abstand, 6'er Gondel => 108.000 p/h ??? Ok, dann kommen natürlich 5 Gondeln pro Sekunde in die Station, man bräuchte mehrere Bahnsteige -> dadurch wären aber auch mehrere Ziele denkbar... vom Tal aus alle zur Mittelstation, dann eine Abzweigung "nach rechts und nach links" .. klar, etwas theoretisch, praktisch gesehen könnte man z.B. 4 Bahnsteinige einrichtigen, die Platz für 10 Gondeln hätten, d.h. es hängen immer 10 Gondeln relativ nah hintereinander, die ratzfatz in die Station fahren, danach ist ein größerer Abstand, während dem die Weiche umgestellt werden könnte, dann kommen wieder 10 Gondeln auf Bahnsteig 2, usw., und wenn der 4. Bahnsteige befüllt ist, fahren die ersten 10 vom ersten wieder raus und es kommen die nächsten 10 rein.. so vom Prinzip her könnt ich mir das ganz gut vorstellen ....
Wär vielleicht auch *die* Lösung für alle Zubringer-Gondeln, v.a. mit langer Strecke à la Stilfser Joch, Tiefenbachtal oder Serfaus/Fiss! Oder als Talbahn z.B. im Zillertal...
Wär das nicht geil ?! Irgendjemand technische Einwände?