Seilbahnsimi
Vogelsberg (520m)
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Dies stand heute in der Solothurner Zeitung:
Finanzierung «auf dem Schlitten»
Seilbahn Weissenstein Nun können Aktien für die neue Bahn gezeichnet werden
Die neue Gondelbahn auf den Weissenstein konkretisiert sich weiter: Nach einem erneut erfolgreichen Geschäftsjahr hat die Seilbahn Weissenstein AG das Aktienkapital auf 12,220 Mio. Franken aufgestockt. Die Regiobank Solothurn betreut vollumfänglich die Aktien-Emission - ab sofort können Bahn-Aktien gezeichnet werden.
Wolfgang Wagmann
«Die Regiobank hat das Aktienkapital von 11,993 Mio. Franken liberiert und voll einbezahlt», freut sich Rolf Studer, Vize-VR-Präsident der Seilbahn Weissenstein AG über die Folgen der jüngsten Generalversammlung. Dort wurden nämlich die bestehenden Namen- in Inhaber-Aktien umgewanddelt und das bisherige Aktienkapital von 226 300 Franken ins erwähnte neue Aktienkapital von 12,220 Mio. Franken transferiert. Damit soll die neue Bahnanlage für 9,2 Mio. Franken, die Erneuerung der drei Stationen (2,170 Mio. Franken), die geplante Rodelbahn sowie die Tubing-Bahn hinter dem Kurhaus finanziert werden. Die in einem Jahr geplante Realisierung stiess laut Studer an der Generalversammlung auf ein einhellig positives Echo: «Von den alt Aktionären mit insgesamt 2263 Aktienstimmen waren 2161 Stimmen anwesend oder vertreten. Sämtliche Entscheide zur neuen Bahn fielen einstimmig.»
Drei Viertel sind beisammen
Dem Ziel einer 100-prozentigen Eigenkapital-Finanzierung ist die Seilbahn Weissenstein AG wieder einen Schritt nähergekommen: Die zugesicherten Beiträge der bisherigen Investoren sowie die zugesagten rund 900 000 Franken der Regionsgemeinden machen «ungefähr drei Viertel» des neuen Aktienkapitals aus, wie Rolf Studer vorsichtig antönt. Das letzte Viertel soll über die Aktienzeichnung, die bis am 2. August läuft, zusammengebracht werden. Gezeichnet können Inhaberaktien zu nominal je 100 Franken werden. Im Verwaltungsrat, präsidiert durch Urs Allemann, herrscht vor allem Freude über «die grosszügige Geste einer Regionalbank gegenüber der Seilbahn Weissenstein AG», die - so Rolf Studer - «uns auch ermöglicht, das ganze Vorhaben finanztechnisch in einem Schritt zu vollziehen.» Zumal der Verband Solothurnischer Raiffeisenbanken, die Baloise Bank SoBA sowie die Berner Kantonalbank die Regiobank bei der Platzierung der Aktien unterstützen.
Für Markus Boss, CEO der Regiobank, ist die Übernahme der Aktien-Emission «ein klares Bekenntnis unserer Bank zur Region, die von der neuen Gondelbahn in erster Linie profitiert». Man wolle aber auch «ein Zeichen setzen, dass wir an das Projekt Weissenstein plus glauben».
Rückstellungen geäufnet
Zur Aufbruchstimmung der «neuen» Seilbahn Weissenstein AG passte auch der positive Abschluss des Geschäftsjahres 2006, der bei einem Cashflow von gut 201 000 Franken weitere Rück-stellungen von 191 500 Franken für den Bahn-Neubau erlaubte. «Damit konnten wir in den letzten fünf Jahren, seit die Seilbahn Weissenstein AG besteht, insgesamt 1,173 Mio. Franken Rück-stellungen und Eigenkapital erwirtschaften», betont Rolf Studer. Die Rückstellungen von total 945 000 Franken wurden dabei nicht ins neue Aktienkapital überführt, sondern stehen der AG als zusätzliche Reserve zur Verfügung. Das abgelaufene Betriebsjahr hatte laut Studer zwar wegen Wetterpech etwas geringere Erträge als erwartet gebracht, die jedoch durch Einsparungen vor allem bei den Revisionsarbeiten mehr als wettgemacht worden seien.
Neu geregelt wurde auch das «Zusammenleben» der Seilbahn Weissenstein AG mit der Nachfolgerin der Regionalverkehr Mitttelland RM, der BLS. So ist die Seilbahn Mieterin des gesamten BLS-Areals, auf dem sich die Talstation mitsamt Parkplatz befinden, und sie betreibt seit dem 1. April auch den Billettschalter der BLS-Station Oberdorf.
Ein ambitiöser Fahrplan
Konfrontiert wurde die Generalversammlung aber auch mit dem laut Rolf Studer «ambitiösen Fahrplan» für die 12,2-Mio.-Investition, die neben der Gondel- und Tubingbahn auch die Sommerrodelbahn vom Weissenstein auf den Nesselboden umfasst. Die Zusammenarbeit mit dem Kanton, der beim Projekt «Weissenstein plus» federführend ist, sei «hervorragend» gewesen, betont Studer. Das Projekt liegt nun als Gesamtkonzept zwar vor, doch noch muss die konkrete Projektierung und Gesuchsausarbeitung bis Ende September sowie die Gesuchsbehandlung durch den Bund und Kanton bis im April 2008 erfolgen. Dann hofft die Seilbahn Weissenstein AG, dass das mit der Projektierung beauftragte Baselbieter Unternehmen - es hat auch die Wasserfallen-Bahn realisiert - grünes Licht für den Baubeginn geben kann. Denn Ende 2008 soll die neue Gondelbahn auf den Weissenstein fahren.[/quote]
Finanzierung «auf dem Schlitten»
Seilbahn Weissenstein Nun können Aktien für die neue Bahn gezeichnet werden
Die neue Gondelbahn auf den Weissenstein konkretisiert sich weiter: Nach einem erneut erfolgreichen Geschäftsjahr hat die Seilbahn Weissenstein AG das Aktienkapital auf 12,220 Mio. Franken aufgestockt. Die Regiobank Solothurn betreut vollumfänglich die Aktien-Emission - ab sofort können Bahn-Aktien gezeichnet werden.
Wolfgang Wagmann
«Die Regiobank hat das Aktienkapital von 11,993 Mio. Franken liberiert und voll einbezahlt», freut sich Rolf Studer, Vize-VR-Präsident der Seilbahn Weissenstein AG über die Folgen der jüngsten Generalversammlung. Dort wurden nämlich die bestehenden Namen- in Inhaber-Aktien umgewanddelt und das bisherige Aktienkapital von 226 300 Franken ins erwähnte neue Aktienkapital von 12,220 Mio. Franken transferiert. Damit soll die neue Bahnanlage für 9,2 Mio. Franken, die Erneuerung der drei Stationen (2,170 Mio. Franken), die geplante Rodelbahn sowie die Tubing-Bahn hinter dem Kurhaus finanziert werden. Die in einem Jahr geplante Realisierung stiess laut Studer an der Generalversammlung auf ein einhellig positives Echo: «Von den alt Aktionären mit insgesamt 2263 Aktienstimmen waren 2161 Stimmen anwesend oder vertreten. Sämtliche Entscheide zur neuen Bahn fielen einstimmig.»
Drei Viertel sind beisammen
Dem Ziel einer 100-prozentigen Eigenkapital-Finanzierung ist die Seilbahn Weissenstein AG wieder einen Schritt nähergekommen: Die zugesicherten Beiträge der bisherigen Investoren sowie die zugesagten rund 900 000 Franken der Regionsgemeinden machen «ungefähr drei Viertel» des neuen Aktienkapitals aus, wie Rolf Studer vorsichtig antönt. Das letzte Viertel soll über die Aktienzeichnung, die bis am 2. August läuft, zusammengebracht werden. Gezeichnet können Inhaberaktien zu nominal je 100 Franken werden. Im Verwaltungsrat, präsidiert durch Urs Allemann, herrscht vor allem Freude über «die grosszügige Geste einer Regionalbank gegenüber der Seilbahn Weissenstein AG», die - so Rolf Studer - «uns auch ermöglicht, das ganze Vorhaben finanztechnisch in einem Schritt zu vollziehen.» Zumal der Verband Solothurnischer Raiffeisenbanken, die Baloise Bank SoBA sowie die Berner Kantonalbank die Regiobank bei der Platzierung der Aktien unterstützen.
Für Markus Boss, CEO der Regiobank, ist die Übernahme der Aktien-Emission «ein klares Bekenntnis unserer Bank zur Region, die von der neuen Gondelbahn in erster Linie profitiert». Man wolle aber auch «ein Zeichen setzen, dass wir an das Projekt Weissenstein plus glauben».
Rückstellungen geäufnet
Zur Aufbruchstimmung der «neuen» Seilbahn Weissenstein AG passte auch der positive Abschluss des Geschäftsjahres 2006, der bei einem Cashflow von gut 201 000 Franken weitere Rück-stellungen von 191 500 Franken für den Bahn-Neubau erlaubte. «Damit konnten wir in den letzten fünf Jahren, seit die Seilbahn Weissenstein AG besteht, insgesamt 1,173 Mio. Franken Rück-stellungen und Eigenkapital erwirtschaften», betont Rolf Studer. Die Rückstellungen von total 945 000 Franken wurden dabei nicht ins neue Aktienkapital überführt, sondern stehen der AG als zusätzliche Reserve zur Verfügung. Das abgelaufene Betriebsjahr hatte laut Studer zwar wegen Wetterpech etwas geringere Erträge als erwartet gebracht, die jedoch durch Einsparungen vor allem bei den Revisionsarbeiten mehr als wettgemacht worden seien.
Neu geregelt wurde auch das «Zusammenleben» der Seilbahn Weissenstein AG mit der Nachfolgerin der Regionalverkehr Mitttelland RM, der BLS. So ist die Seilbahn Mieterin des gesamten BLS-Areals, auf dem sich die Talstation mitsamt Parkplatz befinden, und sie betreibt seit dem 1. April auch den Billettschalter der BLS-Station Oberdorf.
Ein ambitiöser Fahrplan
Konfrontiert wurde die Generalversammlung aber auch mit dem laut Rolf Studer «ambitiösen Fahrplan» für die 12,2-Mio.-Investition, die neben der Gondel- und Tubingbahn auch die Sommerrodelbahn vom Weissenstein auf den Nesselboden umfasst. Die Zusammenarbeit mit dem Kanton, der beim Projekt «Weissenstein plus» federführend ist, sei «hervorragend» gewesen, betont Studer. Das Projekt liegt nun als Gesamtkonzept zwar vor, doch noch muss die konkrete Projektierung und Gesuchsausarbeitung bis Ende September sowie die Gesuchsbehandlung durch den Bund und Kanton bis im April 2008 erfolgen. Dann hofft die Seilbahn Weissenstein AG, dass das mit der Projektierung beauftragte Baselbieter Unternehmen - es hat auch die Wasserfallen-Bahn realisiert - grünes Licht für den Baubeginn geben kann. Denn Ende 2008 soll die neue Gondelbahn auf den Weissenstein fahren.[/quote]