"Seilbahnsurfer" nach 2 Stunden gerettet
So eine Rutschpartie ist was Lustiges, dürfte sich der 18-jährige Bursch gedacht haben, der am Sonntag Abend von der Bergrettung aus seiner misslichen Lage gerettet werden musste. Zum Glück ist alles glimplflich ausgegangen.
Mit einem "gefundenen" Sitzgurt wollte der 18-Jährige am Tragseil einer Seinbahn zu Tal rutschen. Durch den zu flachen Neigungswinkel blieb er aber bald hängen und konnte weder vor noch zurück. Nach 2 Stunden wurden seine Hilferufe erst gehört, die Bergrettung rückte sofort zur Rettungsaktion aus und befreite den "Seilbahn-Surfer" leicht unterkühlt aus seiner misslichen Lage. Die Kosten für den Einsatz - rund 500 Euro - muss der 18-Jährige jetzt selbst berappen.
Der Seilbahn-Surfer war über eine Wartungsleiter auf die 9 Meter hohe Liftstütze geklettert und hatte es sich dann in einem Sitzgurt gemütlich gemacht. Der Bursch behauptet, den Sitzgurt bei der Talstation gefunden zu haben, was allerdings vom Betriebsleiter der Seilbahn bezweifelt wird. Solche Sitzgurte werden von Arbeitern zur Sicherung bei Wartungsarbeiten benutzt und diese würden sehr Acht auf ihre Ausrüstung geben, sie niemals im Freien herumliegen lassen. Eine Alkoholisierung konnte die Polizei bei dem 18-Jährigen nicht feststellen.