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Seilbahnversuch

Dachstein

Mount Everest (8850m)
Nachdem schon die alte PB in Sölden für Versuche herhalten musste, wurde in den USA auch Seilbahnversuche durchgeführt.

Kurz zusammengefasst: es fliegen die Sessel, es reißen Seile, es fallen Bäume auf das Seil, es brennen die Bremsen ab und noch einiges andere passiert. Auf jeden Fall sehenswert, was so eine Sesselbahn alles aushält und was nicht.

Das Video ist hier zu finden, es dauert 23 Minuten.

Auf skilifts.org gibt es noch dazu einen lesenswerten Text.

MFG Dachstein
 
Danke für den Post!

Hat irgendwer noch weitere Beispiele für Seilbahnversuche?
Am besten Videos.
 
Es gibt noch einen gefilmten Versuch an der Aiguille du Midi und einen versuch an der alten Gaislachkogelpendelbahn an der die Tragseilbremsen nach zugseilausfall getestet wurden.
Ich habe die Videos bei den WIFI Betriebsleiterkursen gesehen.
Keine Ahnung wie ich die bekommen kann.
Sind aber sehr alt, auch wie dieses US Video.
 
Hat irgendjemand mal probiert die 3gp - Version des Ribletliftvideos runterzuladen, bei mir und auch Kollegen bricht der Download nach spätestens 0,4 Mb ab; den Stream kann ich mir mit meinem Oldtimer - Pc leider nicht ansehen.
Und das Originalvideo zu kaufen kommt wegen des horrenden Preises von angeblich etwa $ 1500,- leider nicht in Frage.
 
Ich hab das Video.

Ist aber im *.flv Format.
Habe leider noch kein Konvertierungsprogramm gefunden.

Der VLC-Player würde es aber abspielen.
 
ziemlich riskannte versuche die sie in den USA da gemacht haben. vor allem wo sie den lift voll beladen und mit ka 20m/s fahren lassen.
"one chair was thrown over 120ft"
das sieht auch total krank aus... sessel die sich ums seil wickeln (!) und dann in dem zustand mit mordstempo einen niederhalter passieren sodass einfach nur alles in alle richtungen durch die luft geschleudert wird.
man sieht auf dem video ja wie die leute aufeinmal alle weglaufen um nicht von irgentwas erschlagen zu werden. was wollte die damit testen? ich meine die haben doch manipuliert vorher... oder war das sowas wie mythbusters??

der oberhammer is das sie das ding dann für die nächsten test wieder iwie repariert haben.

auf jedenfall ein nettes video :)
 
Der Test der die großen Zerstörungen brachte sollte in dieser Form eigentlich nicht stattfinden sondern durch Fehlbedienung der Versuchsmannschaft ging der Lift während des Versuches durch weil, wenn ich den Text korrekt verstehe zuerst versehentlich die, am Getriebeeingang befindliche Bremse aktiviert wurde (diese war durch die vorausgegangene Entfernung der Antriebskupplung jedoch ohne Auswirkung) und die Umlenkscheibenbremse konnte anscheinend dann nicht mehr aktiviert werden. Ich vermute das die eine Fernsteuerung für die Bremse angeschlossen hatten um den Lift aus sicherer Entfernung bedienen zu können und elektrisch die falsche Bremse angeschlossen wurde sodaß der Lift solange lief bis er nur durch die auftretenden mechanische Hemmnisse gestoppt wurde.
Auf:
http://www.skilifts.org/chairlift_facts_eskimoliftdestruction.htm
wird beschrieben:
"For the last test that was performed in this series, the main drive shaft that was connecting the gear reducer to the bullwheel was disconnected at the coupling adjacent to the gear reducer. The lift was allowed to travel in reverse with a couple of loaded chairs passing around the bullwheel. It was then instructed that the chairlift be stopped using the bullwheel brake, but since this lift has two stop buttons, the normal stop button was depressed inadvertently instead of the one for the bullwheel brake. Because of this, the lift gained a tremendous amount of speed in the reverse direction, reaching speeds up to 1500 FPM."

Deswegen sind nicht nur die Leute beim test "geflüchtet" sondern mußten den Lift für die, noch zu absolvierenden Tests ungeplant nochmals in lauffähigen Zustand bringen.....

Mich erinnert die Geschichte an das Unglück beim DM Latsch - Tartscher Alm wo nach dem Versagen der automatischen Bremse der Liftwart längere Zeit brauchte um mit einer Schaufel die mechanische Notbremse zu aktivieren weil dieser Hebel am Betonspannturm der Talstation (an der rechten Bildkante des Attachments zu sehen) angebracht war und der Bereich von den auslenkenden und teilweise leider auch besetzten Sesseln getroffen wurde. Es gab damals mehrere Tote und Verletzte und beendete die ewigen Auseinandersetzungen von Trojer mit der Aufsichtsbehörde der entgegen der Vorschriften genau aus diesem Grunde diese Hebelei (wie übrigens Wopfner bei den alten Anlagen auch) an der Vorderkante der Umlenkscheibe innerhalb der Seilspur anbrachte damit die Gefahr das der Liftwart in so einem Fall von einem Gehänge getroffen würde minimiert wird.
 
Man muß die Versuche so sehen wie bei einem Crashtest bei einem Auto.

Nur durch erproben mancher Situationen, kann man herausfinden was passiert.
 
peppY schrieb:
ziemlich riskannte versuche die sie in den USA da gemacht haben. vor allem wo sie den lift voll beladen und mit ka 20m/s fahren lassen.
Wie kommst du auf 20m/s ? Im Posting von Petz steht 1500 FPM und das sind 7.62m/s .
 
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