Maxi.esb schrieb:
In Italien zb. gabs glaub ich sogar mal ein gesetzt, dass jede Gondel 2 Klemmen haben muss, damit, falls eine Klemme versagt, die Gondel nicht abstürzt. Ob es das in Österreich auch gab oder ob das DM "einfach so" gemacht hat (gabs damals schon Klemmkraftprüfung mit Abschaltung falls diese zu gering war?) weis ich aber nicht.
Zum Thema Klemmkraftüberwachung:
Bei den doppelten Klemmen bestand die Klemmkraftüberwachung darin, dass nach der Kuppelstelle eine Rolle am Klemmapparat betätigt wurde, die die beiden Klemmen auseinander drückt.
Wenn diese Rolle bei einer bestimmten Kraft zu viel nachgegeben hat, gab es dann die Abschaltung Klemmkraftüberwachung.
Möglicherweise wurden die doppelten Klemmen anfangs auch mangels einer Abziehkraftüberwachung für Einzelklemmen eingesetzt. Ich zumindest kenne bei DM keine solche Überwachung in diesem Baujahr, hoffe mal dass ich da nix übersehen habe.
lift-freak schrieb:
Ah, die alte "doppelte" Sicherheit.
Ich habe mir fast schon sowas gedacht. Konnte mit auch vorstellen, dass es mit dem extrem steilen Anstieg vor der Bergstation zu tun hat, jedoch ist diese Erklärung natürlich absolut plausibel.
Es handelt sich aber um die ganz normale DM-System Klemme, nur mal zwei?
Jo, das sieht nach der normalen DS Klemme aus. Ähnlich ist es ja z.B. auch bei der Planaibahn in Schladming, über die dürfte hier irgendwann mal was zu lesen gewesen sein (länger her...

).
BTW: Heute werden ja immer noch Doppelklemmen eingesetzt, wenn es konstruktionstechnisch nicht anders geht oder aber die Kabinenlast sonst nicht gehalten werden könnte. Beispiele wären da die 15-MGDs, Funitels oder die 3S.
Netter Nebeneffekt: Bei Personalfahrten o.ä. braucht es dafür dann in AT u.U. keine Sicherheitskabine unterhalb mehr, da ja die Kabine selbst schon redundante Klemmen aufweist.