• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Seillageüberwachung (klassisch)

Ram-Brand

Ski to the Max
Registriert
05. Juli 2002
Beiträge
12.615
Reaktionspunkte
399
Wie funktioniert die klassische Seillageüberwachung.
Bzw. die Anzeige im Steuerschrank am Messgerät.


War da nicht irgendwas mit Widerständen? :?:
 
Relativ einfach. Ein leitungsüberwachungsprint, liefert einen konstanten Gleichstrom weilcher von der Tal zur Bergstation und von da über einen Abschlusswiderstand auf Erde fliesst. Je nach Länge der Bahn muss der Abschlusswiderstand angepasst werden um im Toleranzbereich zu liegen. Je nach System sind es 25mA die dauernd fliessen müssen. Der Leitungsüberwachungsprint kontrolliert ob dieser Strom eingehalten wird. Ist er zu tief, wird über ein Relaisausgang die Bahn stillgesetzt, je nach dem was für eine Bahn über Anhalten oder BB. Der Leitungsüberwachungsprint bleibt dann auf Störung, je nach dem ob Unterbruch oder Kurzschluss mit einem LED signalisiert. Er wird durch den Fahrbefehl wieder Rückgesetzt sofern der Strom wieder 25mA hat. Das Messinstrument ist in Serie zur Leitung geschaltet und ist vor allem für den Maschinisten um zu sehen ob die Leitung noch in Ordnung ist.

Alternativ falls man 2 Seile hat kann man auch die Telefonleitung als Rückleitung vewenden.

Was man noch braucht ist ein Rückmeldesignal. Also ein Print der in der Gegenstation kontrolliert ob die Strom auch wirklich vom Antrieb zur Gegenstation fliesst und nicht irgendwo über einen Widerstand (Ast, kaputter Mastschalter) gegen Erde der per Zufall 25mA hat. Ist nur ein Relais das bei Stromfluss angezogen ist.

Ahh ja bei Pendelbahnen brauchst Du noch einen Saugkreis. :wink: Wenn Du das bei deiner Pendelbahn verwenden willst. Leitungsüberwachungsprints kannst Du übrigens kaufen. ;D
 
8O
Hmm, ne.

Hatte gedacht da etwas machen zu können mit einem Analogeingang an meiner Steuerung.
0..10V oder 0..20mA.

Aber das wird dann doch komplizierter als nur einfach alle Mikroschalter in Reihe zu schalten, die dann den Stromkreis unterbrechen. :?
 
Damit erfüllst Du aber nur AK1 :wink:
Ja auch bei den Einfachsten FUA's musst Du nicht nur Kontrollieren ob die Leitung unterbrochen ist sondern auch ob sie Kurzschluss hat. Dann noch Querschluss also Leitung gegen Leitung, Leitung gegen Laufwerk, Leitung gegen Zugseil. Poma hat solche Leitungsüberwachungs Relais, die kann man in Comat Sockel stecken. :wink:

P.S. Leitner braucht eine eigene Leitungsüberwachung nur für Ihre Zwangskupplung. :wink:
 
Die Ausfallwahrscheinlichkeit bzw, die eines Kurzschlußes halte ich für gering.

Also reicht AK1 für eine Modellbahn.

Werde daher auch nur ein einfaches Pilz PNOZ Sicherheitsrelais verbauen für den Not-Aus Kreis.
 
Nothalt Relais brauchst Du eigendlich auch nicht. Wird bei Seilbahnen nicht mehr eingesetzt da durch Failsafe SPS verdrängt.
Für kurze Strcken kannst du ja mit dem Analog Eingang bzw Ausgang sicher etwas machen. Grenzwert im Programm interlegen. 10mA +/-10%
An eine Leitungsüberwachung einer Seilbahn kommt es aber nicht ran.
 
Ja, das wäre eine Möglichkeit.
 
Wenn Du aber eine richtige Seillageüberwachung für deine Pendelbahn willst brauchst Du bisschen mehr als nur ein Analogausgang. ;D
 
:D

Ja. Schon klar.
Aber alles schon belegt.


Es wird aber trotzdem eine sichere Modellseilbahn werden. :ja:
 
Das Zugseil müsstest Du ja auch überwachen. Dazu brauchst Du einen Sender in der Gegenstation welcher Dir eine Frequenz gegen Erde auf das Zugseil überträgt. Kannst Du über Schleiffkontakte machen. Im Tal musst Du diese Frequez empfangen. Falls nicht hast Du irgenwo Erdschluss oder Unterbruch. Dann würde auch die Saugkreisgeschichte mit dem Telefonseiil funktionieren. Frequenz Spannungswandler oder sowas?? Zuseil muss aber isoliert sein. Tja es ist und bleibt hat ein Modell. :rolleyes:
 
Ram-Brand schrieb:
8O
Hmm, ne.

Hatte gedacht da etwas machen zu können mit einem Analogeingang an meiner Steuerung.
0..10V oder 0..20mA.

Aber das wird dann doch komplizierter als nur einfach alle Mikroschalter in Reihe zu schalten, die dann den Stromkreis unterbrechen. :?


Mach es doch so wie ich:

In der Gegenstation ein 0..20mA Eingang. In der Antriebsstation ein 1,2kOhm+100Ohm Poti Widerstand gegen +24V und von da aus zur Strecke von Schalter zu Schalter.
Parallel an jeden Schalter ein Variablen Widerstand der eine bestimmte Stromstärke einstellt.

In der Gegenstation den Strom "einlesen" >19mA <20mA alles ok. Über 20mA Fremdschluss o.ä. NHSB.
Unter 19mA Seilentgleisung NHSB. Der noch fließende Strom gibt dir Auskunft darüber welcher Schalter betroffen ist.

In der Gegenstation wird natürlich dann am Anlalog in gegen Masse abgeleitet. (Masse sollte eh in beiden Steuerungen die gleiche sein)
 
Zurück
Oben