Nachdem mein Urlaub jetzt leider schon wieder vorbei ist, wollte ich doch ein paar Antworten auf meine eigenen Fragen geben.
Zum Thema Sella Ronda mit dem Snowboard: Es ist auf jeden Fall ohne allzu große Probleme machbar. Ein großer Spaß ist es vom Fahren her allerdings nicht. Es gibt doch einige ziemlich flache Stücke und das kostet viel Kraft wenn man nicht genügend Schwung hat. Gerade die lage Abfahrt nach Arraba (gegen den Uhrzeiger) ist da zu nennen.
Von der Zeit her war es überhaupt kein Thema, wir haben gut 5 Stunden gebraucht und hatten reichlich Puffer. Die Ausschilderung der Runde war gut, ganz anders als die sonstige Beschilderung.
Das muss ich auch wirklich nochmal festhalten: Ich habe mich noch nie so oft in einem Skigebiet verfahren wie in Gröden. Vor allem im Saslong Bereich ist es nicht einfach sich zurecht zu finden, obwohl das Gebiet eigentlich übersichtlich ist.
Da wir in St Ulrich gewohnt haben, waren wir oft auf der Seceda/Col Raiser. Vor allem Nachmittags so ab 15:30 hatten wir oft den Fermeda 4SL ganz für uns alleine. Da an den meisten Tagen der Schnee auch am Nachmittag noch super war, konnte man da wirklich super carven und die ganze Piste ausnutzen.
Ebenfalls ein kleiner Geheimtipp: Der alte Zweiersessel Cisles. Den erreicht man nur, wenn man beim ausstieg aus der Col Raiser Bahn über ein kleines Plateau läuft (100m). Dort gibt es eine zwar kurze, aber supersteile schwarze Piste. Was auch ganz nett ist: man kann den ganzen Hang von unten einsehen. Ideal wenn man Videos oder Fotos machen will.
Last but not least: Die Fermeda Hütte im unteren Teil des gleichnamigen Liftes ist definitiv einen Stopp wert! Die Pizza ist ein Traum, die Aussicht auch. Die Pizza kann zwar ein wenig dauern, ist aber wirklich weltklasse!