Quelle: http://www.snow-online.de/magazin/report/2007-12-28_kristallhuette.php
Kristallhütten-Chef Stefan Eder im Interview
Präsidenten beim Qualitätseinkehrschwung
Seit November 2004 verwöhnt das mittlerweile über 30-köpfige Team der Kristallhütte im Skigebiet Hochzillertal auf 2.147 Metern seine Gäste. Chef auf der Kristallhütte ist der 29-jährige Stefan Eder, der aus einer Zillertaler Hoteliersfamilie stammt. im Interview mit SNOW-ONLINE.DE gibt Stefan Eder einen Einblick in seine Arbeit.
Stefan, 2004 habt Ihr die Kristallhütte eröffnet. Mittlerweile ist die Hütte vor allem dank ihres gastronomischen Konzeptes, das sich deutlich von dem in Skigebieten weit verbreiteten 08/15-Essen abhebt, weit über das Zillertal hinaus bekannt. Wie bist Du auf die Idee für das Konzept gekommen?
Mich hat früher immer gestört, dass bei uns im Zillertal am Berg ein lässiges Restaurant mit Lounge-Musik und gutem Essen gefehlt hat. So ist mir die Idee zum Konzept für die Kristallhütte, die einen Qualitätseinkehrschwung bieten soll, gekommen. Mit der Hütte hat sich schon ein Traum für mich erfüllt.
Was unterscheidet die Kristallhütte von anderen Skihütten?
Da ist zunächst einmal das wunderschöne Panorama, dass wir unseren Gästen hier oben bieten können. Zudem ist das Essen ein sehr wichtiger Faktor. Wir verarbeiten nur hochwertige Produkte. Das fängt bei den Nudeln an, geht über Filetsteak und frischen Thunfisch, auf Wunsch kochen wir auch Gourmet-Menus. Wir wollen, dass das Essen auch in dieser Höhe einen besonderen Touch hat. Außerdem haben wir für unsere Übernachtungsgäste acht Panorama-Doppelzimmer, die sehr gut ankommen. Neu ist in diesem Jahr die Kristall-Lounge auf der Terrasse mit Außenfeuerstelle, Liegebereichen, Wasserbetten und Whirlpool.
Du hast Euer kulinarisches Angebot schon angesprochen. Welche Speisen kommen denn am besten bei den Gästen an?
Einerseits bieten wir die traditionellen Hüttengerichte an. Da steht bei den Gästen unser frisch gekochter Kaiserschmarrn an erster Stelle. Dann gibt es die Gourmetschiene. Da ist das Filetsteak der Klassiker.
Die Kristallhütte ist im Winter nur per Schlepplift oder mit der Pistenraupe erreichbar. Ist es da eine besondere Herausforderung, die ganzen Speisen auf die Hütte zu kriegen?
Es ist natürlich nicht so wie bei Betrieben im Tal, dass der LKW einfach an die Garage ran fahren kann. Wir kriegen die Waren alle an die Talstation geliefert und verladen sie dann in die Gondel. Von der Bergstation der Seilbahn geht es weiter mit der Pistenraupe. Jede Schachtel, jeden Karton haben wir mindestens vier, fünf Mal in den Händen, bis er da ist wo er hin gehört. Das ist ein sehr hoher logistischer Aufwand. Aber nach drei Jahren sind wir mittlerweile ganz gut eingespielt.
Welche Gäste kommen denn zu Euch?
Die Palette ist groß. Das geht vom Bundespräsidenten bis zum Handwerker. Wir haben bei der Preisgestaltung darauf geachtet, dass jeder in den Genuss einer Übernachtung auf der Kristallhütte kommen kann.
Wer waren denn die prominentesten Gäste?
Neben den drei Präsidenten Horst Köhler (Deutschland), Heinz Fischer (Österreich) und Václav Klaus (Tschechien) waren unter anderem der Sänger Sasha und die Moderatorin Ulla Kock am Brink schon bei uns zu Gast.
Wie lange im voraus muss man buchen, um bei Euch übernachten zu können?
Wenn man zu einem Wunschtermin kommen will, muss man mittlerweile ein Jahr im voraus buchen. Es gibt aber auch Wartelisten. Wenn jemand storniert, schicke ich die Freimeldungen an alle, die auf der Liste stehen.
Kommst Du bei all der Arbeit selbst noch zum Skifahren oder Snowboarden?
Ich nehme es mir zwar jeden Winter vor, aber leider geht es sich dann doch nicht aus. Bei mir ist immer in der Früh recht viel zu tun. Und deshalb klappt es nur zwei, dreimal in der Saison, dass ich selbst auf dem Snowboard stehe.
Kristallhütten-Chef Stefan Eder im Interview
Präsidenten beim Qualitätseinkehrschwung
Seit November 2004 verwöhnt das mittlerweile über 30-köpfige Team der Kristallhütte im Skigebiet Hochzillertal auf 2.147 Metern seine Gäste. Chef auf der Kristallhütte ist der 29-jährige Stefan Eder, der aus einer Zillertaler Hoteliersfamilie stammt. im Interview mit SNOW-ONLINE.DE gibt Stefan Eder einen Einblick in seine Arbeit.
Stefan, 2004 habt Ihr die Kristallhütte eröffnet. Mittlerweile ist die Hütte vor allem dank ihres gastronomischen Konzeptes, das sich deutlich von dem in Skigebieten weit verbreiteten 08/15-Essen abhebt, weit über das Zillertal hinaus bekannt. Wie bist Du auf die Idee für das Konzept gekommen?
Mich hat früher immer gestört, dass bei uns im Zillertal am Berg ein lässiges Restaurant mit Lounge-Musik und gutem Essen gefehlt hat. So ist mir die Idee zum Konzept für die Kristallhütte, die einen Qualitätseinkehrschwung bieten soll, gekommen. Mit der Hütte hat sich schon ein Traum für mich erfüllt.
Was unterscheidet die Kristallhütte von anderen Skihütten?
Da ist zunächst einmal das wunderschöne Panorama, dass wir unseren Gästen hier oben bieten können. Zudem ist das Essen ein sehr wichtiger Faktor. Wir verarbeiten nur hochwertige Produkte. Das fängt bei den Nudeln an, geht über Filetsteak und frischen Thunfisch, auf Wunsch kochen wir auch Gourmet-Menus. Wir wollen, dass das Essen auch in dieser Höhe einen besonderen Touch hat. Außerdem haben wir für unsere Übernachtungsgäste acht Panorama-Doppelzimmer, die sehr gut ankommen. Neu ist in diesem Jahr die Kristall-Lounge auf der Terrasse mit Außenfeuerstelle, Liegebereichen, Wasserbetten und Whirlpool.
Du hast Euer kulinarisches Angebot schon angesprochen. Welche Speisen kommen denn am besten bei den Gästen an?
Einerseits bieten wir die traditionellen Hüttengerichte an. Da steht bei den Gästen unser frisch gekochter Kaiserschmarrn an erster Stelle. Dann gibt es die Gourmetschiene. Da ist das Filetsteak der Klassiker.
Die Kristallhütte ist im Winter nur per Schlepplift oder mit der Pistenraupe erreichbar. Ist es da eine besondere Herausforderung, die ganzen Speisen auf die Hütte zu kriegen?
Es ist natürlich nicht so wie bei Betrieben im Tal, dass der LKW einfach an die Garage ran fahren kann. Wir kriegen die Waren alle an die Talstation geliefert und verladen sie dann in die Gondel. Von der Bergstation der Seilbahn geht es weiter mit der Pistenraupe. Jede Schachtel, jeden Karton haben wir mindestens vier, fünf Mal in den Händen, bis er da ist wo er hin gehört. Das ist ein sehr hoher logistischer Aufwand. Aber nach drei Jahren sind wir mittlerweile ganz gut eingespielt.
Welche Gäste kommen denn zu Euch?
Die Palette ist groß. Das geht vom Bundespräsidenten bis zum Handwerker. Wir haben bei der Preisgestaltung darauf geachtet, dass jeder in den Genuss einer Übernachtung auf der Kristallhütte kommen kann.
Wer waren denn die prominentesten Gäste?
Neben den drei Präsidenten Horst Köhler (Deutschland), Heinz Fischer (Österreich) und Václav Klaus (Tschechien) waren unter anderem der Sänger Sasha und die Moderatorin Ulla Kock am Brink schon bei uns zu Gast.
Wie lange im voraus muss man buchen, um bei Euch übernachten zu können?
Wenn man zu einem Wunschtermin kommen will, muss man mittlerweile ein Jahr im voraus buchen. Es gibt aber auch Wartelisten. Wenn jemand storniert, schicke ich die Freimeldungen an alle, die auf der Liste stehen.
Kommst Du bei all der Arbeit selbst noch zum Skifahren oder Snowboarden?
Ich nehme es mir zwar jeden Winter vor, aber leider geht es sich dann doch nicht aus. Bei mir ist immer in der Früh recht viel zu tun. Und deshalb klappt es nur zwei, dreimal in der Saison, dass ich selbst auf dem Snowboard stehe.