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SF Einstein- Das Pardorama; Ingenieurkunst auf Permafrost

Vadret

Gaislachkogl (3058m)
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Danke für das Verlinken - in der Tat eine spannede Technik. Wobei er verwundert, dass ein 2600m hoher hügelartiger flacher und sonniger Rundgipfel noch derart durchfroren ist. Sollte man nicht meinen...

Zeitrafferaufnahmen von fliessenden weil tauenden Permafrostböden in zweiten Beitrag der Sendung, etwa bei Minute 4, sehr beeindruckend...
http://www.videoportal.sf.tv/video?id=4b23d57e-4abb-431b-97d8-7650d7441755
 
Was mich vorallem stutzig macht, ist die Aussage im Beitrag, dass es bereits an zwei Vorgängergebäude des heutigen Pardoramas nach nur 10 Jahren an den Kragen ging, aber die heutige Pardatschgratbahn-Bergstation mitlerweile über 20 Jahre steht. Wäre schön zu erfahren ob diese paar Meter Distanz bereits eine andere Geologie aufweisen.

Genau nach dem gleichen System wie das Pardorama wird auch der Schiefe Turm von St. Moritz erhalten und gesichert. Alle paar Jahren wird der Turm mit Hydraulikpumpen aufgerichtet und mit Stahlplatten unterlegt. Nicht aus Gründen des tauenden Permafrostes, aber infolge der Hang-Rutschung im Gebiet Brattas. Viele Gebäude weisen massive, besorgniserregende Schäden auf. Mietverträge für Wohnungen werden jeweils nur mit der Bedingung gestellt, dass man von einer Minute auf die Andere die Liegenschaft verlassen müsste im Notfall. Mehr dazu in diesem Bericht des Geotechnischen Institutes der ETH Zürich: http://www.geotechnikschweiz.ch/dokumente/pdf/Publikationen/Heft157.pdf
 
interessantes PDF btw ...
Wusste nicht von dem schleichenden Hangrutsch in Stmoritz...
Und jetzt weiss ich weshalb die Strasse bei Ardez immer so hoprig ist ...
 
Interessante Methode (habe den Beitrag übrigens im Fernsehen gesehen), aber für eine Seilbahnstation ist sie wohl weniger geeignet. Da können schon wenige Zentimeter zu einer Seilentgleisung führen.
 
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