Ich war letzte Woche in Partenen im Urlaub.
Am 22. hatte es in Partenen auf 1000m schneegeregnet und erst am Nachmittag kam dann starker Schneefall - da hat die Motivation nur für einen (mit nassen Schuhen) Spaziergang um Partenen gereicht.
Am 23. ebenfalls grau und Niederschlag, aber kälter: eine winterliche Wanderung von Bartolomäberg zum 1450m hohen Fritzensee. Schöner tiefer Pulverschnee, aber zum Teil auf den verschneiten Fahrstraßen eisig glatter Untergrund.
In der Nacht zum 24. dann durchgehender starker Schneefall. Erster Skitag morgens in Nova und Nachmittags am Hochjoch. Schnee wunderbar und Sicht ganztags ok. Es gab noch ein paar Schneeschauer, aber nachmittags riss es dann auf. Es war nur wenig los. Talabfahrten noch alle zu. Verständlich, dass die Bahnen am 24. 1h früher schlossen - aber weniger verständlich, dass sie ihr tolles dynamische Preissystem dann nicht dafür nutzen, dass die Tickets entsprechend günstiger sind...
Am 25. ebenfalls die gleiche Runde durchs Skigebiet, aber diesmal bei bestem Wetter. Es war mehr los als am 24., aber der weiche Schnee behinderte die typischen Kunstschnee-Bruchpiloten.

An der Bergstation der Rinderhüttenbahn schauten ein paar fiese Steine raus, sonst auch weiterhin super Pistenverhältnisse. Anstehen musste man nur vormittags etwas, nachmittags hatten sich die meisten auf die Terrassen verzogen. Nervig an diesem Tag: Nach der Abfahrt nach Kropfen hatte der 2er-Sessellift eine Panne. Folglich mussten alle mit der Seilbahn rauf, was insgesamt 30min Wartezeit kostete. Die Angestellten dort hatten es nicht wirklich unter Kontrolle, wie viele in die Bahn gelassen werden konnten, so brauchte es immer ewig, bis die Bahn wieder losfuhr - und gefühlt nicht mal voll. An diesem Tag machte auch die Freda-Bahn das erste mal auf, was etwas zusätzliche Abwechslung brachte.
Der 26. war ziemlich identisch, aber natürlich noch voller. Da aber inzwischen fast alle Pisten geöffnet waren (Talabfahrt nur nach Gaschurn), konnte man den Leuten gut aus dem Weg gehen (im Vergleich zu vor 3 Jahren, wo es auf Grund weniger offener Pisten unerträglich war). Ab dem Mittag war es aber auch dann überall angenehm. Es wurde sehr warm, nach Kropfen sogar sulzig. Hier noch ein Bild meines Autos am Abend, da ich mich schon mal psychisch auf die Freischauflung vorbereitete (in Partenen kalter Dauerfrost).
Am 27. dann Winterwanderung zur Lindauer-Hütte auf 1700m und dann Abfahrt von dort mit dem Schlitten zurück nach Latschau bei schönem Pulverschnee. Sehr empfehlenswertes Ski-Alternativprogramm, wenn auch im Dezember hauptsächlich im Schatten.
Eine der wenigen Weihnachten, wo wir wirklich Winterwetter hatten.
