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Situation auf Pisten wird immer gefährlicher

Ich War letztes Jahr in Anton unterwegs

Ulmer Hütte richtung Steißbachtal ,da muss man es Laufen lassen weil man sonst am gegenhang nicht
mehr hoch kommt

Ich fahre ganz rechts am pistenrand ,(Fehler ich hätte die linke seite nehmen sollen) ungefähr auf der hälfte
des Hangs geht rechts eine Skiroute ab, und wie ich an den punkt komme zieht von der Mitte der Piste ein anderer Skifahrer in Richtung Route, ohne sich umzusehen ob hinter ihm jemand kommt,
das ende war das ich ca 10m vom Pistenrand in 2m Schnee stand ,ist zum glück niemanden Was Passiert
das hätte auch Böse enden können.

Beovor ich die Piste Kreuze sollte ich mich zuminderst einmal umsehen, ob jemand kommt
 
@Fdisk100:
Oh ja, ich kenne diesen Pistenabschnitt zwischen Ulmer Hütte und Steißbachtal und hab da schon mehrere gefährliche Situationen beobachtet. Zum Glück war ich - bisher zumindest - noch nicht involviert.
Übrigens: Auch das Ende des Steißbachtals hat's in sich; eng, voll und relativ flach, daher hohes Durchschnittstempo.

So schön es heutzutage ist, an kaum einem Lift mehr anstehen zu müssen - auf den Pisten wird's dadurch natürlich enger und gerade bei derartigen wie o.g. "Problemzonen" erheblich gefährlicher...

Will natürlich trotzdem nicht in die skitechnische "Steinzeit" zurück, wo man frühmorgens etwa 30-60 min. auf die Beförderung mit Einzel- oder Doppelsesselbahn in einer Menschentraube anstehend warten musste, um dann erfroren nach langsamer Auffahrt endlich auf dem Berg anzukommen. :roll:

Gruß,
Gipfelsonne
 
Boarder setzen sich auch deswegen in der Nähe des Ausstiegs hin weil sie fürs Liftfahren (egal welcher Art) mindestens ein Fuss aus der Bindung nehmen müssen.
 
^^ an besten dann direkt am Ausstieg eines fetten 8ers! 8O
 

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Man sieht: Kapazitätserhöhungen lösen nicht nur Probleme. Manchmal schaffen sie auch Neue!
 
Ich glaube das Unterschätzen der Geschwindigkeit ist menschlich - sei es beim Autofahren oder auf der Piste.

Kommt es zu einem Unfall ist der Schwere des Schadens / der Verletzungen proportional zur kinetischen Energie (zumindest nehm ich das jetzt mal vereinfachend an), das heißt, dass jemand mit 70 km/h DOPPELT so schweren Schaden / Verletzungen erleidet als mit 50 km/h und jemand der gar mit 100 km/h unterwegs ist DOPPELT so schweren Schaden / Verletzungen erleidet als mit 70 km/h und VIERMAL so viel wie mit 50 km/h.

Das unterschätzt man einfach - leider...
 
GMD schrieb:
Boarder setzen sich auch deswegen in der Nähe des Ausstiegs hin weil sie fürs Liftfahren (egal welcher Art) mindestens ein Fuss aus der Bindung nehmen müssen.

Geb ich dir recht....viele machen das, wobei dies bei den Hardbootfahrern kaum vorkommt, da wir ähnlich der Skifahrerbindung meist nur den Fuss in die Bindung stecken, und somit eigentlich ohne stehenbeliben oder hinsetzen losfahr können.
Allerdings setzt dies einen geeigneten Auslauf vorraus, der meist bei KSBs kein Problem ist. Ist dieser für die Bahn (z.B. 8KSB zu klein geraten, gibts unweigerlich Stau, da man seine Bindung nicht auf der Pisten anziehen sollte.

Allerdings hier auch das Gegenbeispiel: Lermoos 4KSB-ausstieg. Eine grössere Familie mit 4 Kindern und eine Freestylegruppe (Ski und Snowboard) samt Skilehrer stehen im Ausstiegsbereich rum, und warten auf den Rest....ganz tolles Vorbild.
 
Hmmm... guter Punkt eigentlich der GEGEN diese Regel spricht, den hinteren Fuss aus der Bindung nehmen zu muessen. Mit nur dem vorderen Fuss in der Bindung ist es einfach schwer das Board zu kontrollieren, grad wenn's steil ist und man auch noch eine Kurve fahren muss. Wenn man nicht ein wirklich halbwegs guter Snowboarder ist schafft man sowas kaum!
 
Hahahahahahah...jo klar...beide Füsse in der Bindung....hahaha...das sind dann die Profis, die´s beim Aussstieg ausm Sessellift dermassen auf die Fresse legt, dass alle Umherstehenden johlen.....find ich immer wieder lustig die Jungs....

Aber jetzt mal ehrlich: Ausser den Profis schaft keiner mit beiden Füssen in der Bindung in nen Sessel(der voll belegt ist) einzusteigen, bzw oben sich so zu sortieren, dass se ordentlich aussteigen. Bei Fortgeschrittenen ist das natürlich kein grösseres Problem. Aber von denen erwarte ich, dass se ihr Board so unter kontrolle haben, dass se den Einstiegsbereich freimachen können. Auch bei nem leeren Sessel könnt ich mir das vorstellen. Aber wenn neben die mind. 3 ungeduldige Skifahrer sitzen, kannsts schon vergessen.

Die einzige Lösung wäre endlich ein vernünftiges Bindungssystem für die Softboots zu entwickeln, ähnlich der Intec bei den Hardbootern. Aber die Industrie hat lieber beide Systeme (Step in und Clicker) verkommen lassen, und beschränkt sich auf das Flow-System, welches IMO bei Softboot angenehm zum handhaben ist, und auf die alten Ratschenbindungen, die nun mal lange Zeit zum schliessen benötigen. Aber wer weiss, vielleicht besinnt sich die Snowboardindustrie mal auf eine gescheite Entwicklung, statt ständig nur das Design zu ändern.

Aber das hier ist weder das richtige Topic, noch das richtige Forum, noch bin ich der richtige Mann für eine derartige Diskussion, da ich für die Snowboardgrossindustrie eh schon ein verlorener Käufer bin. :D
 
Mir ist in der bisherigen Saison die extreme Kompliziertheit (hoffe das Wort gibts :wink: ) der Ski/Snowboarder aufgefallen. Einem Jungen fäll, als er schon vor der Schranke zum Einsteigen steht ein, dass er noch auf seinen Opa warten muss. Bei einer risiegen Menschentraube fährt eine 6 KSB mit zwei besetzten Plätzen. Selbst die Liftwarte sind da kaum durchgekommen. Und aller 10-15 Minuten kommt eine Tonbandaufzeichung: " Liebe Skigäste, wir bitten sie sich zu sechst einzuordnen und bis zur schwarzen Linie vorzutreten, dies ist ist in ihrem eigenen Interesse. Sie verkürzen damit ihre eigene Wartezeit!" Eigendlich sollte ma das in jeder Skischule mal irgendwann gelernt haben. Und wenn man nicht in der Skischule war, sollte mna es sich wenigstens denken können.

mfg lolli
 
Freestyler rast in Rettungsaktion.

Jetzt hab ich mich schon bei den ganzen Unfallberichten auf dem ORF zurückgehalten. Aber das ist schon hammer....Nen Notarzt, nen Helfer und nen leicht verletzten zum Schwerverletzten machen.....da vergeht einem die Lust aufs Skifahren...
 
...das konnte ich an Weihnachten auch beobachen das von dem Vorwärts- Rückwärtsfahren-Beidseitigbeschaufelten- Ultracoolen- Youngboys in Zukunft eine neue Gefahr ausgeht!
Im Penkenpark war sogar Batman und Superman unterweges (Kein Witz- Freestylskier mit Kostüm).
Fand das ja Anfangs noch recht lustig, aber wie ich gesehen habe wie die Freestyler nach den letzen Jumps Richtung Lift gefahren sind (logischerweise auch mal rückwärts) hab ich doch mal zugesehen das wir aus der Schußlinie kommen.
 
Ja Wahnsinn gell?

Wie schon gesagt, "lebe deinen Traum", "no limits" , "push the limits " bla

hey Junge fahr vorwärts dann siehst du mehr (irgendwie logisch oder)?
Jetzt kommen wieder Stimmen "mehr Freestyleparks" ...ok
Könnt ihr für meinen Onkel der hat ne künstliche Hüfte noch einen "Recreational Park" bauen bitte?
Und für meien Kumpel, der fährt so gern mit seinem Moped 300 km/h auf der Autobahn
und lässts halt auf der Piste auch gern krachen, nen "High speed carving Park" hinsetzen?

Rücksichtnahme scheint gerade sowas von Auslaufmodell auf den Pisten zu sein,
find ich erschreckend. Aber hier wird immer nur über technische Details der Skientwicklung oder
perfekte Pistenpräparation als Gründe der Unfallhäufung diskutiert, dass hier die Auswüchse
des "Leben auf der Überholspur" in schlimmen Unfällen enden will keiner wissen
(hallo Spassgesellschaft - und jetzt wird wieder in die Hände gespuckt dada da da)
 
Ich habe bei richtig vollen Pisten eigentlich noch nie Probs gehabt/bemerkt. Probleme gibts eher wenn es in einem vollen Skigebiet mal leerer ist. Dann passen die Leute, vorher ueberfordert nicht mehr auf.

Das Problem sehe ich eher darin, dass heutzutage durch schnelle Lifte und kurze Anstehzeiten im Durchschnitt bestimmt 50-100% mehr Pistenkilometer/HM pro Tag zurueckgelegt werden im Vergleich zu frueher. Konditionell und von der Aufmerksamkeit laesst es dann halt nach. Wie die Pisten jetzt modelliert oder planiert sind, ist IMHO eher nebensaechlich.

Ein typischer Pistentag fuer mich sind heutzutage halt gut und gerne 20k HM pro Tag. Ich glaube kaum dass das vor 20 Jahren auch so locker moeglich war. Hoehere Geschwindigkeit bedeutet ja nicht gleich hoehere Gefahr bei Stuerzen, solange nichts im Weg ist, ist es ja eigentlich egal bei welcher Geschwindigkeit man sich hinfetzt.

Bei einem Boardercross/Skiercross faehrt man auch zu viert auf extrem engen Raum, trotzdem gibt es kaum Kollisionen, und dass obwohl man nicht unbedingt die schnellste Linie faehrt, sondern jene auf der man nicht ueberholt werden kann; Abdraengen, etc inklusive. Beim Longboard Classic 2008 in Stuben mit Massenstart von deutlich ueber 100 Boardern in einen Hang rein, Einfahrbreite etwa 15m zogen auch einige trotz unter 10m Sichtweite mit 70-80km/h durch waehrend ein paar andere mit 40-50km/h im Hang weiter vorne fuhren, weils halt schneller waren beim Start. Passiert ist trotzdem nichts, es passt halt jeder auf. Wenns jemanden legt, kann man ja noch immer drueberspringen bzw ausweichen.

Ich fahre selber eher schnell (meist carvend am board rund 40-60km/h, auf Skiern 50-100km/h, mit GS auch mal bis 120km/h), das halt wenns eher leer ist. Wenns zu voll ist so schnell zu fahren, fahr ich lieber gar nicht. Aber man ja immer noch freeriden gehen, oder tourengehen.
In Skigebiete wie Flachau, Ischgl, etc. fahr ich daher nicht freiwillig.
 
Bei einem Boardercross/Skiercross faehrt man auch zu viert auf extrem engen Raum, trotzdem gibt es kaum Kollisionen, und dass obwohl man nicht unbedingt die schnellste Linie faehrt, sondern jene auf der man nicht ueberholt werden kann

Da müssen aber auch alle in die Gleiche richtung, und keiner kann "quer" kommen!
 
baeckerbursch schrieb:
Bei einem Boardercross/Skiercross faehrt man auch zu viert auf extrem engen Raum, trotzdem gibt es kaum Kollisionen, und dass obwohl man nicht unbedingt die schnellste Linie faehrt, sondern jene auf der man nicht ueberholt werden kann

Da müssen aber auch alle in die Gleiche richtung, und keiner kann "quer" kommen!
Du bist noch nie ein Boardecross Wettbewerb gefahren, oder?
Nicht 90° quer, aber mit 30° quer schon. Dadurch dass inzwischen immer weniger mit Raceboards unterwegs sind, ist es natuerlich etwas einfacher geworden da Kurven jetzt primaer außen gefahren werden. Aber bei einer Kurvenausfahrt, kannst die als Raceboarder von innen mal schnell 3-4 m nach aussen treiben lassen und dem Softbooter außen den Weg versperren, fuer Softbooter von außen mit Geschwindigkeitsueberschuss quer nach "innen" aber erst nach der Kurve oder halt in der Kurve zur Mitte driften.
 
extremecarver schrieb:
Hoehere Geschwindigkeit bedeutet ja nicht gleich hoehere Gefahr bei Stuerzen, solange nichts im Weg ist, ist es ja eigentlich egal bei welcher Geschwindigkeit man sich hinfetzt.

im moment werden aber hauptsächlich zusammenstösse thematisiert, und da hat die höhere geschwindigkeit
sehr wohl eine relevants wie cauchy auch schon sehr richtig geschrieben hat.
 
Du bist noch nie ein Boardecross Wettbewerb gefahren, oder?
:D

Dazu sag ich jetzt mal nix :wink:

Aber fakt ist daß beim Bordercross alle immer das gleiche Ziel haben. Die Spuren der Gegner sind deshalb immer vorhersehbarer als auf der Piste.
 
stavro_ schrieb:
extremecarver schrieb:
Hoehere Geschwindigkeit bedeutet ja nicht gleich hoehere Gefahr bei Stuerzen, solange nichts im Weg ist, ist es ja eigentlich egal bei welcher Geschwindigkeit man sich hinfetzt.

im moment werden aber hauptsächlich zusammenstösse thematisiert, und da hat die höhere geschwindigkeit
sehr wohl eine relevants wie cauchy auch schon sehr richtig geschrieben hat.


Hoehere Geschwindigkeit bedeutet tendenziell eine hoehere Unfallwahrscheinlichkeit (zunehmend groessere "Unsicherheit" beim Fahren, laengerer Reaktionsweg, laengerer Bremsweg, zunehmend schwerer gezielte Ausweichmanoever durchzufuehren) als auch eine aus oben genannten Gruenden (kinetische Energie nimmt QUADRATISCH mit der Geschwindigkeit zu) hoehere "Unfallschwere".

Bitte verhaltet euch immer ruecksichtsvoll und rechnet damit dass nicht jeder ein Vollprofi ist. Das gilt auf der Piste wie auch ganz allgemein!
 
Hier der Link zu einem interessanten Artikel!
Besonders die Äußerungen des Skilehrers im dritten Absatz sind lesenswert und treffen den Nagel auf den Kopf...

http://www.zeit.de/2009/03/Skiunfall
 
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