• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Skidieben auf der Spur

Ich habe seit zwei Jahren ein Schloss und bin damit zufrieden.
Absolute Sicherheit darfst du dir aber nicht erwarten, fast jedes Schischloss ist mit einer mittleren Zange leicht aufzumachen. Andererseits, welcher Dieb tut sich das an vor einer Schihütte 3min an einem Schloss herum zu fummeln, wenn er links und rechts davon hundert unversperrte Schi/Boards stehlen kann?
Ich denke Schischlösser funktionieren hauptsächlich als Abschreckung,Diebe sehen, dass der Besitzer genauer an sein Material denkt als andere. Er muss also mit mehr Sicherheitsvorkehrungen rechnen als bei anderen Schi. Blöd wirds nur wenn alle Schi abgesperrt sind, dann funktioniert der Verdrängungswettbewerb nicht mehr.

Fazit: Ich kanns sehr empfehlen, obwohl wahrscheinlich noch niemand versucht hat meine Geräte zu stehlen...
 
Da kann ich Antid Oto nur recht geben. Habe seit paar Jahren auch ein Skischloss. Ob die Ski mal jemand mitnehmen wollte, keine Ahnung.
Aber es ist sicherlich so, dass sich ein Dieb erstmal die leichterer Beute nimmt als die gesicherte.
Wirkungsvoll ist ein Schloss auch gegen betrunkene Zufallsskimitnehmer (geile Wortschöpfung :lol: )
 
welches Schloss findet Ihr am Besten; Safeman oder Agent (8gent) ? Könnte man sowas in den Shops von Hervis, Intersports kaufen? Bislang hab ich in den genannten Shops solche Schlösse, oder überhaupt Skischlösse nicht gesehen, zumindest hat mir nicht aufgefallen
 
Ich hab nen Safeman und bin sehr zufreiden damit, man braucht beim anketten den Schlüssel nicht extra rauskramen, da dieser nur beim Aufschliessen benötigt wird.

Gibts übrigens auch bei EBAY
 
Die meisten Schlösser die ich bisher gesehen habe funktionieren nach dem gleichen Prinzip, ich denke deswegen ist die Marke weniger wichtig.
Wie auch immer meins ist von Bakoda. Es hat keinen Schlüssel sondern ein Nummernschloss, womit ich sehr zufrieden bin. Jeder muss aber selbst entscheiden ob das Risiko größer ist, den Schlüssel zu verlieren oder nach dem Apres Ski und fünf Bier den Code zu vergessen. :wink:
 
Das ist ja schon heftig als wir mit der schule auf Skifreizeit in Kössen waren ham wir die Ski immer paarweise dierekt neben dem Lift in den Schnee gesteckt wenn wir dei 2-3 Stunden zum Mittagessen in unser Hotel gefahren sind...
Hat unser Lehrer so gesagt(also alles auf seine verantwortung!?!) weggekommen ist nie was...
 
Weils hier grad reinpaßt: Heute hatte ich auch schon die Befürchtung, meine neuen Skier+Stecken seien geklaut - standen nachmittags nicht mehr da, wo sie eine halbe Stunde vorher noch waren.

.. bissl durch die Gegend geschaut: Waren die doch in einem der Rollwägen vom Atomic-Skitest-Stand (irgendwelche Holländer hatten da anscheinend heute großen Skitest am Tiefenbachferner). Konnte man zum Glück leicht erkennen, weil keine Verleihbindung drauf war, und da meine Schuh reingepaßt hatten, war die Sache für den Zuständigen von Atomic klar.

.. fehlten nur noch die Skistecken. Die fand ich dann paar Meter weiter unter der Treppe, die auf die Terasse führt, mit einigen andern Paaren.

Soll heißen: Wenn man die Skier nicht gleich findet, müssen sie nicht unbedingt gestohlen worden sein, sondern können auch von irgendwelchen Hitzköpfen oder "Blinden" verlegt worden sein ...

*nomma Glück ghabt* :)
 
Das ist mir ja vorletzten Winter in Schröcken am Ende der Körberseeabfahrt (Talabfahrt) passiert. Ich stehe dort an dem Hütte, warte auf den Bus zurück zum Saloberjet, trinke nen Kaffee, hab meine Ski neben die Hütte gestellt, und schau plötzlich hin, die sind weg, der Bus hält gerade, ich schnell zum Bus, dort aber nix gewesen, dann zum Hotel und es hatte sich herausgestellt, daß dort ne Gruppe Engländer war, wo der eine jeden Abend sich falsche Ski mitgenommen hatte.... Meine waren mustergültig in den Skikeller vom Hotel gestellt worden... Hab dann dem Tommy gleich mal auf die Finger gehauen....

Sonst ist mir noch nie meine Ausrüstung abhanden gekommen... Aber ich denke so nen Schloß ist sicher nicht verkehrt.....
 
Massenweise Skidiebstahl
Katzenjammer nach dem Einkehrschwung


Organisierte Brettldiebe machen in Österreich und der Schweiz die Skigebiete unsicher. Manchmal hat aber auch der Skibesitzer selbst die Finger mit im Spiel.

Besonders gefährlich wird es beim Après-Ski. „Dort werden die Skier in Massen einfach vor der Wirtschaft abgestellt und stehen dem interessierten Dieb quasi zur freien Verfügung“, wundert sich Werner Hauser, Bezirkspolizeikommandant von Landeck im österreichischen Tirol.

„Wir sind seit Jahren darum bemüht, gegen eine Flut von Massenanzeigen wegen Skidiebstahl vorzugehen“, sagt der Mann, dessen Behörde für das Paznauntal mit dem besonders bei jungen Leuten berühmt-berüchtigten Wintersportort Ischgl zuständig ist. „Gottlob ist die Zahl in den letzten Jahren leicht zurück gegangen, 2006 hatten wir aber noch immer etwa 1400 Anzeigen von Ski- und Snowboarddiebstählen“, sagt Hauser.

Besonders in Österreich und der Schweiz seien organisierte Banden am Werk, die vor allem an Abstellplätze vor Liftstationen und Gasthäusern oder Almhütten zuschlagen, berichtet der erfahrene Beamte. Doch auch auf Parkplätzen werde den Tätern der Diebstahl durch ungesicherte Autodachträger oft leicht gemacht.

In den auch bei deutschen Touristen beliebten Wintersportgebieten von Tirol und Vorarlberg hält man sich beim Thema Skiklau merklich zurück. Die Verantwortlichen bei Tourismusverbänden und Bergbahnen verweisen auf die Zuständigkeit der Behörden.

Dort schätzt man das Problem etwas dringlicher ein. So wurden nach Angaben des Landespolizeikommandos Vorarlberg 2006 allein im westlichsten Bundesland Österreichs über 5700 Paar Ski und mehr als 800 Snowboards gestohlen. „Die tauchen dann in der Tschechischen Republik, der Slowakei oder auch im ehemaligen Jugoslawien wieder auf, auf jeden Fall eher gen Osten“, sagt Polizeisprecher Rainer Fitz.

Zwar warnt die Polizei mit groß angelegten Informationskampagnen vor dem Skiklau, oftmals helfen aber nur noch massive Fahrzeugkontrollen, um wenigstens den Abtransport der gestohlenen Brettl zu verhindern.

Bayerische Skigebiete weniger betroffen
Im Gegensatz zu Österreich sind die bayerischen Ski-Metropolen noch nicht ins Visier der organisierten Ski-Diebe geraten. „Wir haben in unseren beiden Skigebieten etwa 10 bis 20 Anzeigen wegen Diebstahl von Wintersportgeräten pro Jahr“, sagt Eva-Maria Greimel von der Bayerischen Zugspitzbahn in Garmisch-Partenkirchen. Après-Ski, wie man ihn aus Österreich kenne, finde in der Form in Deutschland ohnehin nicht statt. „Wir sind auch familienorientierter und haben einen hohen Anteil an Tagesgästen, die vielleicht besser auf ihre Ski achten“, vermutet Greimel.

Auch bei der Fellhornbahn in Oberstdorf will man Skiklau nicht verneinen, es komme aber „äußerst selten vor“, sagt der Technische Leiter der Bahn, Christian Hauber.

Diese Einschätzung bestätigt auch die Polizei. Nicht nur wegen des Schneemangels seien in diesem Jahr noch gar keine Fälle bekannt geworden, heißt es beim Polizeipräsidium Oberbayern. Die Situation in den bayerischen Alpen oder dem Allgäu könne man generell nicht mit dem Skiklau in Österreich und der Schweiz vergleichen. Man führe nicht einmal eine eigene Statistik über Eigentumsdelikte bei Wintersportgeräten.

Fälle von Versicherungsbetrug
Oft verschwindet das geliebte Snowboard aber auch aus ganz anderen Gründen. „Leider müssen wir feststellen, dass es sich häufig um fingierte Anzeigen handelt und hier teilweise massiv in Richtung Versicherungsbetrug gearbeitet wird“, sagt Polizeikommandant Hauser. „Es scheint Mode zu sein, sich den Urlaub auf diese Weise nachträglich zu finanzieren.“

Beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) kennt man das Problem. „Gerade in den Bereichen, wo Versicherungsbetrug fast schon als Kavaliersdelikt gilt, ist dem nur sehr schwer nachzukommen“, sagt Katrin Rüter de Escobar, die beim GDV zuständig für Schadensversicherungen ist. Zwar seien Wintersportgeräte von der normalen Reisegepäckversicherung abgedeckt, ähnlich wie bei Fahrrädern gelten für den Besitzer aber spezielle Sorgfaltspflichten bei der Sicherung seiner Ski.

Gerade beim Skiurlaub zu Fasching sollte man daher verstärkt auf seine Schneebrettl achten. Vom Versicherungsschwindel mit angeblich gestohlenen Ski rät man bei der Polizei in Österreich dringend ab. Fitz warnt: „Wir haben Methoden, dem nachzugehen, die werden aber nicht verraten“.

(sueddeutsche.de/ddp)
 
meinem Bruder ist vor ein paar Jahren in St.Anton das Snowboard ausm Skikeller gestohlen worden, seitdem schließen wir alle Sachen mit Schlössern immer ab. Meiner Cousine ist vor ein paar Jahren in St.Anton der Ski verwechselt worden. Als sie nach dem Mittag am Rendl aus dem Restaurant kam, hat sie nur ein fremdes Paar Ski gefunden, selbe Marke, selbe Bindung, nur falsche Einstellung. Hat wohl jemand aus Versehen ihre Ski genommen und ist dann damit die Gondel runter...
 
Besonders gefährlich wird es beim Après-Ski. „Dort werden die Skier in Massen einfach vor der Wirtschaft abgestellt und stehen dem interessierten Dieb quasi zur freien Verfügung“, wundert sich Werner Hauser, Bezirkspolizeikommandant von Landeck im österreichischen Tirol.

Genau das war doch bisher eigentlich immer der Normalfall und es wurde nur sehr wenig geklaut? Was hat sich also geändert und wie können wir es wieder zurückändern? Aufrüsten (abschließen) bringt es nicht, da die Diebe dann auch aufrüsten und Bolzenschneider mitbringen. Spätestens wenn keine wertvollen Ski mehr ohne Schloss herumstehen, wird das eintreten.

Gruß, Tom
 
-tom- schrieb:
Genau das war doch bisher eigentlich immer der Normalfall und es wurde nur sehr wenig geklaut? Was hat sich also geändert und wie können wir es wieder zurückändern? Aufrüsten (abschließen) bringt es nicht, da die Diebe dann auch aufrüsten und Bolzenschneider mitbringen. Spätestens wenn keine wertvollen Ski mehr ohne Schloss herumstehen, wird das eintreten.

Gruß, Tom

Das einfachste: Die Ski nicht zusammen abstellen, sondern getrennt in verschiedene Ständer. Die wenigsten Diebe würden sich den Aufwand machen, den zweiten Ski zu suchen. Nur muss man sich nun zwei Stellen merken, an denen die Ski stehen, dass kann dann schonmal schwirig werden beide wiederzufinden :wink:
 
snowflat schrieb:
Das einfachste: Die Ski nicht zusammen abstellen, sondern getrennt in verschiedene Ständer.
Ja, so ähnlich haben wir das auch immer gemacht. So nach dem Motto: "Nimmst Du einen von mir, nehm ich einen von Dir!"

Bis wir mal nach dem Apres-Ski an der Mutterbergalm mal feststellen durften, dass das eine Pärchen weg war. Somit das andere, noch vorhandene, ebenfalls unbrauchbar.
Ich gehe mal fest davon aus, dass es sich bei diesem "Diebstahl" wirklich nur um ein versehen gehandelt hat. Wer klaut schon unterschiedliche Ski.
Fazit: Nur Ski tauschen, die sich sichtbar unterscheiden (grob unterschiedliche Längen).
 
Oder eben Ski/Snowboard mit in die Hütte nehmen :D

Hab ich aber erst sehr selten gemacht.
 
Macht es so wie ich
fahrt noch alte Ski.

Es gibt doch heut schon nicht mehr viele die mit 203cm Brettern richtig umgehen können.

Ich ernte des öften ungläubige Blicke, wenn die anderen meine Ski sehn

Gruß
Ralf77
 
Zahl der Skidiebstähle hat sich stark verringern

Erfolgsmeldung der Polizei: Straftaten gingen durch Schwerpunktaktionen diesen Winter um 36 Prozent auf 1.172 zurück. Exekutive startete eigene Informationskampagne. 40 Beamte aus ganz Österreich waren dienstzugeteilt.

SALZBURG (SN, APA). Eine erfreuliche Entwicklung vermeldet die Salzburger Polizei bei den Skidiebstählen im Bundesland. Durch umfangreiche Präventionsmaßnahmen konnte die Zahl der Skidiebstähle nach einem starken Rückgang im Vorjahr in dem nun zu Ende gehenden Winter nochmals um knapp 36 Prozent auf 1.172 gesenkt werden, wie die Polizei am Freitag in einer Aussendung mitteilte.

Informationskampagne der Exekutive war erfolgreich
Die Exekutive informierte ganz gezielt und verteilte Sicherheitstipps an Beherbergungsbetriebe, Skiverleih-Firmen und Busunternehmen. Außerdem sei die technische Sicherung bei Skiständern und in Skikellern deutlich verbessert worden. Zur Unterstützung der örtlichen Polizeikräfte wurden Analysen von Tatörtlichkeiten und -zeitpunkten erstellt, so konnten schwerpunktmäßig die Streifen besser eingesetzt werden. Experten des Landeskriminalamtes aus dem Bereich Diebstahl wurden eingesetzt, zudem wurden im Winter 40 Beamte von Polizeiinspektionen aus ganz Österreich in den großen Skigebieten dienstzugeteilt und eine gute Zusammenarbeit mit den Medien geführt.

100 Paar Skier wurden allein in Obertauern sichergestellt
Speziell in Obertauern wurden beim Außendienst zahlreiche übrig geblieben Skier und Snowboards vor Gastlokalen gesichert. Knapp 100 Paar Skier im Wert von rund 36.000 Euro wurden sichergestellt. Außerdem dürften Schwerpunktaktionen der Polizei an Abreisetagen potenzielle Täter vom Vorhaben abgeschreckt haben, vermutet die Exekutive.

© SN/SW
 
Hab auch schon mitbekommen, das auch Skistöcke sehr viel geklaut werden. (natürlich nur hochwertige)

Ich nehme meine immer mit auf die Hütte und vertausche die Ski mit anderen die grad so dabei sind !
 
Zurück
Oben