• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Skifahren in Japan

War schon 3x in Niseko.
Da Japan jetzt wieder möglich ist oder bald wird, werde ich für ca. 2 Wochen Ende Januar, Anfang Februar hin fliegen.
Falls jemand Infos benötigt einfach bei mir melden.
 
Ein Bericht wäre cool. Wo ist deine Unterkunft?
 
Übernachte in Kutchan, https://stay-niseko.com/

Fliege am 26. Januar hin und am 11. Februar zurück.

Ankunft in Tokio am 27. Januar, übernachtung im Crowne Plaza Narita.
Am nächsten Tag zum Flughafen Haneda, Flug mit JAL nach Spporo und mit dem Zug nach Kutchan

10. Februar mit dem letzten Flug ab Spporo nach Haneda, Übernachten im Hotel am Flughafen.
Am 11. Februar um 05:00 nach Narita und mit JAL zurück nach Frankfurt.

Am 13. Februar geht es dann wieder in die USA.
 
Das Yeti-Resort, das sich auf einer Höhe zwischen 1.300 Metern und 1.450 Metern rund um die zweite Station des Fuji befindet, wurde einen Tag früher als im Vorjahr eröffnet und ist das erste Skigebiet, das zum 24. Mal in Folge für die neue Saison in Japan eröffnet wurde. Jedes Jahr am Eröffnungstag können Cosplayer kostenlos Ski oder Snowboard fahren.

Das Resort begann am 11. Oktober rund um die Uhr mit Beschneiungsanlagen und produzierte täglich rund 550 Tonnen Kunstschnee, um eine etwa 1 Kilometer lange Strecke zu schaffen.

Info: https://www.yeti-resort.com/

Das grösste wirtschaftliche Manko wird auch diese Wintersaison das Ausbleiben der Skigäste aus China sein. In den letzten Jahren vor Covd-19 wurden sie zu einer der bedeutenden Gästegruppe für die japanischen Skigebiete.
 
Ich war letzte Woche 4 Tage in Nozawa-Onsen zum Snowboarden. Die Bedingungen waren sehr gut. Es hat vor meiner Anreise 3 Tage geschneit und laut offiziellen Angaben fielen in dieser Zeit 80 cm Neuschnee. Ohne diese Packung hätte es wohl sehr trüb ausgesehen. Abseits war innerhalb von 4 Stunden alles zerfahren (sämtliche Tree-Runs, welche ich ohne Guide finden konnte, inbegriffen). Der Ort hat mir sehr gut gefallen (nicht so voll wie Hakuba, trotzdem Clubbing-Mögliichkeiten). Die großen und zugleich bekanntesten Gebiete der Nagano Region habe ich somit gesehen. Meine Rangliste:

1. Shiga-Kogen
2. Nozawa-Onsen
3. Hakuba
 
In welchen Gebieten warst du überall und wie bist du von Nozawa Onsen nach Hakuba gekommen? Gibt es Bilder - umso wichtiger: Schreibst du einen Bericht?
 
Ich war in unterschiedlichen Jahren in den 3 genannten Gebieten, demnach jeweils eine separate Anreise. 2019 für 5 Tage in Hakuba - dort hatten wir eine Unterkunft direkt im Ortszentrum und sind die Gebiete Happo One, Gooryu 47 und Iwatake abgefahren. 2020 waren wir für 5 Tage im Shiga-Kogen Gebiet und hatten das einzige Hotel auf dem Berg. Von dort konnten wir skischaukeltypisch das gesamte Gebiet befahren. Zu 2019 und 2020 habe ich im Forum zumindest kurze Zusammenfassungen geschrieben.

Anbei ein paar Fotos von letzter Woche aus Nozawa-Onsen.

20240128_102715.jpg

20240129_090405.jpg

20240128_103011.jpg

20240128_111510.jpg

20240129_092906.jpg
 
Demografie und Klimawandel haben Auswirkungen auf die Skigebiete von Japan

Mit dem nahenden Beginn der Wintersportsaison häufen sich die besorgniserregenden Nachrichten. In Japan werden zahlreiche Skigebiete geschlossen oder die Öffnungszeiten verschoben. Die Lage ist so ernst, dass selbst Olympiamedaillengewinner Alarm schlagen. Hier ist eine Zusammenfassung der aktuellen Situation in Form von Fragen und Antworten.

Werden Skigebiete landesweit geschlossen?

Laut der Kreditauskunftei Teikoku Databank gab es 2023 die höchste Anzahl von Insolvenzen von Skigebieten in den letzten zehn Jahren, nämlich sieben Fälle. Dies entspricht dem Höchststand während der COVID-19-Pandemie im Jahr 2020, als die Tourismusbranche schwer getroffen wurde. Im letzten Jahr war der Hauptgrund für die Schliessungen Schneemangel. Einige Skigebiete mussten ihre Öffnungszeiten verschieben oder Teile ihrer Pisten schliessen.

Aber es kommen doch viele Skifahrer aus dem Ausland.

Der leichte, puderige "Pulverschnee" bietet ein hervorragendes Fahrgefühl und ist weltweit bekannt. Ein typisches Beispiel ist die Region Niseko in Hokkaido. In der Umgebung gibt es zahlreiche Unterkünfte und Restaurants für ausländische Touristen, was zu einer hohen wirtschaftlichen Bedeutung führt.

Andererseits nimmt die Zahl der einheimischen Skifahrer und Snowboarder jedes Jahr ab, und der Rückgang der Besucherzahlen in den Skigebieten führt zu erheblichen wirtschaftlichen Einbussen. Das Skigebiet "Mount Jeans Nasu" in der Präfektur Tochigi musste im März 2024 schliessen, nachdem in den letzten Jahren aufgrund von Schneemangel Teile der Pisten geschlossen werden mussten.

Gibt es viele besorgte Stimmen?

Sara Takanashi, Bronzemedaillengewinnerin im Skispringen der Frauen bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang, sagte in einer Nachrichtensendung im Juni dieses Jahres: "Wenn der Schnee weiter abnimmt, könnte der Wettkampf im Sommer stattfinden." Auch die Winterspiele 2022 in Peking mussten grösstenteils auf künstlichem Schnee ausgetragen werden.

Hat der Klimawandel etwas damit zu tun?

Ja. Laut Daten der japanischen Wetterbehörde hat die maximale Schneehöhe seit den 1960er Jahren landesweit abgenommen. Auch extreme Wetterereignisse wie starker Schneefall ("Doka-Schnee") werden mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht.

Ist Hokkaido sicher?

Der Klimawandel könnte nicht nur die Schneemenge, sondern auch die Schneequalität beeinflussen. Die Schneequalität hängt von Temperatur und Luftfeuchtigkeit ab, wenn die Eiskristalle auf den Boden fallen. Forschungen eines Teams der Universität Hokkaido deuten darauf hin, dass der Klimawandel die Schneequalität in Hokkaido verändern könnte, wodurch der Schnee schwerer und matschiger wird. Es ist möglich, dass Pulverschnee bald der Vergangenheit angehört.
Textquelle: Japanisches Original von Yui Takahashi, Lifestyle, Wissenschaft & Umwelt Nachrichten
 
Zurück
Oben