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Skifahrer neben der Piste verblutet

starli

Ski to the Max
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16. Apr. 2002
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Skifahrer neben der Piste verblutet
Neben der Piste verblutet ist am Montagvormittag ein 66-jähriger Mann aus Kirchbichl im Tiroler Unterland. Der Mann prallte bei einem Sturz gegen einen Baum, wobei ihm der Unterschenkel abgetrennt wurde.

Über den Pistenrand hinausgeraten
Der Mann geriet mit seinen Carvingskiern auf der "Trochenbachabfahrt" in der Kelchsau aus unbekannter Ursache über den Pistenrand hinaus und stürzte in den angrenzenden Wald.

In den weichen Schnee geraten
Wie die Gendarmerie auf Grund der Spuren rekonstruierte, hatte der Mann noch versucht, einen Bogen zurück auf die Piste zu fahren, war dabei aber in zu weichen Schnee geraten und gestürzt.

Gegen Baum geprallt
Der Mann prallte gegen einen zehn Zentimeter dicken Baumstamm, wobei ihm der rechte Unterschenkel abgetrennt wurde.

Einige Minuten ohne Hilfe gelegen
Da den Unfall niemand beobachtete, wurde der Verletzte erst einige Minuten später von einem Skiläufer entdeckt. Dieser und weitere Skiläufer leisteten Erste Hilfe und riefen die Rettung. Als der Rettungshubschrauber zur Unfallstelle kam, war der Verletzte nicht mehr ansprechbar. Er verstarb in Folge des starken Blutverlustes noch an der Unfallstelle.
http://tirol.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=6&id=304419

Da hätte ihm auch kein Helm mehr geholfen .. aber daß man sooo extrem an einen Baumstamm prallen kann, daß einem gleich der Unterschenkel abgetrennt wird.. so langsam wird's gefährlich ...
 
Also dann war er doch bestimmt mächtig zügig unterwegs, oder? Schon heftig sowas.
 
ups, der Gast war ich. :)
 
ist schon der hammer! der arme mann! in zukunft fahr ich nur noch oberhalb der waldgrenze :wink:
 
Naja werde wohl in Zukunft zum Skifahren eine Rüstung anziehen :D
 
mit der Rüstung bringt auch nichts man kann sich nicht vor allen Sachen schützen so bitter das ist. Glaube bei diesem armen Kerl sind viele ungüstige Zufälle zusammengekommen, dass es so schlimm geworden ist.
 
ist schon der hammer! der arme mann! in zukunft fahr ich nur noch oberhalb der waldgrenze
^^
Es gibt auch noch eine andere Möglichkeit:
Sämtliche Bäume, die in der Nähe einer Skipiste stehen, müssen entfernt werden. :?
 
Alternativ könnte man auch mehr Fangzäune aufstellen. Es gibt ja schon etliche, aber es gibt etliche Wege usw. die keine haben.

Kostet zwar Geld, aber verglichen mit den Kosten von Beschneiungs- und Liftanlagen sollten das wohl Peanuts sein, oder?
 
Das Kapitel Skiwelt und Bäume schein weiter zu gehen:

Brixen:

15-jähriger Skifahrer mit voller Wucht gegen Baum geprallt

Schwer verletzt

Innsbruck (APA) - Mit voller Wucht ist ein 15-jähriger Skifahrer im Skigebiet "Wilder Kaiser Brixental" gegen einen Baum geprallt. Der Jugendliche zog sich dabei schwere Verletzungen zu, teilte die Gendarmerie am Samstag mit.

Der Bursche war im Gemeindegebiet Brixen im Thale gegen 9.35 Uhr talwärts gefahren. Dabei geriet er über den Pistenrand hinaus und es kam zu dem schweren Aufprall. Mit dem Rettungshubschrauber Heli 2 wurde der 15-Jährige ins Krankenhaus St. Johann in Tirol und in weiterer Folge ins Krankenhaus Salzburg geflogen.

Hopfgarten:

Deutscher Skifahrer prallte mit Kopf an Baum und starb

Genickbruch noch an Unfallstelle im Skigebiet Hopfgarten festgestellt


Innsbruck (APA) - Einen tödlichen Genickbruch hat sich ein deutscher Skifahrer zugezogen, als er am Sonntag im Skigebiet Hopfgarten im Brixental mit dem Kopf an einen Baum prallte. Der Verstorbene war über den Pistenrand hinaus geraten und gestürzt, teilte die Gendarmerie mit.

Der 37-Jährige war gegen 9.20 Uhr auf der "Foischingabfahrt" im Gemeindegebiet Westendorf talwärts gefahren. In einer Seehöhe von etwa 1.590 Metern fuhr er bei einem Rechtsschwung über den linken Pistenrand hinaus und kam im angrenzenden, steil abfallenden Gelände zu Sturz. Dabei prallte er mit dem Kopf auf den sieben Meter vom Pistenrand entfernten Baum und blieb leblos liegen.

Augenzeugen und Ersthelfer versorgten den Mann bis zum Eintreffen des Notarzthubschraubers Heli 3 und versuchten ihn zu reanimieren - vergebens. Auch die Reanimationsversuche des Notarztes blieben erfolglos. Noch an der Unfallstelle musste der Tod des Mannes festgestellt werden.
http://www.tirol.com

Langsam sollte ich mir doch mal gedanken über einen Helm machen
 
Hm.. Gegen einen Genickbruch wird dir ein Helm auch nicht viel nützen, oder?
 
Starli, da muß ich Dir Recht geben, das mit dem Helm war ehr auf die Bäume bezogen
 
Bin als Kind auch schonmal in den Tiefschnee geraten und gegen eine Holzhütte gefallen. *boing*

Aber ich hatte einen HELM auf!
Nix passiert.
 
Gute Idee, aber was mach ich dann mit Liftmasten, die im Weg stehen. Gut, bei Doppelmayr Liften kenn ich Deine Antwort :lol:
 
Also ich weiß nicht, es tut mir ja leid für die Verunglückten und ich würde das sicher keinem wünschen - aber Helm und Fangzaun hin oder her, wer mit so 'ner Geschwindigkeit unterwegs ist, dass das reicht, um den Unterschenkel abzureißen, der fährt in meinen Augen auch nicht gerade verantwortungsbewusst... :?:
 
starli schrieb:
Alternativ könnte man auch mehr Fangzäune aufstellen. Es gibt ja schon etliche, aber es gibt etliche Wege usw. die keine haben.

Stimmt, was im Sommer die Kühe schützt, soll im Winter auch für Urlauber gut und recht sein. ;)

Im Übrigen kann ein Helm schon vor einem Genickbruch schützen. Kann!
Und sonst muß man eben auch mit einem Rückenprotektor fahren.

Aber in erster Linie sollte man den Skifahrern erklären, dass sie einen ernstzunehmenden, nicht ungefährlichen Sport ausüben.
 
:rechtgeb:
 
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