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Skigebiet für Silvester

Nicolai

Massada (5m)
Hallo alle zusammen,
Aus terminlichen Gründen müssen wir dieses Jahr über Silvester zum Ski fahren. Ich weiss, die schlechteste Zeit aber es geht leider nicht anders....und natürlich besser als gar nicht...

Ich kenne mich eigentlich ganz gut aus was Skigebiete angeht, würde mich aber über Ideen und Anregungen freuen.

Infos/Anforderungen:
- Alle gute bis sehr gute Skifahrer, aber es muss kein Gebiet mit vorwiegend anspruchsvollen Pisten sein. So ein Mix wäre gut.
- Allgemein: es reicht wenn wir so 100 km Piste haben. Muss auch nicht alles in einem Skigebiet sein. Es ist OK auch mal 30 min zu fahren.
- Wohnort muss also nicht zwangsläufig direkt am Skigebiet sein...die Skiorte direkt sind eh fast alle schon ausgebucht. Zentral wohnen mit halbwegs kurzen Wegen in Skigebiete
- gute Beschneiung/Schneesicherheit ist an Silvester natürlich immer ein wichtiges Thema
- gute Pistenpräpararion
- Österreich, Deutschland Italien. Hier wäre aber der ganze Raum OK.
- ich weiss an Silvester ist es überall voll. Aber wo geht es noch am besten?
- der Ort sollte irgendwie wenigstens ein bisschen Charme haben

Ich hatte an Südtirol gedacht...zB die Region um Madonna di Campiglio...

Beste Grüsse
 
Nicolai schrieb:
Ich hatte an Südtirol gedacht...zB die Region um Madonna di Campiglio...

Madonna di Campiglio liegt nicht in Süd- sondern in Welschtirol und der Ort hat meiner Meinung nach keinen besonderen Charme. Dafür ist das erweiterte Skigebiet (MdC, Pinzolo, Marilleva, Folgarida) skifahrerisch recht interessant, somit wäre Deine Wahl, aus dieser Perspektive betrachtet, sehr gut begründet. Im eigentlichen Südtirol würde ich über Silvester die überlaufenen Sellaronda-Täler und insbesondere das Fassatal meiden.

Mein Tipp wäre Cortina mit seinen abwechslungsreichen Teilskigebieten inklusive der Möglichkeit nach kurzer Autofahrt auch das Civetta-Skigebiet zu besuchen. Ein Vorteil was Cortina anbelangt: Eine gute Hälfte der Hotelgäste sind da nicht um Ski fahren zu gehen, sondern aus ganz anderweitigen, leicht vorstellbaren Gründen, von daher ist der Andrang an den Aufstiegsanlagen nie besonders unerträglich (anders als z.B. im benachbarten Val Badia).
 
Kaliningrad schrieb:
Ein Vorteil was Cortina anbelangt: Eine gute Hälfte der Hotelgäste sind da nicht um Ski fahren zu gehen, sondern aus ganz anderweitigen, leicht vorstellbaren Gründen, von daher ist der Andrang an den Aufstiegsanlagen nie besonders unerträglich

Interessant. Kannst du den Andrang genauer definieren? Ich suche auch noch was ohne Wartezeiten um Silvester. Brixen letzte Saison war top. Cortina kenne ich nur gen Ostern. Da gab's keine Wartezeiten.
 
Pfunds als Standort war da auch zu überlegen.
Innerhalb 20 bis 30 Minuten Nauders, Schöneben-Haideralm.
Fendels für 'ne halbe Tag oder so.
Wenn's mal grösser (und teuer) sein soll, Samnaun oder SFL.
Ja sogar Kappl-See oder Hochzeiger innerhalb 45 Minuten.
Aber von Andrang oder Wartezeiten rundum Sylvester hab ich keine Ahnung.
 
judyclt schrieb:
Kannst du den Andrang genauer definieren?

Es gibt schon paar Schlangen an einigen Liften aber normalerweise halten sich die Wartezeiten in Grenzen. Zudem kommt, dass die (meistens anspruchsvollen) Pisten nie wirklich überlaufen sind, was für den Skigenuss nicht gerade unförderlich ist. Aufpassen sollte man allerdings an der Lagazuoi-Pendelbahn: durch die vielen Skifahrer aus dem Val Badia, die auf dem Weg zur Armentarola-Piste sind, ist dort (mehr als) einstündiges Schlangestehen keine Seltenheit.
 
Wäre Kronplatz auch eine Option?
Eine weitere Option wäre Latemar und in Cavalese wohnen.
Oder sind das auch Gebiete die an Silvester vollkommen überlaufen?
 
Nicolai schrieb:
Wäre Kronplatz auch eine Option?
Eine weitere Option wäre Latemar und in Cavalese wohnen.
Oder sind das auch Gebiete die an Silvester vollkommen überlaufen?
Nein Kronplatz ist keine Option, das hast du dir in der dritten Zeile selbst beantwortet.

Ich möchte noch den Lungau in den Ring werfen; Katschberg ist mMn ein weit unterschätztes Skigebiet + man hat mit Grosseck/Speiereck und Fanningberg Alternativen für einzelne Tage.
Je nachdem ob man auf der Salzburger oder Kärntner Seite wohnt hat man an größeren Skigebieten Obertauern bzw. Turrach und BKK in der Nähe.
Dazu günstig und mit Charme.
 
Guest schrieb:
Nicolai schrieb:
Wäre Kronplatz auch eine Option?
Eine weitere Option wäre Latemar und in Cavalese wohnen.
Oder sind das auch Gebiete die an Silvester vollkommen überlaufen?
Nein Kronplatz ist keine Option, das hast du dir in der dritten Zeile selbst beantwortet.

Ich möchte noch den Lungau in den Ring werfen; Katschberg ist mMn ein weit unterschätztes Skigebiet + man hat mit Grosseck/Speiereck und Fanningberg Alternativen für einzelne Tage.
Je nachdem ob man auf der Salzburger oder Kärntner Seite wohnt hat man an größeren Skigebieten Obertauern bzw. Turrach und BKK in der Nähe.
Dazu günstig und mit Charme.

Vielen Dank :)
Ja, das mit Kronplatz habe ich schon vermutet.
Katschberg ist ne sehr gute Idee! Da wollte ich rh schon immer mal hin. Da werde ich gleich mal nach Unterkünften schauen :)

Grüsse
 
turms schrieb:
Vielleicht Skiworld Ahrntal? Speikboden & Klausberg...
Auch eine gute Idee. Leider sind da alle Unterkünfte schon voll...und mich stört ein bisschen, dass die Gebiete für sich genommen echt schon sehr klein sind.

Grüsse
 
wo suchst du für Unterkünfte?

Allgemeines du meinst für Silvester 2024/2025?
Du bist ein bisschen spät für diesen Zeitpunkt.

Vielleicht etwas in der nähe von Brunico buchen, und dann Ausflüge nach Kronplatz, Alta Badia etc.
 
hi,

Wir haben jetzt 2 Jahre die Erfahrung in der Silvesterwoche in Ski Amade gemacht.
Je näher an der Autobahn das Skigebiet, je voller. Alpendorf war noch so ok, man muss geschickt die Zeiten wählen. Großarl und Gasteiner Tal waren viel angenehmer von der Fülle.
Wobei es nirgends leer ist.
Mann muss aber sagen, wir fahren morgens sehr früh. Meist vor der großen Meute.
Der schönste Tag der Woche ist immer der 1.1. , Wenn man bis ca 11 Uhr seine Ruhe hat.
Ostern standen wir schon mehrfach vor dem geschlossenen Rolltor der Olang kurz vor 8:15 Uhr.
 
Kaliningrad schrieb:
Nicolai schrieb:
Ich hatte an Südtirol gedacht...zB die Region um Madonna di Campiglio...

Madonna di Campiglio liegt nicht in Süd- sondern in Welschtirol und der Ort hat meiner Meinung nach keinen besonderen Charme. Dafür ist das erweiterte Skigebiet (MdC, Pinzolo, Marilleva, Folgarida) skifahrerisch recht interessant, somit wäre Deine Wahl, aus dieser Perspektive betrachtet, sehr gut begründet. Im eigentlichen Südtirol würde ich über Silvester die überlaufenen Sellaronda-Täler und insbesondere das Fassatal meiden.

…auch das Fassatal liegt nicht in Südtirol 😉

Ich würde den Obervinschgau in den Ring werfen (Prad, Mals, etc.) . Bei uns in Sulden sind die Wartezeiten auch in der Hochsaison sehr gering und Schöneben und der Watles sind auch nicht extrem überlaufen. Zimmer direkt in den Gebieten wirst du jetzt aber eher nicht mehr finden, daher würde ich in den genannten Orten suchen. Anfahrt dann so zwischen 20 und 40 Minuten.

Der Kronplatz ist außer in den Randzeiten immer extrem voll und auch die Region rund um Madonna (außer vielleicht Pejo) ist rund um den Jahreswechsel sehr voll.
 
In Madonna di Campiglio und angrenzenden Skigebiete habe ich zwischen Neujahr und Dreikönig auch schon Großkampftage erlebt mit Wartezeiten bis zu 30 Minuten und mehr an verschiedenen Bahnen. Ich könnte mir vorstellen, dass dort neben vollen Urlaubsquartieren in der gesamten Region in dieser Zeit auch Tagesgäste aus der Gardaseegegend oder anderen bevölkerungsreichen Regionen Norditaliens in einem erheblichen Ausmaß dazukommen.

Ich würde in ein Ziel der Nähe des Alpenhauptkamms, wo Tagesgäste keine nennenswerte Rolle spielen. Die schon genannten Regionen südlich und nördlich des Reschenpass kann ich auch empfehlen. Aber auch mit dem Kronplatz habe ich in der Hochsaison gute Erfahrungen gemacht. Und um die Abwechslung zu steigern, kann vom Pustertal auch relativ schnell die Skigebiete im Ahrntal, Plose, Meransen/Vals (Gitschberg) und eventuell auch Ratschings gut erreichen.
 
Hallo,

nochmal vielen Dank an alle, die geantwortet haben und ihre Ideen beigesteuert haben :) . Leider ist natürlich (war mir natürlich klar) einfach vieles schon ausgebucht oder es sind astronomische Preise.
Ich habe aber nun zwei gute Unterkünfte gefunden. Eine am Katschberg, eine am Latemar.

Am Katschberg sind ja Aineck und Tschaneck durch den Ort verbunden. Da steht im Plan irgendwas von Förderband, ich habe aber kein klares Bild wie gut man da von einer auf die andere Seite kommt. Da einer aus unserer Gruppe Snowboarder ist, und die ja immer ziemlich mobilitätseingeschränkt sind sobald es mal 20 Meter kein Gefälle gibt, wollte ich fragen wie man da rüber kommt und ob da die Snowboarder den meisten Teil halt laufen müssen :D

Beste Grüße
Nicolai
 
Servus!

Um vom Tschaneck zum Aineck rüberzuwechseln, führt über die Passstrasse eine Brücke mit einem Förderband. Danach sind es so 100-120m bis zur Talstation vom Aineck-Sessel, die flach (leicht bergauf) gehen. Mit Ski kein Problem. Mit Snowboard musst halt abschnallen und zu Fuss gehen. Mich persönlich stört es jetzt nicht - ist Geschmacksache.
Ich würde jetzt aber deine Wahl des Skigebietes nicht von gut 100m ausmachen. ;-)

lg, da TMK
 
Servus,

super, vielen Dank. Ja, also mir als Skifahrer ist es eh egal :D .
Die 100 Meter müssen die Kollegen natürlich durchstehen ;) . Das ist in der Tat dann kein Kriterium.

Ansonsten sehe ich die beiden Gebiete (also Katschberg und Latemar) bezüglich der Anforderungen als ziemlich gleichwertig an. Also von dem was ich so auf dem Papier und aus Beiträgen herauslesen kann, da ich ja in keinem der Gebiete zuvor war.
Wirklich leer wird es zu dieser Zeit nirgends, aber beides wohl eher Gebiete die nicht völlig übervoll sind. Größe sehr ähnlich, ähnliche Höhenlage, ähnliche Schwierigkeit, auf dem Plan sieht das nach einem ähnlichen "Charakter" aus. Zusätzlich haben beide noch ein paar kleinere Gebiete in nächster Nähe. Latemar hat sicher die südtiroler super-Kunstschneemeister und Präparierer, aber Katschberg soll ja auch immer ordentlich beschneit und präpariert sein.
 
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