• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Skigebiet Kufstein-Steinberg

Petz schrieb:
...von CCM den alten Kaiserlift zum Aschenbrennerhaus originalgetreu wieder nachbauen lassen..."träum"
woher wiest du das der Lift von CCM gebaut wurde? für mich sehen die Sessel nach Poma Anfängen aus.
 
Krumschnabel und das "Expertenteam" werden sich untereinander schon nicht einig, so sieht es zumindestens aus, wenn man nur die Nutzung einer neu gebauten EUB betrachtet. Krumschnabel meint ein Lift alleine könne die Leute nicht abfangen und das Projekt wäre mit weiteren Anlagen usw. schlicht zu teuer. Dazu kommt noch das Problem mit dem Naturschutz, die Bewilligung einer EUB mit Piste, sei äußerst unwahrscheinlich. Also bleibt uns nur übrig Lebe wohl zu sagen. Aber die Hoffnung sollten wir nach dem endgültigen Abriß aufgeben.
 
Petz schrieb:
Talabfahrer schrieb:
Oder kann es sein, dass wegen fehlender Auflagen die verrottende Liftruine zeitlich unbegrenzt stehen bleiben kann?
Glaub ich nicht denn üblicherweise ist in Österreich der Rückbau nach Erlöschen der Konzession integrierter Bestandteil derselben. Die Kosten dafür hat normalerweise der Konzessionsinhaber sprich Huber zu tragen.
Jetzt geht's aber ins juristisch und gesellschaftsrechtliche Unterholz. Nach den Angabe auf H.-S. Hubers Webseite ist der Lift eine GmbH: "Kaiser Lift Kufstein GmbH". Wenn jetzt die Rueckbaukosten die finanzielle Ausstattung der GmbH bei weitem uebersteigen, was dann? Da man dem langjaehrigen Betreiber HSH ja nachtraeglich wohl kaum vorwerfen kann, er habe die Gesellschaft bei Gruendung absichtlich mit unzureichenden Mitteln ausgestattet, um sich vor den Rueckbaukosten zu druecken, wird nach meiner Laienmeinung wohl kaum eine bei betruegerischer Absicht eventuell anzuwendende "Durchgriffshaftung" greifen. Mit einem neuen Anteilseigner Stadt Kufstein, oder Stadtwerke oder Top City oder wer auch immer, wuerde es gleich ganz anders ausschauen, denn wenn jetzt noch jemand Anteile an dem Laden uebernaehme, dann muesste derjenige auf jeden Fall das Scheitern des Unternehmens und damit auch die Kosten einer vermutlich bestehenden Rueckbauverpflichtung mit einkalkulieren.
Deswegen ist die Aussage vom Bgm. Krumschnabel, die im schon mehrfach erwaehnten Artikel vom 21. Nov. 2012 im "Kufsteinblick" zitiert wird, naemlich "Die Stadt Kufstein war immer ein Förderer des Kaiserliftes, wir haben aber keine Geschäftsanteile." nach meiner Meinung auch unter dem Aspekt einer Vermeidung der Uebernahme zukuenftiger Rueckbaukosten zu sehen. Wer's dann am Ende wohl zahlt, wenn die "Kaiser Lift Kufstein GmbH" Insolvenz anmeldet?
 
Maxi.esb schrieb:
woher wiest du das der Lift von CCM gebaut wurde? für mich sehen die Sessel nach Poma Anfängen aus.
Der Aschenbrennerhauslift war ein waschechter Wolf & Switzeny und CCM ist jene Firma die in Italien die ganzen Rebuilts bei Marchisioliften machte; d. h. wenn ich heute nen nagelneuen W&S in Einzelanfertigung will wär CCM natürlich aufgrund des Knowhows der allererste Ansprechpartner.

@Talabfahrer, grundsätzlich hast Du sicherlich recht wobei im Zuge eines Konkurses der Liftgesellschaft zu prüfen wäre, ob nicht eventuelle früher erzielte Gewinne aus der Gesellschaft unter Außerachtlassung der entsprechenden Rücklagenbildung für den Anlagenabbruch gezogen wurden; dann wär das möglicherweise auch für den Staatsanwalt von Interesse. Jedenfalls werd ich im Falle eines Konkurses den Masseverwalter darauf konkret hinweisen.
 
Mich würde mal intressieren welche Reparaturen oder Auflagen der TÜV stellt.
Doch keiner weiß was genau beanstandet wird.
 
.....das ist überhaupt DIE Idee. Gesetzeskonforme NEUHERSTELLUNG eines Oldtimers. Wolf & Switzeny --- jaaaaaaa! Träumträum......hätte ich einen Milliardenlottogewinn mit allem Drum und Dran.....ja dann täten die Bagger und Mischmaschinen schon werken und CCM konstruieren und montieren und Switzeny Junior ( Contaxx) die § 15 Aufsicht......Eröffnungsfbm geschmückt die Nro 79 von mir.......
 
Bell schrieb:
Mich würde mal intressieren welche Reparaturen oder Auflagen der TÜV stellt.
Doch keiner weiß was genau beanstandet wird.
Nachdem es um ne Konzessionsverlängerung geht müssten auf alle Fälle die Robas komplett ersetzt werden weil die geschraubten Rollen nicht mehr zugelassen sind. Desweiteren mal sicher Röntgen - und/oder Ultraschallprüfung aller FBM´s, Stützen, Stationsstahlbauteilen und nötigenfalls Ersatz dieselbiger. Außerdem Belege einer Nachzertifizierung aller bahnrelevanten Teile und falls diese mangels existierendem Hersteller nicht mehr möglich ist müssten die (wie beispielsweise Antrieb und Steuerung) getauscht werden. Zertifizierte Teile gab es ja damals nicht aber nachdem bei einer Konzessionsverlängerung der Lift dem aktuellen technischen Standard entsprechen muß sind die Zertifizierungen beizubringen.

@Tom, dieses Hirngespinst hab ich schon lange in meinem Kopf denn dann gäb´s in Vellau ne dritte Korbliftsektion (allerdings nach Marchisiovorbild) von der Leiteralm dann ganz rauf in die Texelgruppe und auf Wunsch von BL Sepp eventuell nen Umbau des Trojerkorbliftes auf Kuppeltechnik wegen den Troubles mit angeheiterten "Leiteralmtörggelern", dies aber ohne Leistungssteigerung des Liftes und nur mit einer schiefen Ebene oder Seilzug als Beschleunigersystem. Und falls bei der nächsten Konzessionsverlängerung beim unteren Einersessel ohnehin neue Stützen fällig würden könnte man den schleifen und dort nen CCM - W&S als Ersatz hinstellen...
 
Fehlt uns bloss das Geld.....das ist ja die Crux ....die welche soviel Geld hätten ( Russenoligarchen, Dubaianer, ....) machen nur sinnlose dinge mit dem Geld. Wir, die wir unsere Träume in sinnvollen Ergüssen speichern, habens nicht.....GlG Tom :lach: :lach:
 
Es gibt Interessantes Video Material vom Kaiserlift und vom Aschenbrenner hier der Link: Tirol TV
 
Danke Maxi für die tolle Verlinkung. Ultrasteinstarke Filme. Der Poma in Farbe, der Swobodaschlepper in Farbe, der Bau der Wolf &Switzeny Anlagen....wahnsinn. Bedenkt man ,daß die Komponenten von Wolf und Switzeny z.T. in Handarbeit in der kleinen Werkstätte hinter dem Wiener Westbahnhof , Wien XV , Gerstnerstrasse, gefertigt wurden. Jeder Sessel ist ein Stück für sich. Keine wirklichen Module. :D :D :D :D GlG Tom
 
Ich habe mir die oben verlinkten Videos min. 4-5 mal angeschaut und habe lange überlegt was ich dazu schreibe...
1. ist es eine Schande das Kufstein 2 Kaiserlifte (Sesselbahn wilder Kaiser/Aschenbrenner) so vergammeln lassen! schon wenn ich mir die Videos vom Aschenbrenner ansehe und höre das wen wegen ein paar Anwohner (bestimmt wieder solche Rentner die sich wichtig tun wollten) Busse nicht mehr zum Lift fahren durften die Stadt keinerlei Interesse an den Liften hat was eigentlich unverständlich ist denn das wäre eine perfekte Geld quelle wenn man eine Sommerrodelbahn, Hochseilgarten, Skigebiet... hätte, aber das wollen die scheinbar nicht. Außerdem sagt der Herr Bürgermeister im Video das man das habe aber es erst dann investieren würde wenn man eine Sommerrodelbahn oder ein Hochseilgarten habe... da frage ich mich wo das herkommen soll? das Wächst scheinbar alles aus dem Erdboden. Da muss man Sponsoren anlocken! Ich gehe mal davon aus das die den Lift vergammeln lassen. Das Heist wir müssten etwas tun. nur was? --> Spendenaktion :naja: aber eine Andere Möglichkeit gibt es wohl eher nicht oder? habt ihr eine Idee?
( Ich kann mich über sowas nur aufregen... diese schönen alten lifte :wall:)
 
dann musst du sie mal fragen ob sie etwas Geld für einen Sessellift ausgeben möchten... :lach:
 
Naja einer wollte uns beim Fuaßboi scho an Torwart abkaufen ... bloß is der scho wieder weg...
Und die andern wohnen im Krankenhaus
 
Die Ideen sind alle recht gut, doch was will man machen, wenn der Naturschutz nicht zustimmt. Aber in dem Punkt mit dem Bm geb ich dir völlig recht, da beißt sich der Hund selber in den Schwanz, man möchte nicht investieren, aber man etwas bekommen, was nicht da ist. Geht halt einfach nicht. Spenden sind in diesem Fall fast "sinnfrei", da der Kaiserlift jedes Jahr grad so über die Runden gekommen sein soll, die reichen dann ja nur für die Renovierung, und die ist ja nur ein kleines Problem von ganz vielen.

Frage: Dürfte man eigentlich die alte Piste wieder in Betrieb nehmen ohne das Naturschutzgesetz zu missachten?
 
Ich nehme mal an ja, weil die Schneisen noch bestehen und somit nicht in die Umwelt eingegriffen werden muss.
 
8O Das habe ich jetzt nicht verstanden... Ich habe oben die Schneise der Piste gemeint. Diese ist doch meines Wissens noch vollständig vorhanden oder?
 
Zurück
Oben