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Skihalle für Berlin?

Jay

Mt. Blanc (4807m)
Ein Artikel aus der Berliner Morgenpost:

Pläne für zwei Skihallen geplatzt
Baut jetzt die Snowtropolis GmbH, die bereits eine solche Anlage in Senftenberg betreibt?
Von Gabi Zylla und Guntram Doelfs

Die Skihallenprojekte in Neukölln und Mariendorf sind gescheitert. Die Firma Fechner & Herden wollte für 50 Millionen Euro nahe des Neuköllner Estrel-Hotels ein Skicenter bauen. Am Mergenthalerring sollten Skifans eine 350 Meter lange und 50 Meter hohe Piste abfahren können. "Wir haben Schwierigkeiten mit den amerikanischen Investoren", räumt Klaus Rammert, Assistent der Geschäftsleitung von Fechner & Herden, ein. Die Verhandlungen mit dem Liegenschaftsfonds zum Kauf des Grundstücks ruhen. "Sie können jederzeit wieder aufgenommen werden", so Irina Dähne vom Liegenschaftsfonds. Für Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) ist die Skihalle, die Nord-Neukölln aufwerten und 300 neue Arbeitsplätze schaffen sollte, jedoch gestorben.

Doch es gibt auch Gewinner. Das sind die Kleingärtner, die ihre 400 Parzellen auf dem Gewerbegebiet hätten räumen müssen, da sie nur Zwischennutzer sind. Jetzt können sie aufatmen - und freuen sich. Für Jürgen Hurt, Vorsitzender des Berliner Landesverbandes der Kleingärtner, ist das Projekt, das seine Mitglieder heftig bekämpft hatten, nun erledigt. "Wir werden dem Bezirksamt einen Erbbaupachtvertrag vorschlagen", so Hurt.

Der Sport- und Erlebnispark in Neuköllns Nachbarbezirk Tempelhof-Schöneberg sollte auf dem ehemaligen Gaswerkgelände in Mariendorf entstehen. Nach Ansicht von Bürgermeister Ekkehard Band (SPD) sind die Pläne ad acta gelegt. Die Bottroper Projektentwicklungstochter Ecosoil der Ruhrkohle AG wollte für 225 Millionen Euro neben einer Skihalle mit einer bis zu 111 Meter hohen Abfahrt eine Bob-Bahn, ein Spaßbad, eine Kletterhalle, sowie Geschäfte und ein Hotel errichten. "Wir gehen davon aus, dass diese Pläne nicht weiterverfolgt werden", bestätigt Georges Hoffmann, Vorstandssprecher der Gasag, der die verbliebenen rund 40 Hektar des Geländes gehören. Längst werde nach anderen Investoren Ausschau gehalten, besonders nach der Ansiedlung von Kaiser's Logistikcenter auf einem Teilgebiet des Areals. Von der Ecosoil gab es keine Stellungnahme.

Die Snowtropolis GmbH aus dem brandenburgischen Senftenberg betreibt seit März die erste Skihalle Ostdeutschlands und forciert Pläne für ein eigenes Projekt in Berlin. Geschäftsführer Niko Petrick: "Das Scheitern der beiden Berliner Projekte würde uns gewaltigen Auftrieb geben. Klar ist: Mehr als eine Skihalle rechnet sich nicht in Berlin."
 
Schade das das Projekt gescheitert ist, ich hätte direkt vor meiner Tür eine Skihalle gehabt :(
Aber an sich sehe ich für eine Skihalle in Berlin großes Potential, es gibt viel freien Bauraum und desweiteren gibts bei 5 Millionen Menschen im Einzugsgebeit auch eine entsprechende Nachfrage.
 
Der obriges Beitrag kam übrigens von mir.

Aber zu der Skihalle in Senftenberg muß ich sagen, dass die recht weit weg von Berlin ist und somit wohl auch nicht alzu viele Gäste kommen werden, nach wie vor sehe ich eine Skihalle bei Berlin oder in Berlin als beste Lösung.
 
Ein weiterer Artikel zum Thema, dieses Mal aus dem Tagesspiegel. Es scheint dass die letzten Hallen alles Totgeburten waren und wir auf das nächste wirklich konkrete Projekt noch etwas warten dürfen.

Tauwetter für Skihallen
In der Region sollten drei überdachte Pisten mit Kunstschnee gebaut werden. Doch jetzt rührt sich keiner der Investoren mehr

Von Annette Kögel

In Berlin wird es aller Voraussicht nach doch keinen Skizirkus in riesigen Kunstschneehallen geben: Die Pläne für die beiden von unterschiedlichen Investoren entworfenen Hallen in Neukölln und Mariendorf liegen auf Eis. „Wir sehen kaum noch eine Chance auf Realisierung der 350 Meter langen Wintersporthalle nahe dem Estrel-Hotel“, sagt der Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD). „Die Investoren für den Freizeitpark mit Skipiste in Mariendorf haben sich nicht mehr bei uns gemeldet“, so Elisabeth Ziemer (Grüne), Stadträtin für Stadtentwicklung in Tempelhof-Schöneberg. Eine dritte Kunstschnee-Halle mit Liftanlagen und Betrieb das ganze Jahr hindurch sollte in Königs Wusterhausen südlich von Berlin entstehen – doch auch hier ruhen die Verhandlungen. „Der Bebauungsplan ist geändert, von uns aus könnte es losgehen. Aber von den Investoren haben wir nichts weiter gehört“, heißt es beim Pressesprecher der Gemeinde, Sven Kolmorgen.

Die Wintersportarena in Neukölln sollten Rosi Mittermaier und Christian Neureuther eigentlich zu Beginn dieses Jahres eröffnen. Doch jetzt prüft der Geldgeber aus Kalifornien, ob sich die Investition angesichts der schwachen Wirtschaftsdaten in Berlin überhaupt noch lohnt, sagt Klaus Rammert, Projektmanager bei der zuständigen Bottroper Planungsgesellschaft Fechner + Herden. Das Gelände wird vom Berliner Liegenschaftsfonds verwaltet. Die Verhandlungen ruhen zwar, doch der Skihallen-Investor habe weiter Priorität, sagt Fonds-Sprecherin Irina Dähne. Noch befinden sich auf dem Grundstück östlich des Estrel-Hotels 400 Kleingarten-Parzellen. Nach Auskunft von Heinz Buschkowsky ist das Gelände als Gewerbegebiet ausgewiesen, „und die Kleingärtner wissen, dass sie dort keine Perspektive haben“. In Mariendorf gehören große Teile des Grundstücks der Gasag – doch auch hier ist man Stadträtin Ziemer zufolge vom Spatenstich weit entfernt. Dabei waren die Skiprojekt-Planer von insgesamt rund 600 000 potenziellen wintersportbegeisterten Besuchern in der Region ausgegangen. „Für uns wäre das eine Riesenchance“, sagt Hubertus Müller, Skischulleiter beim Berliner Skiverband. Wer auch im Sommer wedeln will, muss also ins brandenburgische Senftenberg ausweichen: in die „Snowtropolis“-Halle
 
Tja, wenn man mal wüsste wie alt diese Seite hier ist:
sieht jedenfalls ganz nett aus, das ganze Ding:
Weiss nur leider nicht wie aktuell das ganze ist:
http://www.gpembh.de/grundstuecksentw/zdf/alpinberlin.htm

alpincenter_bild2.jpg


alpincenter_bild1.jpg
 
Ja ne gute Idee erst einen Turm zu bauen und an ihm dann die Piste herabschlängeln zu lassen. Spart am meisten Platz.
Hat einer eigentlich schon mal was von dem Projekt in Dubai gehört? Wollten die nicht eine 1000m lange Halle bauen? Die würde Ich dann auch auf diese Art planen...
 
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